Krystian Woznicki

Krystian Woznicki

Geboren 1972 in Kłodzko, Polen. Besuch der Bismarckschule, UNESCO Gymnasium, Hannover und Studium an der Humboldt Universität zu Berlin.

Gründete 1999 die Online-Zeitung Berliner Gazette, die er heute gemeinsam mit anderen JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und ProgrammierInnen betreibt. Unter seiner Herausgeberschaft konnte sich die Berliner Gazette als experimentelle Plattform etablieren: An der Schnittstelle von Internet-Pionieren und der digitalen Mehrheitsbevölkerung, von Online- und Offline-Formaten, von Journalismus und Wissenschaft, Kunst und Sozialarbeit. Beschäftigte sich auch in früheren Projekten mit dem Internet als Werkzeug: Arbeitete mit Ulrike Gabriel an der Entwicklung einer digitalen Kartierung von Diskursen im sozialen Netzwerk (1995) und baute mit Gerrit Gohlke ein Email-Archiv der Globalisierung auf (2001-06). Er war Gast-Kurator u.a. am SO 36/Berlin (1991), bei Cinevideo 5/Karlsruhe (1992), am P-House/Tokio (1996), am Alternativen Museum X'Teresa/Mexiko Stadt (1997), am Filmmuseum Antwerpen (1998).

Woznicki ist mit Wortbeiträgen zu Globalisierung und Digitalisierung hervorgetreten, auf Deutsch, Englisch und qua Übersetzung in fünf weiteren Sprachen. Seit 1995 regelmäßige Veröffentlichungen in über 40 Print- und Online-Medien: Tokio-Korrespondenz bei Spex und Telepolis (1995-1998); Kolumnen in der Wired Japan (1996-97), Japan Times (1998), der Berliner Gazette (1999 ff.) und der Camera Austria (2002-03); Feuilleton-Leitartikel in der Frankfurter Rundschau (2003-06), WDR 5 (2011). Rund zehn Sammelbände und Monographien, darunter „Abschalten“ (2008) „Modell Autodidakt“ (2011, zus. mit Magdalena Taube). Vorträge an internationalen Kulturinstitutionen und Universitäten, u.a. Documenta X, Hokkaido University, Kunst Werke, Shedhalle, Städelschule, Universidad Complutense de Madrid.

Krystian Woznickis Profil auf facebook:

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Beiträge in der Berliner Gazette