• „Vernetzt“ lesen

    Vernetzt (Verbrecher Verlag, 2009) ist das neue Buch der Berliner Gazette, herausgegeben von Krystian Woznicki, der sich nach zehn Jahren Chefredaktion nun vor allem als Vorstandsvorsitzender des Berliner Gazette e.V. verdient machen will.

    Ueber 40 Kreative aus diversen Laendern haben fuer das Buch geschrieben, inzwischen wird es auch vielerorts gelesen, u.a. von Journalisten, die es zum oeffentlichen Gespraechsthema machen. Anton Waldt von der De:Bug haelt fest: Die Geschichten kreisen um das Thema, was freischaffende Kreative mit dem Internet anfangen und was das Internet mit ihnen anstellt. Erkenntnisse blitzen dabei in angenehmer Frequenz auf, die grosse Buhei-Trommel der Netz-Utopien wird einfach links liegen gelassen.

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    Auch Frederic Valin von Spreeblick hat Vernetzt gelesen und meint: Jeder Text hat den Charme eines ueberraschenden Gespraechs an einem Tresen mit einer Person, die schonmal was erlebt hat und davon, manchmal besser, manchmal schlechter zu erzaehlen hat. Kurzum: Es ist ein Buch, mit dem man ein Bier trinken gehen moechte. Marietta Schwarz vom Deutschlandfunk sieht es im Grunde nicht anders, wenn sie ueber das Buch befindet: Handfestes und Reflektionen. Reflektionen ausgeloest hat der Sammelband auch bei Eva Kaczor von Miss Creative Classy: Mich hat >Vernetzt dazu gebracht darueber nachzudenken, warum mich vernetzt sein manchmal nervt.< Zur Abwechselung sollen nun die >Vernetzt<-AutorInnen selbst zu Wort kommen - natuerlich im Rahmen einer Verbrecherversammlung in dem Klub Monarch. Bei der Veranstaltung lesen der Musiker und Komponist Dirk Dresselhaus alias Schneider TM, der Architekturprofessor Franz Xaver Baier, die Lektorin und Kunstkritikerin Anne Schreiber sowie der Unternehmer Florian Kosak, die neue Chefredakteurin der Berliner Gazette Magdalena Taube und Krystian Woznicki.


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