• Alternativen zur ‚Black Box‘-Politik: Bleibt uns nur noch Kunst für notwendige Utopien?

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    Liberté, Égalité, Fraternité – Werte des Humanismus und der Aufklärung, die heutzutage immer wieder aggressiven Angriffen ausgeliefert sind. Etwa durch die ‚Black Box‘-Politik von Konzernen und Staaten, wie sie sich in den geheimen Verhandlungen über die transatlantische Freihandelszone manifestiert. Der Künstler und Berliner Gazette-Autor Horst A. Bruno fragt: Hat Kunst das Potenzial, den Teufelskreis der Macht zu durchbrechen?

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    Insbesondere seit dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten wie der Sowjetunion hat der Kapitalismus zunehmend an Fahrt gewonnen. Ohne nennenswerte Widerstände kann er sich ungehindert ausbreiten. Demokratien versagen korrumpiert vor seiner Aggressivität. Und so gehen in den vom Bürgertum geprägten Staaten Europas die durch die Französische Revolution dem Feudalismus abgetrotzten und errungenen Werte des Humanismus und der Aufklärung sukzessive vor die Hunde.

    Ein neuer fundamentaler Angriff läuft zurzeit im Rahmen der streng geheimen Verhandlungen über die transatlantische Freihandelszone (TTIP und Ceta genannt), wo Macht auf Konzerne und Finanzholdings verlagert werden soll, um sich weiter unkontrolliert zu festigen. Das ist ‚Black Box‘-Politik at its worst: Demokratische Rechte werden außer Kraft gesetzt. Finanz- und Konzernoligarchien treten anstelle verfassungsgemäßer Institutionen.

    Gibt es Alternativen zum kapitalistischen Gesellschaftssystem? Können Commons eine Vision für ein postkapitalistisches Leben sein? Das sind die Fragen, die immer mehr Menschen existenziell bewegen. Schließlich geht es um viel, wenn nicht alles im Angesicht ständig zunehmender Konflikte, die bis zu einem neuen Weltkrieg eskalieren können.

    Können Politiker etwas für Commons bewirken?

    Wenn „Commons“ es nunmehr sogar ins Europaparlament mit einer Arbeitsgruppe geschafft hat, ist das zu begrüßen und zeigt, wie ernsthaft versucht wird, Lösungen und Wege zu finden. Aber es ist auch zu fragen, werden die Politiker, die hier aktiv waren und sind, noch unabhängig genug sein, werden ihnen noch die notwendigen Freiräume zur Verfügung stehen, um für „Commons“ etwas zu bewirken. Oder ist auch das nur eines der verlogenen Spiele heutiger Macht und Politik, deren Rhetorik sich zwar „Demokratie“ und „Menschenrechte“ auf die Fahnen geschrieben hat, aber die Errungenschaften der Aufklärung tagtäglich mit Füßen tritt.

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    Es wird also abzuklopfen und zu beobachten sein, was diese „Arbeitsgruppe“ in Brüssel anstößt und zur Diskussion stellt und bald wird zu merken sein, ob dahinter ein ehrlicher Wille steht, der die Menschheit zu einem humanen Leben führt. Man sollte nicht zu naiv sein, an ein Wunder zu glauben, nämlich an Politiker an den Schaltstellen zur Macht, die ernsthaft den Lobbyismus der Konzerne in ihre Schranken zu verweisen versuchen. Bisher sind es lediglich einige mutige Journalisten, Buchautoren und Wissenschaftler, die sich hier verdient machen und aufklären – aber nur: Weil die Machteliten sich das inzwischen ungestraft leisten können – gewissermaßen als Alibi. Doch „Die neoliberale Truppe ist hochmotiviert“ heißt es in einem bemerkenswerten Artikel der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Nancy Fraser.

    Überwindung von Kapitalismus und seinen Folgen

    Die Lage scheint aussichtslos. Dennoch muss es als positiv gewertet werden, wenn es jetzt eine Arbeitsgruppe zu „Commons“ in Brüssel gibt. An sie muss sich die Utopie klammern, die anstrebt, „Kapitalismus“ und seine Folgen, nämlich Vernichtung natürlicher Ressourcen und zunehmende, flächendeckende Armut in weiten Teilen der Welt zu überwinden. Ausgerechnet in einer Zeit, wo Europa zu zerfallen droht (Griechenland, Euro-Krise), entsteht fast unbemerkt und über Nacht, dieser kleine Keim einer Hoffnung. Solche Paradoxien hat es immer gegeben; sie sind Wesen von Kunst – Kunst, die ohne Kultur nicht möglich wäre – Kultur, die erst den Menschen zu einem humanen Wesen macht, weil sie ihn der Barbarei entreißt.

