• Transhumanismus: Den Menschen weiterentwickeln, um ihn besser kontrollieren zu können

    Der Transhumanismus will den Menschen weiterentwickeln, modifizieren, optimieren. Die Ideen, die dieser Denkrichtung zu Grunde liegen, müssen dringend hinterfragt werden. Denn der Transhumanismus geht einher mit einer Utopie der vollständigen Kontrolle menschlichen Handelns. Die Technik-Philosophin Janina Loh unternimmt eine kritische Bestandsaufnahme.

    *

    Trans- und Posthumanismus sind zwei unterschiedliche Bewegungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, die Diskurse aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften, Informatik und Künstliche-Intelligenz-Forschung vereinen. Ihre Vertreterinnen und Vertreter begreifen sich in einerseits der technologischen Weiterführung des, andererseits in kritischer Distanz zum Humanismus. Die Methode des Transhumanismus ist die technologische Transformation des Menschen zu einem posthumanen Wesen. In diesem Sinne kann man nicht sagen, dass der Transhumanismus ‚den‘ Menschen zu überwinden sucht, sondern er will durch den Menschen, wie er uns jetzt gegeben ist, hindurch („trans“) zu einem Posthumanen gelangen, zu einem Menschen 2.0 sozusagen – bzw. zu einem Menschen x.0, da die menschliche Evolution im Transhumanismus als generell unabgeschlossen verstanden wird. Die Technik spielt im transhumanistischen Denken die Rolle des Mediums und Mittels.

    Anders als dem Transhumanismus ist dem (kritischen oder philosophischen) Posthumanismus nicht mehr primär an ‚dem‘ Menschen gelegen, sondern er hinterfragt die tradierten und zumeist humanistischen Dichotomien wie bspw. Frau – Mann, Natur – Kultur sowie Subjekt – Objekt, die zu der Entstehung unseres gegenwärtigen Mensch- und Weltbildes maßgeblich beigetragen haben. Der Posthumanismus überwindet ‚den‘ Menschen, indem er mit konventionellen Kategorien sowie dem damit einhergehenden Denken bricht. So gelangt der Posthumanismus hinter oder nach („post“) ein für die Gegenwart essenzielles Verständnis vom Menschen. Auch der kritische Posthumanismus hat eine Vision vom Posthumanen, die allerdings nicht in einer verbesserten Variante des jetzigen Menschen zu sehen ist wie im Transhumanismus, sondern in einem neuen Verständnis vom Menschen.

    Der „neue Mensch“ und die Utopie der Kontrolle

    Im Folgenden werden drei Kerngedanken des Transhumanismus sowie meine Kritik an diesen vorgestellt. Daran soll aufgezeigt werden, inwiefern die Vision eines „neuen Menschen“ fundamental eine Utopie der Kontrolle einschließt. Es geht um das transhumanistische Bestreben einer vollständigen Verfügungsgewalt über die menschliche Person, über ihre Entwicklung (d.h. die oder der Transhumane) sowie über den Endzustand ihrer Entwicklung (d.h. das posthumane Wesen).
    Kontrolle des Menschen – Trivial-Anthropologie: Im Transhumanismus wird gerne die Geschichte als Autorität für die Annahme angeführt, es läge in der conditio humana begründet, sich selbst zu gestalten.

    Mit dieser Einschätzung des Menschen, die bei zahlreichen Transhumanistinnen und Transhumanisten zu finden ist wie etwa exemplarisch Nick Bostrom, der die Wurzeln des Transhumanismus gar bis in die mesopotamische Vorzeit des Gilgamesch-Epos (ca. 2.400-1.800 v. Chr.) zurückverfolgt, geht einerseits ein häufig sogar explizit zum Ausdruck gebrachter Fatalismus einher, andererseits ein etwas zu einfach gestricktes Menschenbild, eine Art Trivial-Anthropologie.

