• Kaffee zum Gehen

    Einstein Kaffee am Savignyplatz. Zwischen Bagel, Baguette, Ciabatta, Focchiata, Kaffee in allen Variationen und der Financial Times, Sueddeutschen und FAZ erzählt Designer Volker Ludwig die Geschichte von Jana Wolkenstein. Zwei mal die Woche steht sie hinter dem Tresen und muss dem König Kunde auf Kriegspfad einen Kaffee zum Gehen servieren. Nur der Geldnot wegen. weiterlesen »

  • Sicherheit für Freiheit

    Vorneweg: ich bin eigentlich Physiker. Astrophysiker, um genau zu sein. Als solcher gehoerte ich waehrend meines Studiums in den fruehen Neunzigern einem Berufsstand an, der sich zur Kommunikation der weltweiten Datennetze bediente, noch bevor Begriffe wie Internet oder World-Wide-Web in aller Munde waren. weiterlesen »

  • Mein Weltbild

    Als ich vor gut drei Jahren zusammen mit meiner Frau von Tokio nach Berlin zog, erhielten wir in der Anfangsphase neben Hausratsgegenstaenden zahlreiche Kuscheltiere. Gott weiss warum. weiterlesen »

  • VIP.02 Editorial

    Der Zyklus VIP knuepft sich historische Figuren vor und versucht ihre Rolle in der Gegenwart zu beleuchten. Dieses Jahr reiben sich die Beitragsserien an Albert Einstein, Ferdinand Magellan und Charles Darwin. Beduerfen diese Figuren ueberhaupt noch einer Einfuehrung? Wohl kaum. Anstelle einer Einfuehrung, moechten wir lieber folgende Frage stellen: Was wuerden diese drei Figuren heute, in der dritten Phase der Globalisierung, tun? Oder auch: An welchen unerwarteten Orten lassen sich Spuren ihres Wirkens in der Gegenwart finden? weiterlesen »

  • Vetternwirtschaft

    Jeder profitiert davon, aber keiner redet gern darueber: Die Vetternwirtschaft treibt Unschuldige in den Ruin und laesst den Unchristlichen die Karriereleiter hochklettern, bis zu dem gewissen Punkt, an dem sich seine Unfaehigkeit nicht mehr vertuschen laesst – es sei denn er hat noch einen Schwippschwager als Chef… weiterlesen »

  • Hybride Körper

    Telematik beschreibt eine automatisierte Fernwirkung, mit
    programmierten Pfadfindern , den NetzModernenNavigatoren . Telematik als Medium, als Vermittler, bildet bereits heute eine kommunikative Sphaere von unsichtbaren Aktionen. weiterlesen »

  • Die schlafende Schönheit

    1950 veraenderte Richard Feynman schlagartig mit einem Vortrag unter dem Titel there is plenty of room at the bottom die Vorstellung von den Dimensionen, auf denen sich Leben abspielt, das fuer die Wissenschaft im Namen des menschlichen Fortschritts in den Dienst zu nehmen ist. Groesse ist ein Kernproblem der Evolution. Ein weiteres die vollstaendige Aufschluesselung der als mechanistisch vorgestellten Funktionen des Gehirns. Doch sicher haette selbst Feynman nicht gedacht, dass seine Idee so schnell durchschlagen wuerde, dass heute bereits Kinder wissen, was ein Nanobot ist. weiterlesen »

  • Kriegsmythen und Post-9/11: Was bleibt dem Leser?

    Vieles spricht dafuer, dass die Intelligenz der Zeitungsleser in so dramatischer Weise zunimmt, dass sich die Medienlandschaft ganz und gar veraendern wird. Der Medienaktivist und Kunstkritiker Gerrit Gohlke verschafft sich einen Überblick. weiterlesen »

  • Die Nummernoper

    1. Aum Shinrikyo II: Die Uebeltaeter des 11. September sind einfach zu beschreiben, sie sind keine genialen Provokateure der Zivilisation, sondern Verrueckte. Sie gehoeren zu einer Splittergruppe, die nur lose mit wirklich revolutionaeren Terroristen in Verbindung steht. Im Nachhinein haben die Qualen, die New York City erleiden musste, nichts mit einem grossen Kampf ueber wichtige Prinzipien zu tun, es handelt sich dabei schlicht um eine tragische Verirrung. Lektionen wurden keine gelernt. Ausser einer anhaltenden Auseinandersetzung ueber Moral und Humanitaet hat sich in der globalen Szene wenig veraendert. Die Gesellschaft ist trauernd und krank. In der ganzen Welt zoegern Leute davor, U-Bahnen oder Flugzeuge zu besteigen. Wahrscheinlichkeit: 15%. weiterlesen »

  • Paranoia im Netz

    Ich bin Politikwissenschaftler mit einem Hintergrund in Physik und Informatik (als Teenager war ich Hacker auf dem Commodore 64). An der Uni und in verschiedenen friedenspolitischen Projekten habe ich zuerst einge Jahre zu NATO/WEU und Bundeswehr gearbeitet, bis es mir zu langweilig wurde, immer wieder ueber die Probleme der NATO-Osterweiterung zu schreiben. weiterlesen »