    Kunst und Künstler, sofern sie autonom sind, entziehen sich neuerdings immer häufiger mit ihren Arbeiten den (Kapital) Marktmechanismen. Nicht mehr das Objekt, das Bild oder die Skulptur, die dann für Millionen (wofür sich Künstler wie Gerhard Richter schämen) in den Tresoren reicher Sammler verschwinden oder als Leihgaben in Museen zur Imagepflege landen, ist Gegenstand heutiger innovativer Kunst, sondern das Konzept, die Aktion, für kurze Zeit realisiert, um dann nur noch in Dokumentationen für Interessenten fortzubestehen. Das sind deutliche Reaktionen gegen ein Kapital der „Macht“. Daher scheint es folgerichtig, Kunst und Künstler als Partner für „Commons“ zu sehen und zu gewinnen.

    Mit Kunst zu notwendigen Utopien

    Die nächste Dokumenta verspricht eine politische Kunst-Show zu werden. Mit einem (Medien-)Donner wählte der junge Pole Adam Szymczyk, künstlerischer Leiter der „documenta 14“, die 2017 stattfinden wird, neben Kassel auch Athen als Austragungsort. Ahnte er schon den Sieg der linken Partei Syriza? In einem zerfallenden Europa mit einer zwingenden Neuordnung dürfte Kunst eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht trägt sie sogar zur Bewältigung der schier unlösbaren Aufgaben bei. Als Künstler hoffe ich es.

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    Schon bevor ich mich mit dem Thema „Commons“ befasste, entwickelte ich u. a. aus Worten des im Internet veröffentlichten Konzeptes der „documenta 14“ von Adam Szymczyk einen 46-strophigen Text in Haiku-Metrik, dem ich den Titel „Wassers Brüllen“ gab. Blogs, Twitter und Facebook dienen als virtuelle Räume für den Transport des konkreten und expressiven „Gedichts“ an die User dieser „documenta 14 WebART-Performance“. Eingebunden in die Aktion sind die sogenannten „PolitikerInnen-Worte“, aus Reden der Abgeordneten des Deutschen Bundestags gebaut. Ziel: „Komplizenschaft“ der Kunst mit Politik. (Das Thema „Komplizenschaft“ – ebenfalls eine „Commons“-Utopie? – wurde bereits von der Berliner Gazette ausführlich behandelt.)

    Mit Kunst zu notwendigen Utopien: Das mag naiv klingen und auch sein, Kunst als brauchbares Mittel für gesellschaftliche Veränderungen zu sehen. Doch in der Kunst hat seit jeher der Narr seinen Platz, der Verrückte, den man auslacht und verspottet. Der Narr, der Königen und Kaisern zur Unterhaltung diente, der in ihrer Nähe geduldet wurde, aber der mit seinem Leben spielte, wenn er ihnen zu frech wurde. Hat Kunst das Potenzial, den Teufelskreis von Kapital/Rhetorik/Staat/Macht zu durchbrechen? Kunst öffnet durch Denkweisen außerhalb ideologischer Logik, ja Logik überhaupt.

    TTIP und Ceta sind aggressive Angriffe auf Kunst und Kultur

    Neben gängiger Marktmechanismen realisiert sich inzwischen Kunst ebenso, und zwar mit den Mitteln innovativer Medien, dem Cyberspace in breite gesellschaftliche Räume. Kunst verwendet Sprache und Politik als Material und formt daraus, wie einst Joseph Beuys es ausdrückte, die „soziale Plastik“. Inwieweit aus solchem zaghaften Ansatz ein breiter Konsens zu „Commons“-Utopien entstehen kann, überlasse ich den kreativen Diskursen, die sich bilden müssen – also: „verspielen“ wir die Chance nicht, es könnte die Letzte sein, die wir haben!