    Zwar stimmt es, dass der Transhumanismus seinen argumentativen Fokus primär auf das Individuum einstellt. Doch ist es ihm nicht möglich, die kollektive Ebene vollständig auszublenden, da nahezu alle ‚bloß‘ individuellen Veränderungen auf Dauer Konsequenzen für die kollektive Ebene zeitigen. Selbst auf den ersten Blick harmlos erscheinende Enhancements des persönlichen Aussehens (etwa Kosmetika, Schönheitsoperationen etc.) prägen das Bild der Gesellschaft, prägen auch die öffentliche Meinung, beeinflussen Erziehungsmethoden, diskriminieren und formen Idealtypen. Diese Tatsache wird in der transhumanistischen Reflexion allzu gerne verharmlost, was spätestens dann auch jeden Anschein von Trivialität verliert, wenn es nicht mehr ‚nur‘ darum geht, den einzelnen Individuen Freiheiten der Selbstgestaltung zuzugestehen, sondern wie ein Ausleben derselben finanziert werden soll und ob das eine oder andere Enhancement zugunsten einer Verbesserung der Gesellschaft vielleicht sogar rechtlich vorgeschrieben zu werden verlangt.

    Das Menschenbild der TranshumanistInnen

    Transhumanistinnen und Transhumanisten ist durchaus bewusst, dass sie – selbst wenn sie tatsächlich die Ansicht vertreten sollten, dass sich auf kollektiver Ebene ‚schon irgendwie alles von selbst regeln wird‘ – mit einem exklusiv individualistischen Fokus nicht weit kommen; zumindest nicht, sofern sie den Anspruch erheben, eine Philosophie nicht nur für eine wissenschaftliche und unternehmerische Elite zu vertreten. Der Verweis auf die Geschichte und das Wesen des Menschen ist aus meiner Sicht daher das Gesicht eines reinen Pragmatismus, die transhumanistischen Motive und Ziele für eine breite Öffentlichkeit nachvollziehbar erscheinen zu lassen.

    Daher geben sich Transhumanistinnen und Transhumanisten auch nicht allzu viel Mühe, ihr Menschenbild anthropologisch differenziert auszuformulieren. Es genügt eine Art Trivial-Anthropologie, die sich allein auf den ‚Instinkt‘ zur Selbstverbesserung beschränkt. Einer ernsthaften philosophisch-anthropologischen Definition des menschlichen Wesens kann das natürlich nicht genügen. Was bspw. (so fühlt man sich intuitiv einzuwenden aufgefordert) ist denn mit solchen Menschen, denen der transhumanistische ‚Instinkt‘ abgeht? Sind das etwa keine Menschen? Über diese und verwandte Fragen wollen Transhumanistinnen und Transhumanisten natürlich gar nicht diskutieren. Allerdings mangelt es ihnen auch an einem weniger trivialen Argument für die Begründung der transhumanistischen Verbesserungseuphorien.

    Vielleicht kommt deshalb die trivial-anthropologische Prämisse meistens in einem fatalistischen Gewand daher: Da die Selbstgestaltung im menschlichen Wesen läge, wären wir gar nicht fähig, uns ernsthaft gegen die Herausbildung des Posthumanen zu wehren – so ließe sich der Gedankengang im Transhumanismus überspitzten wiedergeben. Der technologische Fortschritt sei unaufhaltbar, das Zeitalter des ‚Supermenschen‘ dämmerte bereits am Horizont einer allzu nahen Zukunft herauf und diejenigen, die sich gegen die transhumanistische Philosophie wenden, verkennten damit nicht nur die menschliche Natur, sondern wären letztlich in demselben einsamen Winkel der Moderne beheimatet, in dem auch noch die letzten verbliebenen anti-Facebook- und anti-Google-Wilden gemeinsam mit den Bio-Ludditen hausen – gleich diesen zu einem baldigen Aussterben verdammt.

