• Hitler Kebab

    Es heisst immer wieder: Ich sei Komiker und sei fuer meine Aktion, Mein Kampf zu lesen, bekannt geworden. Das ist aber falsch! weiterlesen »

  • Ende der Toleranzdiaet

    Beim Karikaturenstreit appellierte man lauthals an die Medien in Deutschland, die Berichterstatter muessten auf die Muslime mehr Ruecksicht nehmen. Ich denke aber, Meinungsfreiheit ist sehr wichtig und lehne deshalb eine Zensur der Presse strikt ab. Dennoch darf die Pressefreiheit nicht die Beschraenkung oder Manipulierung anderer Gruppen oder Minderheiten beinhalten. weiterlesen »

  • Politisch korrekte Polackenwitze

    Die Art von Humor, die wir als ethnisch bezeichnen, hat eine lange Tradition. Betrachten wir beispielsweise das Buch Philogelos , dessen erstes Manuskript im 10. Jahrhundert entstanden ist. Neben Scherzen ueber Scholastiker, Doktoren, Barbiere und Wahrsager, gibt es darin Witze ueber die Einwohner Abderas, Sidons (heute Saida) oder Kyme. Bei diesen Witzen macht man sich ueber die Dummheit der Charaktere lustig – eine Art von Humor, die heutzutage immer noch weit verbreitet ist. weiterlesen »

  • Radikaler Humor

    Titanic wurde 1979 von den Zeichnern, Malern und Autoren Robert Gernhardt, Pit Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K Waechter gegruendet mit dem Ziel, die langweilige sozialliberale Koalition abzuloesen und einen titelblattauglicheren Kanzler zu installieren. Das gelang ihr im Jahre 1982, als sich endlich auch in Deutschland eine volksnahe Birne an die Macht putschte; seitdem reifte Kohl (3) zum praktisch ewigen Maskottchen der Titanic. weiterlesen »

  • Witze sind immer mehr als Witze!

    Denkt man an Humor, fallen einem normalerweise nicht das brennende Gesicht des McDonalds- Clowns und die Gewalttaten ein, die im Fernsehen vor ein paar Monaten im Nahen Osten zu sehen waren. Ebenso wenig die tausend Artikel, die nachher geschrieben wurden. Dabei haben die Mohammed-Karikaturen manche Leser in Europa zum Lachen gebracht, wenngleich nur auf der einen Seite des Mittelmeers. weiterlesen »

  • Alles auf Anfang

    Es sieht auf den ersten Blick so aus, als wuerde sich ein Kreis schliessen. Aber zwischen der deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) von damals und der von heute liegen fast 40 Jahre – und sie liegen auch zwischen dem Bitomsky, der die DFFB damals als angehender Dokumentarfilmer mit einem Hochschulabschluss verlassen hat und dem, der heute den Posten des Direktors innehat. Man kann also nicht sagen, dass dies eine Rueckkehr zum Ursprung waere. weiterlesen »

  • Provinz knallhart

    Eine junge Frau, Anfang 20, sitzt auf ihrem Fahrrad und tritt in die Pedale – eine ziellose Fahrt durch die huegelige Landschaft. Die Farben ihrer Kleidung heben sich kaum von der trueben, herbstlichen Umgebung ab. Um ihre Schultern schlingt sich eine beigefarbene Strickjacke, darunter lugt eine helle Bluse hervor. Ihr Fahrrad ist eines dieser Old-school Damenraeder. Ihr Gesicht ist blass, die Haare sind zu einem Zopf gebunden, die Haarfarbe geht ins Braune. Sie sieht sehr muede aus und wirkt gleichzeitig erleichtert. Sie atmet die frische Luft tief ein. weiterlesen »

  • Du bist bunt

    Dass ich einmal in der Werbung landen wuerde, haette mir schon frueh klar werden koennen. Mein Deutschleistungskurslehrer liess sich nur ein einziges Mal dazu hinreissen, mir fuer eine Klausur eine zwei zu geben. Damals mussten wir eine Danone -Anzeige analysieren. weiterlesen »

  • Das Internet in Deutschland

    Studiert habe ich von 1971 bis 1975 in Bremen Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Organisations- und Betriebssoziologie sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Schon im Studium und dann als Forschungsassistent ging es mir vor allem um die empirische Analyse der Realitaet: Wie veraendern sich Arbeit, Wirtschaft und Region im Gefolge des technischen Wandels? Ende der achtziger Jahre ging es vor allem um die Frage der Wirkungen des Einsatzes von Computern, spaeter dann um das Thema Internet und Gesellschaft. weiterlesen »