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    Denn: TTIP und Ceta sind aktuell äußerst aggressive Angriffe auf Kunst und Kultur, den wichtigsten Gemeingütern der Menschen (siehe dazu auch das Positionspapier der Akademie der Künste). Begegnen wir ihnen mit ‚Commoning‘, wo es nicht darum geht, Dinge zu produzieren, um damit Rendite zu erzielen, sondern um den schöpferischen Prozess selbst und um gerechte Verteilungen. Commons heißt insbesondere auch, anders zu denken! Wo nicht sonst, als in der Kunst sind die besten Voraussetzungen dafür vorhanden. Hier müssen gegen einen „hoch motivierten Neoliberalismus“ die Ideen für Sehnsüchte als Motor entwickelt werden.

    Anm.d.Red.: Nach früheren Veröffentlichungen von Teilen des Vertragswerks hat WikiLeaks nun das „Kapitel über Investitionen“ enthüllt, das nach ersten Analysen nicht nur Kompensationen für direkte oder indirekte Enteignungen einräume, sondern auch für vorgebliche Verluste von Unternehmen durch soziale Konflikte, Änderungen von Steuergesetzgebungen, Umweltschutz- oder Gesundheitsvorschriften, durch die Investoren ihre Handelsmöglichkeiten und Gewinnaussichten betroffen sehen. Die Fotos stammen von Magdalena Roeseler und stehen unter der Creative Commons Lizenz cc by 2.0.


19 Kommentare zu Alternativen zur ‚Black Box‘-Politik: Bleibt uns nur noch Kunst für notwendige Utopien?

  • J. Offenbach am 02.04.2015 14:31
    Das Zentrum für politische Schönheit ist ein gutes Beispiel für das utopische Potenzial der Kunst. Ich zitiere eine ihrer Aktionen aus Wikipedia:

    Am 21. Mai 2012 startete die Aktion Belohnung: 25.000 Euro. Das Zentrum bietet demjenigen 25.000 Euro, der dabei hilft, die Eigentümerfamilie der Firma Krauss-Maffei Wegmann („Panzerfamilie“) ohne Bewährung ins Gefängnis zu bringen – egal für welches Delikt. Ziel dieser Aktion ist, diese Personen in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Burkhart von Braunbehrens, einer der Eigentümer, schrieb daraufhin einen offenen Brief an den Bundespräsidenten Joachim Gauck. Kurz danach wurde er, laut Medienberichten, aus dem Gesellschafterkreis des Unternehmens abgewählt.

    Das ZPS informierte im Juni auf ihrer Website der Aktion Belohnung: 25.000 Euro, dass gegen das gleichnamige Kunstprojekt Klage eingereicht wurde. Dem vorausgegangen waren eine Abmahnung und die Androhung einer Klage, durch Rüdiger Braunbehrens, über ein Stuttgarter Rechtsanwaltsbüro.