    Selbstkultivierung mit technischen Mittel

    Allerdings – sollte die Position dieses Fatalismus tatsächlich zutreffen wie dargestellt –, warum erklingt dann häufig im selben Atemzug der Aufruf zu einer aktiven Teilnahme, zu einem bewussten Eingreifen in die ‚natürliche Evolution‘? Vermutlich deshalb, da es dann schneller geht. Und wenn wir den Gang der Dinge schon ernsthaft beeinflussen können, dann sind wir vielleicht auch in der Lage, ihn nach unserem Gutdünken zu variieren: Die Natur und damit nicht nur Gegenwart, sondern insbesondere die Zukunft des Menschen in die eigenen Hände nehmen – für die Verwirklichung dieses ‚frommen‘ transhumanistischen Wunsches ist zunächst die Kenntnis davon, was ‚der‘ Mensch überhaupt ist, unabdingbar. Aus dem Wissen über das folgt die Kontrolle des menschlichen Daseins. Das scheint in meinen Augen ‚des Pudels Kern‘ der transhumanistischen Trivial-Anthropologie.

    Kontrolle des Transhumanen – Passivierung: Die Selbstrückbindung an den Humanismus geht im Transhumanismus in der Tat sehr weit. So wird auch bezüglich der wohl bedeutendsten Methode transhumanistischer Optimierungsprozesse – das Human Enhancement, was die v.a. technologische Verbesserung des Menschen meint – in transhumanistischen Texten immer wieder daran erinnert, dass dies letztlich nur eine Weiterentwicklung des humanistischen Ideals einer Erziehung zur Selbstbildung darstelle. Beschränkt sich der Humanismus letztlich auf pädagogische und kulturelle Methoden, setzt der Transhumanismus das humanistische Programm einer Selbstkultivierung mit technischen Mitteln fort. Ich werde allerdings im Folgenden ausführen, inwiefern ich der Ansicht bin, dass die Methoden des Human Enhancements in einem essenziellen Punkt den humanistischen Bildungs- und Kultivierungspraktiken konträr entgegenstehen.

    Der Mensch ist in der humanistischen Bildung und Erziehung zu jedem Zeitpunkt aktives Handlungssubjekt, wohingegen das transhumanistische Enhancement ihn zum passiven Material der (Um-)Gestaltung degradiert – selbst dann, wenn der zu verbessernde Mensch und der diesen verbessernde Mensch ein und dieselbe Person sind. Der eigentliche Akt des Enhancements verläuft, höchstens nachdem die fragliche Person ihr Einverständnis gegeben hat, als Prozess an dem Material des zu verbessernden Menschen ab. Bei Ungeborenen (reproduktives Enhancement) oder der genetischen Verbesserung zukünftiger Generationen kann dann auch von einer im Vorhinein gegebenen Einverständniserklärung natürlich keine Rede sein; in diesen Fällen wird die im Enhancement vorgenommene Passivierung noch deutlicher.

    Verbessern oder verändern?

    Menschen können zu jedem Zeitpunkt ihres Bildungsprozesses „Nein“ sagen. Auch und vielleicht gerade Kinder sind in der Lage, sich (zumindest ab einem bestimmten Alter) ihrer Erziehung zu verweigern; von quengeln über sträuben bis hin zur Rebellion sind den Eltern, Erzieherinnen und Erziehern aus leidvoller Erfahrung unzählige Spielarten der Aufsässigkeit bekannt. Im Human Enhancement ist das nicht möglich. Im Falle einer Verbesserung erwachsener Menschen geben diese zwar im Zweifel zuvor ihr Einverständnis, und sollten sie im Nachhinein nicht zufrieden mit den Ergebnissen der an ihnen vorgenommenen Gestaltung sein, nehmen sie dieses wieder zurück, machen das Enhancement wieder rückgängig (sofern möglich, das ist abhängig von dem konkreten Fall).

