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    Quelle: e-recht24.de

  • Kein Mensch ist Leitkultur: Warum wir endlich eine selbstkritische Debatte über „Heimat“ brauchen

    In Zeiten der so genannten Flüchtlingskrise feiert der Glaube ein großes Comeback. Nicht etwa, weil sich der Islam unkontrolliert in der Bundesrepublik ausbreitet, sondern, weil in der Debatte um Leitkultur, Flüchtlingspolitik und Rechtspopulismus die Phantomschmerzen der Zugehörigkeit wieder aufkommen. Plötzlich glauben alle wieder an Heimat. Thessaloniki-Korrespondent und Berliner Gazette-Autor Florian Schmitz kommentiert. weiterlesen »

  • Willkommensbürgertum reloaded: “Ich helfe nicht. Ich mache einfach das, was notwendig ist.”

    Im Sommer 2015 standen nicht nur Geflüchtete im Rampenlicht, sondern auch Ehrenamtliche: Sie packten an, als die Situation vorm Lageso unzumutbar wurde, sammelten Kleider und halfen in Notunterkünften. Ist ihre Arbeit politisch? Das Leben von Annika Seibt, Hebamme von Beruf und schon immer politisch aktiv, wurde durch ihr Engagement komplett verändert. Heute setzt sie sich für die Rechte von geflüchteten Frauen ein – gemeinsam mit den Menschen, um die es geht. Ein zweiteiliges Protokoll über ein Leben, in dem alle Prioritäten neu verhandelt werden. weiterlesen »

  • Populismus der Pyramide: Zur Kollektivsymbolik des neuen Radikalnormalismus in Frankreich

    Die Wahl von Emmanuel Macron zum neuen Präsidenten Frankreichs hat in Europa vielerorts für Erleichterung gesorgt. Bis zu seiner Wahl ist er vor allem eines gewesen: Nicht Marine Le Pen. Nun steht er an der Spitze der Republik. Doch wofür steht Macron? Simuliert er eine Mitte, die es in Frankreich gar nicht gibt und ist er somit auch ein Populist? Der Soziologe und Berliner Gazette-Autor Jürgen Link untersucht die Symbolik Macrons. weiterlesen »

  • Wofür steht Peter Thiel? Wie ein konservativer Tech-Prediger sich die Zukunft vorstellt

    Im Silicon Valley bastelen Manager, Programmierer und Berater unablässig an einer besseren Zukunft für die Menschheit. Doch wie legitimieren die Tech-Prediger aus Kalifornien ihre Arbeit, die inzwischen eine gesellschaftspolitische Dimension hat? Welche Motive verfolgen sie dabei? Berliner Gazette-Autorin Kim Ly Lam hat sich einen Vertreter des Valley genauer angeschaut: Den Trump-Berater und Milliardär Peter Thiel. weiterlesen »

  • Update für den Sozialstaat: Warum wir das Bedingungslose Grundeinkommen brauchen

    Arbeitsplatzverlust durch Digitalisierung, Existenzangst im Kapitalismus und das Dünnerwerden der sozialen Netze: Kann das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) tatsächlich die drängenden Probleme der Gegenwart lösen? Inzwischen wird die Idee nicht nur von links immer lauter vernehmbar, auch Wirtschaftsbosse glauben an das Konzept. Die Soziologin Meera Zaremba kennt 85 Menschen, die ein Jahr lang ein Grundeinkommen erhalten haben. Eine Bestandsaufnahme. weiterlesen »

  • Bot und die Welt: Wer darf Autor sein? Wer hat Autorität? Wer ist Fake News?

    Wie entstehen Informationen und was sie erzählen sie über die Welt? Wie ist die Welt gebaut und welchen Platz haben wir in ihr? Wer darf Autor sein? Wer hat Autorität? Welche Rolle spielen Bots und Algorithmen? Dem Streit über Fake News liegen nicht zuletzt diese komplexen Fragen zu Grunde. Doch sie werden noch nicht annähernd diskutiert. Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki unternimmt eine erste Bestandsaufnahme. weiterlesen »

  • Das Leben ist zu kurz für schlechte Pornos

    Im Netz ist es heute kein Problem, an Pornografie zu gelangen – egal welcher Altersgruppe man angehört. Wie wirkt sich diese Allgegenwart auf unser Sexleben aus? Bietet das Netz für jeden Geschmack etwas oder findet eine Vereinheitlichung von Vorlieben statt? Die Journalistin Katrin Rönicke hat sich mit Alternativen zum Mainstream-Porno beschäftigt. Ein Streifzug. weiterlesen »

  • Brief an Berlin: Vor 75 Jahren sind wir in den Krieg gezogen, und was machen wir heute?

    Viele EuropäerInnen glauben nach wie vor, das ihnen im Zuge der rechtspopulistischen Wende nichts passieren wird. Kurz vor der ersten wichtigen Wahl in Europa, der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 23. April, ein gefährlicher Irrglaube. Es ist an der Zeit, sich solidarisch zu zeigen und gemeinsam zu kämpfen gegen die Populisten und Rassisten. Unter dem Eindruck der Trump-Präsidentschaft wendet sich der New Yorker Künstler Noah Fischer mit einem aufrüttelnden Brief an Berlin. weiterlesen »

  • Überraschend berührt: Das Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

    Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, das Vergehen der Zeit oder die Melancholie über das Verlorene. Der Regisseur und Berliner Gazette-Autor Christoph Hochhäusler entdeckt die Ophüls-Filme noch einmal neu. weiterlesen »