    Das Ansehen des Mandanten sei in der Bevölkerung herabgewürdigt worden, der Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht sei durch Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit nicht gedeckt, hieß es dort. Die Aktivisten unterschrieben daraufhin eine Unterlassungserklärung – nach Angaben Philipp Ruchs aus rein finanziellen Gründen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrum_f%C3%BCr_politische_Sch%C3%B6nheit
  • Maren Ade am 02.04.2015 14:53
    @J. Offenbach: das Zentrum für politische Schönheit ist eine spannende Truppe, machen interessante Aktionen, aber mir ist das ehrlich gesagt nicht konsequent genug,.. also wenn wir über das utopische Potenzial der Kunst sprechen und dieses Beispiel "Belohnung: 25.000 Euro." zeigt es doch ganz deutlich: ein Kunstwerk kapituliert vor einer "Unterlassungserklärung"... Ds kann doch nicht sein!... das zeigt doch genau, dass die Kunst hat keine Macht, die Macht haben andere Instanzen, doch genau eine solche Macht müsste Kunst doch behaupten!
  • jonathan meese, das ist ein besseres case, der schreckt nicht zurück. er hat vielleicht nicht so ein am aktuellen politischen tagesgeschehen orientiertes programm wie das zentrum für political beauty, aber eine klare, kompromislose attitüde... (er stand wegen und mit seinem hiltergruß vor gericht und hat es dort durchgezogen) und er hat eine kunst-philosophie, die keine grenzen kennt, um den anspruch der kunst, einen raum zu besetzten, in dem alles nach ihren regeln funktioniert. im eigentlichen sinne ist dieser raum unser gesamtes menschliches leben, ja das ist eine echte utopie!
  • Silvia am 02.04.2015 18:08
    vielen Dank für diesen Text! Sie sprechen etwas sehr Wahres aus! Die Leidenschaft und die Perfektion der Wirtschaft sollte nicht ohne einen Spiegel in der Kunst bleiben. Warum sollten nur Leute, die dem Profit nachjagen soviel Erfolg haben? soviel Ansehen genießen? soviel Macht und Einfluß haben? warum nicht auch Leute, die Kunst machen und lieben?
  • Rainald Krome am 03.04.2015 08:50
    mE geht nicht darum, ob Meese "konsequenter" ist als Zentrum für politische Schönheit. Es geht darum, ob es einen Raum gibt, in dem man als Künstler konsequent seiner Sache nachgehen kann. Und damit sieht es mE nicht sonderlich gut aus. Aber wird so ein Raum uns einfach so gegeben?
  • Seit rund einem halben Jahr beschäftige ich mich intensiv mit Joseph Beuys und der Sozialen Plastik. Davor habe ich mich mit dem Commons-Gedanken beim Saatgut auseinandergesetzt. Hier gibt es viele Verbindungen, wo man anknüpfen kann. Das Problem der Kunst ist ihr sektorenhafter Charakter, ihr Freiraum – und nicht der Freiheitsraum, wie Beuys es manchmal umschrieb. Der Erweiterte Kunstbegriff befreit die Kunst aus diesem Schonraum, allerdings wird dann der Begriff der Kunst erst richtig problematisch. Ich glaube, er ist immer noch nicht neu definiert worden.
  • zu 1, 2 und 3: Das Beispiel Krauss-Maffei / Zentrum für pol. Schönheit macht deutlich, wie machtlos Kunst im traditionellen und ökonomischen Bereich ist. Das aufzuzeigen war m.E. auch Zweck der genannten Aktion. Aber es wurde spektakulär Öffentlichkeit hergestellt. Kunst muss sich solche Räume erobern und dort aktiv werden. Das Zentrum für pol. Schönheit macht Hoffnung. Meeses Versuch, Grenzen zu überschreiten ist ein Ansatz, aber auch nicht mehr, denn der "Betrieb/Markt" hat ihn längst "gekauft" Es ist jedoch offen, ob er auch damit das System unterläuft.
  • zu 4: Auf den Feldern “Erfolg” und “Profit” wird KUNST, wie ich sie alternativ verstehe, kaum “erfolgreich” sein können.
  • zu 5: Kunst bzw. Künstler müssten sich diese Räume schaffen – erobern! Einfach wird das nicht sein. Hier beginnt jedoch die Utopie mittels Kunst. Die Macht der Kunst wird stets subversiv sein.
  • zu 6: Das ist spannend. Für mich ist KUNST offen und daher kaum begrenzt zu definieren. Ist sie nicht eher ein “work in progress” und bietet daher utopische Optionen = Hoffnung?
  • Mea Parvitas am 04.04.2015 19:01
    Es ist schon schade, dass wir nicht mehr die gleiche Einstellung zu Kunst haben, wie etwa in dem 18. Jahrhundert. Ich habe die Vermutung, dass Kunst, zumindest bewusst, in politischen Diskursen nicht mehr ernst genommen wird, bzw. leicht übersehen wird. Dennoch: man sollte die Wirkung von unterschwelligen Botschaften nicht unterschätzen. Die Werbeindustrie hat das schon verstanden- wenn sie ihre Fachkenntnis nur endlich mal für einen guten Zweck einsetzen könnten! Ich drücke den anti TTIP Künstlern jedenfalls die Daumen und hoffe, dass sie nicht direkt als Träumer abgestempelt und schroff abgewiesen werden.
  • Silvia am 05.04.2015 14:02
    @#8: es ist vielleicht ein kleines Missverständnis passiert: "Erfolg” und “Profit” sind für mich auch nicht die Ziele, wenn ich meine Kunst, soll so hochmotiviert und erfolgreich sein, wie die neoliberale Bewegung. Natürlich steckt Kunst andere Wert und Ziele, aber sie sollte doch wenigstens genauso alles durchdringend sein, wie die "Düfte" des Neoliberalismus. Dann hätten wir eine Chance auf ein anderes, besseres Leben.
  • zu ttip und tpp:

