• Nichts ist selbstverstaendlich

    Vor nun mehr als 20 Jahren, im Mai des Jahres 1984, wurde von einer Gruppe Kambodschanern und Deutschen die Studiengemeinschaft Kambodschanische Kultur (SGKK) in Westberlin gegruendet. Da zu dieser Zeit keine Beziehungen aufgrund des Buergerkrieges und dem Stopp der diplomatischen Beziehungen zwischen der BRD und Kambodscha bestanden, wollte man eine Gemeinschaft schaffen, um ein Stueck Heimat zu haben und um die kambodschanische Kultur und Tradition zu bewahren. weiterlesen »

  • Mahlzeit in Uebersee

    Ich bin Mitarbeiter in dem kambodschanischen Restaurant Angkor Wat , das meinem Onkel gehoert. Eigentlich ist er nicht mein Onkel, er ist aber wie ein Onkel fuer mich, manchmal sogar wie ein Vater. Asiaten sehen oft einen aelteren Bekannten, der sich um sie kuemmert, mehr als einen Verwandten, denn als einen Bekannten. Meine Familie (Eltern, Geschwister, Grosseltern, etc.) wurden waehrend der Zeit unter Pol Pot ermordet, ich bin der einzige Ueberlebende aus meiner Familie. Im Februar des Jahres 1988 bin ich in die ehemalige DDR gekommen, um dort eine Ausbildung als Werkzeugmacher zu absolvieren. Doch so einfach, wie es sich jetzt anhoert, war es nicht. weiterlesen »

  • Fremdgehen im Programm

    Kambodscha – haben Sie diesen Namen nicht schon irgendwo einmal gehoert? Ja, richtig, in der letzten Zeit haben einige deutsche Fernsehsender mal wieder ueber dieses kleine Land in Suedostasien berichtet. weiterlesen »

  • Eingeschifft und eingebuergert

    Seit 1980 beschaeftige ich mich mit Laos. Ich studierte von 1980-1985 Asienwissenschaften/ Geschichte Suedostasiens und Laotistik an der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Danach arbeitete ich als wissenschaftlicher Assistent am Suedostasien-Institut mit dem Forschungsschwerpunkt Laos. Ende 1989 bin ich fuer mehrere Jahre in die Entwicklungszusammenarbeit gegangen, um meine Sprach- und Landeskenntnis in der Praxis anwenden zu koennen und zu verbessern. Zwischen 1994 und 1999 habe ich dann zu dem Thema Laos promoviert. Ich wurde Bueroleiter und Programm-Koordinator fuer die Deutsche Agentur fuer Entwicklungszusammenarbeit bzw. den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Laos und Thailand. weiterlesen »

  • Ueber den Tellerrand geblickt

    Ich beschaeftige mich professionell mit dem Land Laos seit 1988. Damals nahm ich das Studium der Sprachwissenschaften Laotistik-Vietnamistik an der Humboldt-Universitaet auf – eine Studienrichtung, die in dieser Kombination 1988 erstmalig eingerichtet worden war. Als einziger Student dieser Studienrichtung hatte ich dennoch mehrere asiatische Laender im Fokus und befasste mich auch mit Thailand, da zwischen Laos und Thailand sprachliche und kulturelle Parallelen bestehen. weiterlesen »

  • Alles auf Laos

    Unzaehlige Mopeds befahren die heissen, von Palmen gesaeumten Strassen. Meist gelenkt von Frauen; die rechte Hand am Gaszug, in der linken einen Sonnenschirm haltend. Beinahe jedes zehnte Gebaeude ist ein buddhistischer Tempel. Ihre mit Gold verzierten Pagodendaecher, farbenfrohen Figuren und Bemalungen ziehen den Betrachter in ihren Bann. Die anderen Haeuser lassen eher vermuten, dass man sich in einer suedfranzoesischen Kleinstadt befindet. Auch in den vielen Bars ist es nicht gerade schwer, ein gutes Baguette oder einen Crepe samt Cafe au Lait zu bekommen. Um die Stadt schlaengelt sich ein breiter Fluss: Der Mekong. Ich bin in Luang Prabang. Trotz seiner nur 70.000 Einwohner die drittgroesste laotische Metropole und gleichzeitig Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Ort, der mich schwer beeindruckt hat. weiterlesen »

  • Schluessellochbotschaften

    1988 war ich am oeffentlichen Aufstand gegen die autoritaere sozialistische Regierung in Burma (Myanmar) beteiligt. Im Maerz 1989 erhielt ich von Norwegen politisches Asyl. Bevor ich nach Norwegen ging, hatte ich in meiner Heimatstadt Bassein als Zahnarzt gearbeitet und gehoerte zu den Gruendungsmitgliedern von Democratic Voice of Burma (DVB), eine Radiostadion, die von Norwegen aus sendet. weiterlesen »

  • Asiens Babylon

    Bis 1966 habe ich in Leipzig Burmanistik studiert und 1978 auf diesem Gebiet promoviert. Seit ich das Land waehrend meines Zusatzstudiums 1967/68 naeher kennen lernen konnte, bin ich ihm verbunden und lehre derzeit mit Vergnuegen seine Sprache und Kultur an der Humboldt-Universitaet zu Berlin. Insbesondere fasziniert mich das Problem der kulturellen Identitaet, das in einem Land mit so vielen ethnischen Gruppen besondere Bedeutung und Brisanz besitzt. weiterlesen »

  • Maechtiger als das Schwert

    Als Myanmar Future Generation (MFG) ihren ersten politischen HipHop Song im Internet veroeffentlichte, war die Aufregung in der weltweit verstreuten birmanischen Gemeinschaft gross. Der Song wurde auf der Webseite der Gruppe bereits vor der Veroeffentlichung beworben und schliesslich per Email an im Ausland lebende Birmanen versandt. Die Zeit fuer den Durchbruch dieses maechtigen und revolutionaeren Genres scheint gekommen zu sein. weiterlesen »