    Aber selbst dann bleibt der Unterschied zwischen Human Enhancement auf der einen, Bildung und Erziehung auf der anderen Seite bestehen, denn wird eine Verbesserung rückgängig gemacht – etwa ein Implantat entfernt, ein Medikament abgesetzt, eine Behandlung abgebrochen –, kehrt die Person in einen vergleichsweise ähnlichen Zustand wie vor der Anwendung der Methode zurück. Ohne Frage behält in einem solchen Fall sowohl sie als auch ihr Körper die Erinnerung an das Enhancement – es wäre schlicht falsch zu behaupten, es handelte sich um dieselbe Person wie vor dem Eingriff. Allerdings ist es in einem graduell sehr viel stärkeren Ausmaß möglich, Verbesserungspraktiken wieder zurückzunehmen, als Bildungs- und Erziehungsprozesse. Abgesehen davon, dass Menschen tatsächlich auch vergessen können, bleibt das einmal ernsthaft Angeeignete für gewöhnlich im geistigen und körperlichen Gedächtnis der fraglichen Person.

    Der transhumanistische Wunsch nach Kontrolle wird mit Blick auf das Human Enhancement an zwei Stellen akut: Zum einen gilt es, durch Passivierung den zu verbessernden Menschen demjenigen, der ihn verbessert, gefügig zu machen. Zum anderen behalten die optimierten Menschen auch nach abgeschlossenem Enhancement die Verfügungsgewalt über ihre Verbesserungen, wohingegen sie diese gerade mit dem abgeschlossenen Bildungsprozess verlieren.

    Vollständige Verfügungsmacht über die menschliche Person

    Kontrolle des Posthumanen – Kategorienfehler: Gerne verweisen Transhumanistinnen und Transhumanisten auf Giovanni Pico della Mirandola als – mit seiner berühmten Rede über die Würde des Menschen – Vorläufer des Transhumanismus. Insofern Pico eine stufenhafte Entwicklung des Menschen von einem per definitionem ort- und charakterlosen „Chamäleon“ hin zu einem schließlich göttlichen Wesen beschreibt, ist dieser Einschätzung durchaus zuzustimmen. Pico della Mirandola stellt in seinem Manifest des Humanismus eine rein formale Definition des Menschen vor: Der Mensch weist gerade keine spezifische Essenz auf. Indem er sich qua Selbstbestimmung eine Form gibt, verwandelt er sich durch diesen Akt in ein anderes Wesen, das entweder schlechter oder besser ist als der Mensch in seiner Unbestimmtheit zuvor war.

    Pico benennt zahlreiche Wesenheiten, zu denen sich der Mensch selbst macht – nur zuletzt über das Göttliche schweigt er ehrfürchtig in dem Wissen, dass das menschliche Wort an einer Schilderung desselben notwendig scheitern muss. Ja, es wäre in der Tat nicht nur Hybris, sondern ein Kategorienfehler (ein Vorwurf, der Immanuel Kant in seinen Überlegungen das Ding an sich betreffend gemacht wurde, aber auch in der christlichen Tradition wird das Göttliche zumeist nur äußerst abstrakt skizziert), dem, was einerseits zwar als Endpunkt der menschlichen Selbsttransformation gedacht wird, andererseits allerdings außerhalb des menschlichen Erfahrungshorizonts im Bereich des Transzendentalen zu verorten ist, mit der menschlichen Sprache beikommen zu wollen. Letztlich bleibt es eine bloße Vermutung, dass wir dann nicht zu einem bösen Dämon, sondern tatsächlich, so sagt Pico, „der Gottheit voll, nicht mehr wir selbst, sondern der sein werden, der uns geschaffen hat“.

    Zahlreiche Transhumanistinnen und Transhumanisten können ihrem Streben nach einer durchweg kontrollierten Optimierung des Menschen hingegen nicht widerstehen und suchen – in dem Bewusstsein darum, dass sie an dieser Stelle eigentlich keine konkreten Aussagen treffen können – dem posthumanen Wesen mit einigermaßen spezifischen Attributen und Charaktereigenschaften habhaft zu werden. Sie stellen sich die Entwicklung des Menschen für gewöhnlich kontinuierlich in der graduellen Steigerung konstitutiver Fähigkeiten vor, die irgendwann einen kategorialen Abgrund hin zum Posthumanen überspringt, auf dessen anderer Seite die Transformation des Menschen allerdings wieder kontinuierlich weiterzugehen scheint. Transhumanistinnen und Transhumanisten haben, so zeigt sich hier, Picos Vertrauen in das nicht nur Unfassbare sondern v.a. Wunderbare des Göttlichen verloren und begehen aus dem Drang größtmöglicher Kontrolle heraus einen Kategorienfehler.

