• G20 in Hamburg: Die Strategie der demokratischen Demobilisierung und die Politik der Medien

    Als wären in Hamburg ausschließlich Radikale am Protest beteiligt gewesen, fokussiert die Berichterstattung zu G20 die gewaltsamen Ausschreitungen und demobilisiert auf diese Weise eine gesamtgesellschaftliche – sprich: demokratische – Teilhabe an den Geschehnissen. Der Philosoph und Berliner Gazette-Autor Rainer Mühlhoff beleuchtet die Strategie und zeigt wie sie linke Bewegungen anti-gesellschaftlich erscheinen lässt. weiterlesen »

  • Gefährliches Schubladen-Denken: 12 Thesen zum aktuellen Populismus-Diskurs

    Links, Rechts, Mitte oder Extrem: Das ist das politische Spektrum in den westlichen Demokratien. Auftritt: Populismus. PopulistInnen sagen vermeintlich das, was das “Volk” gerne hören will. Auch sie werden in die Schubladen Rechts, Links, Mitte, Extrem einsortiert. Bei der Untersuchung von Populismen machen es sich Medien und Wissenschaft zu einfach. Der Soziologe und Berliner Gazette-Autor Jürgen Link stellt seine Beobachtungen zur Debatte. weiterlesen »

  • G20 in Hamburg: Wie die Zivilgesellschaft verhindern kann, dass die Stadt zur demokratiefreien Zone wird

    Der G20-Gipfel kommt nach Hamburg und alle rüsten auf: Polizei, Medien und GegendemonstrantInnen. Die Grundstimmung: Angst. Doch Angst ist kein guter Partner. In einer demokratischen Gesellschaft sollte die Stadt auch dann ein angstfreier und mit Grundrechten verbürgter Raum sein – selbst wenn die globale Politik-Elite zu Besuch ist. Umso wichtiger ist es zu verstehen, was die Zivilgesellschaft für die Tage des Gipfels plant. Berliner Gazette-Redaktionsleiterin Magdalena Taube unternimmt einen Streifzug. weiterlesen »

  • Eine Welt jenseits von Facebook: Auf der Suche nach Alternativen zum digitalen Kapitalismus

    Soziale Netzwerke sehen sich immer heftigerer Kritik ausgesetzt: Verflachung des Zusammenlebens, Manipulation, Hass-Kommentare und der Ausverkauf privater Daten. Höchste Zeit, um Alternativen auf den Weg zu bringen. Der Netzkritiker und Berliner Gazette-Autor Geert Lovink unternimmt eine Bestandsaufnahme und fordert, dass Tech-AktivistInnen und UserInnen ihre Anliegen grundlegender und radikaler formulieren müssen, wenn sie in einer Welt jenseits von Facebook leben wollen. weiterlesen »

  • Schwarze Sonne: Warum wir die Berliner Volksbühne als linke Meme-Maschine brauchen

    Unter dem Theater-Genie Frank Castorf war die Berliner Volksbühne nicht zuletzt eine Meme-Maschine, die es geschafft hat, linke Ideen viral zu verbreiten. Jetzt, da diese Ära zu Ende geht, gibt es eine neue Petition, die fordert, alles neu zu verhandeln. Doch worum kann es noch gehen? Der Theatermacher und Berliner Gazette-Autor Alexander Karschnia geht der Sache nach. weiterlesen »

  • Glanz gegen Hipster-Nazis: Wie TheatermacherInnen aus Berlin gegen die neuen Rechten kämpfen

    Die “identitäre Bewegung” sind die Hipster unter den Nazis. Mit “coolen” Aktionen, deren Ideen sie von Kreativen klauen, wollen sie auf ihre menschenfeindlichen Anschauungen aufmerksam machen. Der Widerstand Berliner Kulturschaffender ist vielfältig. Der Theatermacher Moritz Pankok etwa engagiert sich in einer Gruppe, die sich “Die Vielen” nennt und ungewöhnliche Methoden im Kampf gegen die neuen Nazis einsetzt. Ein Bericht. weiterlesen »

  • Von Reddit lernen: Wie politische Debatten in sozialen Medien wieder aufleben könnten

    Nicht erst seit der Trump-Wahl liegt die Frage in der Luft: Ist die digitale Öffentlichkeit kaputt? Was für eine politische Meinungsbildung ist in postfaktischen Zeiten überhaupt noch möglich? In ihrer dreiteiligen Serie zu Clickbait Politics untersuchen der Medienkünstler Georg Eckmayr und die Juristin Daniela Jaros die neuen Formen der digitalen Öffentlichkeit. Abschließend stellen sie konkrete Ideen vor, wie die politische Debatte wieder aufleben und welche Rolle die Plattform Reddit dabei einnehmen könnte. weiterlesen »

  • Open-Data-Debatte revisited: Was wir tun müssten, damit Daten wirklich offen werden

    Schon oft wurden die Vorzüge von Open Data (offenen Daten) besungen. Das Lied wurde von ganz unterschiedlichen Stimmen intoniert, darunter WirtschaftsvertreterInnen, Behörden und auch AktivistInnen – meist halbwegs harmonisch. Daten für BürgerInnen zugänglich machen, das klingt doch sinnvoll! Doch die Stimmung wandelt sich, denn trotz eines Konsens über den Sinn und Nutzen von Open Data, sieht die Umsetzung in der Praxis schlecht aus. Der Digitalexperte und Berliner Gazette-Autor Chris Piallat berichtet. weiterlesen »

  • Weltbürgerschaft vs. Nationalismus: Was könnte eine globale Vernetzung von Geflüchteten bewirken?

    Aktuell scheint die Weltgemeinschaft weit entfernt zu sein von der Idee der Weltbürgerschaft. Protektionismus und Nationalismus sind auf dem Vormarsch, oder doch nicht? Der Künstler und Berliner Gazette-Autor Ingo Günther beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Frage der Weltbürgerschaft. Auf der Suche nach Antworten erschafft er neuartige Globen. Ein Essay. weiterlesen »

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    Quelle: e-recht24.de