• Im Hype-Museum: Sarrazin, Street View, WikiLeaks

    “Back / Caught you lookin’ for the same thing / It’s a new thing – check out this I bring”, beginnen Public Enemy ihren Track “Don’t Believe The Hype” von 1988. Es ist eine Warnung vor dem Mainstream. Vom Hype soll man sich fern halten, er gilt als Missstand. Und trotzdem folgt ein Hype auf den anderen. Zu dieser Jahreszeit kann man das gut nachvollziehen: Jahresrückblicke sind Hype-Museen. weiterlesen »

  • Infowar mit Wikileaks: Zurück nach 1996

    Da sind wir jetzt also im Info-Krieg. Was bisher geschah: Die Diplomatenkabel sind da, vor und nach der Veröffentlichung meldet Wikileaks Angriffe von Rechnernetzen. Die Adresse Wikileaks.org wird schließlich gesperrt, Amazon verbannt es aus der Rechnerwolke. Paypal, Mastercard und die Schweizer Postbank drehen den Geldhahn ab, Paypal begibt sich in die Schusslinie der eigenen, empörten Kunden. Hier und da wird ordentlich mit dem Säbel gerasselt. Expect us, sagen seitdem anonyme Hacker und gehen zum Gegenangriff über. Und Julian Assange, der Gegenverschwörer, stellt sich Scotland Yard. Demnächst in einem Kino in Ihrer Nähe: Die Wikileaks-Saga. Unterdessen sind aus einem Wikileaks viele geworden, hunderte haben die Seite gespiegelt. Geht es bei dieser Schlacht um mehr als Verschwörungen und Polit-Zwist? Was genau bedeutet der “Infowar”, geht es dabei auch um die Unabhängigkeit des Internets? weiterlesen »