    Informativ in diesem Zusammenhang finde ich die EFF
    https://www.eff.org/issues/tpp

    und bei der taz, zu ttip:
    "..545 Euro werde „ein durchschnittlicher EU-Haushalt“ bei Abschluss des Abkommens mehr verdienen – und zwar „jährlich“. So stand es noch Anfang März auf der Homepage [...] Erst jetzt wurde die griffige Zahl auf der Homepage der Generaldirektion Handel gestrichen. .."
    http://www.taz.de/!157499/
  • zu 12 @Silvia: "die "Düfte" des Neoliberalismus" ??? Mir erscheinen sie eher als ein Gestank, diese "Düfte"?
  • zu 13 @ta: Wenn ttip, ceta etc. nicht komplett verhindert werden, wird "Utopie und Kunst" kaum noch ein Thema sein können. Dann hilft nur noch "beten"!
  • Wenn man den Begriff der Sozialen Plastik ernst nimmt, dann wird es problematisch von einem Bereich der Kunst zu sprechen, in dem es noch möglich sein könnte, Utopien zu entwerfen. Beuys hat ja damals eine Kopernikanische Wende vollzogen, indem er dem Menschen gegenüber der Gesellschaft die gleiche Position zusprach, wie dem "klassischen Künstler" gegenüber seinem Werk. Wenn man von dieser Position aus weiterarbeitet, ergeben sich einige sehr einschneidende Konsequenzen. Einige davon habe ich kleineren Essays behandelt, die man in E-Book-Formaten und als PDF über Torrent Sync herunterladen kann.

    https://link.getsync.com/#f=Sudelbuch&sz=1E7&t=1&s=M4D2QEY2C2OPURA32EULNCFJZTBBOM7N&i=C6L3OIE4QJGROMW7YQ55AYCKORYFM5UEP&v=2.0

    Es handelt sich um diese drei Essays:

    http://www.sudelbuch.de/2015/01-2015-soziale-plastik-2013-gesellschaftsutopie-als-kunst

    http://www.sudelbuch.de/2015/05-2015-soziale-plastik-2013-politik-als-kunst

    http://www.sudelbuch.de/2015/06-2015-soziale-plastik-2013-die-kunst-der-allmende
  • zu 16 @juh: Die drei Essays zu Beuys und der "Sozialen Plastik" treffen das Thema überraschend aktuell. Insbesondere der Beitrag "Soziale Plastik - die Kunst der Allmende" enthält weiterführende Ansätze, die zeigen, dass Beuys mit seiner "Sozialen Plastik" den hier angestoßenen Diskurs durchaus befruchten und fortführen kann. Beuys nicht nur ein Mystiker, wie oft überzogen rezipiert, sondern auch und mit der "Sozialen Plastik" ein Realist, dessen Vision dem barbarischen Neoliberalismus des 21. Jahrhundert durchaus utopisch begegnen kann. Also: Unbedingt die Essays von Jan Ulrich Hasecke lesen, überdenken und weiterführen! Commons = Allmende! Weiterhin spannend!
  • Wollen wir als Menschheit weiter existieren, brauchen wir Utopien. Jan Ulrich Hasecke zeigt in seinem jüngsten Buch, das in diesen Tagen als E-book mit dem Titel: "Soziale Plastik. Die Kunst der Allmende: Ein Essay zum 30. Todestag von Josepf Beuys"erschienen ist, eine Utopie auf, die durchaus nachvollziehbar ist - nicht nur für Künstler und in den Diskurs über unsere Zukunft - TACIT FUTURES unbedingt eingebunden gehört.

    http://www.amazon.com/Soziale-Plastik-Die-Kunst-Allmende-ebook/dp/B01B7N6VL0/
  • [...] uns nur noch Kunst für notwendige Utopien?‘ titelte ich u.a. meinen Essay ‚Alternativen zur ‚Black Box‘-Politik‘ am 02.04.2015 im Online-Feuilleton „Berliner Gazette“, eine Reflexion über [...]

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