Krystian Woznicki

Krystian Woznicki

Geboren 1972 in Kłodzko, Polen. Besuch der Bismarckschule, UNESCO Gymnasium, Hannover und Studium an der Humboldt Universität zu Berlin.

Arbeitete 1995 bis 1998 in Tokio als Journalist zu Themen im Spannungsfeld von Kultur, Gesellschaft und Internet: Kolumnist bei Japan Times und Wired Japan; Korrespondent von Spex und Telepolis. Zudem als Kurator aktiv (u.a. "Young Japanese Cinema"-Festival am Filmmuseum Antwerpen).

Seit 1999 in Berlin in erster Linie als Medienproduzent tätig. Zu seinen kollaborativen Medienprojekten zählen ein digitales Archiv der Globalisierung (2001-2006), Reader im Zeitschriftenformat (2002-2004) und Berliner Gazette (berlinergazette.de), im Rahmen dessen er seit 1999 über zahlreiche Symposien sowie Seminare organisiert und drei Anthologien herausgegegen hat: "McDeutsch" (2007), "Vernetzt" (2009), "Modell Autodidakt" (2011, zusammen mit Magdalena Taube).

Er war bis 2009 zehn Jahre lang Chefredakteur der Berliner Gazette und ist seitdem deren Herausgeber. Ehrenamtlich Vorstandsvorsitzender des Berliner Gazette e.V.

Seine Beiträge als Autor für Fachzeitschriften und Zeitungen erschienen in über 40 verschiedenen Print- und Online-Medien, auf Deutsch und in sechs weiteren Sprachen (u.a. Kolumne "Ästhetik der Globalisierung" in Camera Austria, 2002-2003). Zuletzt schrieb er die Bücher "Abschalten. Paradiesproduktion, Massentourismus, Globalisierung" (2008) und "Wer hat Angst vor Gemeinschaft? Ein Dialog mit Jean-Luc Nancy" (2009). Vorträge an Kultur- und Forschungsinstitutionen.

http://facebook.com/people/Krystian-Woznicki/100000598047487

Beiträge in der Berliner Gazette