    Der Transhumanismus, so sei abschließend gesagt, schafft eine Utopie der wohl umfassendsten Kontrolle, die man sich vorstellen kann: Es geht ihm um die vollständige Verfügungsmacht über die menschliche Person, über ihre Entwicklung und darüber, wozu sie sich entwickelt. Dabei nimmt er eine Trivial-Anthropologie, Passivierung und einen Kategorienfehler in Kauf.

    Anm. d. Red.: Die Autorin arbeitet gerade an einer Einführung in den Trans- und Posthumanismus, die im Frühjahr 2018 bei Junius erscheinen wird. Das Foto stammt von Krystian Woznicki und steht unter einer Creative Commons Lizenz (cc by nc).


2 Kommentare zu Transhumanismus: Den Menschen weiterentwickeln, um ihn besser kontrollieren zu können

  • Wolfgang Neuhaus am 21.09.2017 02:13
    Von allen Argumenten gegen den Transhumanismus ist das des "Kategorienfehlers" sicher mit am ungewöhnlichsten und wohl der fachphilosophischen Sicht zuzuschreiben.
    "Passivierung" überzeugt als Argument nicht, da die Individuen nicht nur passive Objekte eines Enhancements sind, sondern neue Kulturtechniken lernen müssen (wie bei Brain-Computer-Interfaces heute im Ansatz zu beobachten).
    Schwerer wiegt der Vorwurf der "Trivial-Anthropologie". Viele der am H+-Diskurs Beteiligten sind Ingenieure und Naturwissenschaftler, die sicher keine ausgearbeitete Anthropologie im Kopf haben.
    Aber ist das so entscheidend? Letztlich geht es um die Unterscheidungen, die man macht: nimmt man sich nur den angelsächsichen Transhumanismus als Gegner (wie Kurzweil u.a.) oder schaut man ebenso, in welchem Resonanzfeld der Transhumanismus ein Symptom ist. Einige Äußerungen von Sloterdijk z.B., so sein Begriff der "Anthropotechnik", können als proto-transhumanistisch gelten.
  • Janina Loh am 21.09.2017 14:17
    @Wolfgang Neuhaus: Besten Dank für Ihr Feedback. Ihrer Erwiderung auf mein Passivierungs-Argument stimme ich zu, ohne dass ich darin eine Widerlegung meines Arguments sehe. Ob das Argument einer Trivial-Anthropologie bzw. eines impliziten Fatalismus entscheidend ist wie Sie fragen, hängt sicherlich davon ab, wogegen man das Argument in Stellung bringen möchte. Es ist in jedem Fall wohl das berühmteste Argument (bzw. eines der berühmtesten Argumente), das Transhumanist*innen gerne in Anschlag bringen: zu behaupten, die Verbesserung und Optimierung des Menschen sei mit der sog. menschlichen Natur zu begründen. Ich wollte zunächst einmal nur zeigen, dass das ein Kurzschluss ist.
    Den letzten Teil Ihres Kommentars verstehe ich nicht recht, ab "Letztlich geht es um die Unterscheidungen, die man macht...". Kurzweils und Sloterdijks Ansätze kenne ich wohl. Vielleicht können Sie noch einmal erklären? Kurzweil interpretiere ich als technologischen Posthumanisten, was manche als extreme Variante des Transhumanismus interpretieren (ich sehe hingegen darin eine eigene Strömung, die allerdings sehr viel 'krasser' noch ist als der Transhumanismus und in meinen Augen noch gefährlicher, wenn Sie so wollen).

Kommentar hinterlassen