Nach Jahresschwerpunkten zu den Themen Arbeit, Sprache, Zeit, Gemeinschaft und Wasser, beschäftigen wir uns auch in diesem Jahr mit einem der wichtigsten Gemeingüter unserer Zeit: BILDUNG (hier zum Editorial).

Wir laden ProjektemacherInnen aus allen Sektoren der gesellschaftlichen Innovation ((Sub-)Politik, Ökonomie, Technologie, Kunst, Wissenschaft, etc.) dazu ein, Antworten auf unsere Leitfrage zu geben: Wie können wir uns immer weiter bilden ohne lebenslang lernen zu müssen? Die Interviews werden hier als Protokolle veröffentlicht: nur die Antworten bleiben stehen, die Fragen fallen weg.

Parallel dazu entwickeln wir in Kooperation mit diversen Institutionen und Initiativen Bildungsangebote.
  • Die Turnhalle ist das beste Klassenzimmer

    Wir wissen heute, dass man niemanden belehren kann, sondern dass Lernen ein individueller Erarbeitungsprozess ist, der vor allem von der Neugier, dem Interesse und dem Wollen des Lernenden beeinflusst wird. Für den Erfolg spielen natürlich die “Lehrerinnen und Lehrer” eine wesentliche Rolle, aber auch die Mitlernenden und nicht zuletzt der Raum. Lernarchitekt Udo Lindner spricht in der Umfrage zum Thema BILDUNG über Ideen für neue Lernumgebungen, die das gemeinsame Lernen tatsächlich ermöglichen. weiterlesen »

  • Forschen bleibt ein Knochenjob

    Das Internet ist eine Erfindung der Hochschule. Man könnte also denken, dass netzbasierte Lehr- und Lernmethoden an der Uni eine besondere Rolle einnehmen. Die Realität des E-Learnings sieht jedoch anders aus. Der Medientheoretiker und Hochschuldozent Vito Campanelli berichtet in der BILDUNGS-Reihe über den ewigen Kampf zwischen Technokraten und konservativen Akademikern. Und er räumt mit dem Vorurteil auf, dass sich das Forschen durch das Internet erleichtert habe. weiterlesen »

  • Gegen Wände rennen

    Der Film GO BASH erzählt von einer Jugendbewegung, die es (noch) nicht gibt. Junge Menschen laufen gegen Wände – der Aufprall soll so hart und schmerzhaft wie möglich sein. Aus der Subkultur wird schnell ein Medienhype. Einer der Macher des Films, Stefan Eckel, setzt sich in unserer Umfrage zum Thema BILDUNG damit auseinader, wie Jugendkulturen immer schneller “verbrannt” werden. weiterlesen »

  • Selber das Lämpchen anknipsen

    Vor dem 16. Lebensjahr interessierte sich Nina Power überhaupt nicht für die Schule. Heute lehrt sie Philosophie an einer englischen Uni. In unserer Reihe zum Thema BILDUNG spricht die in London lebende Filmenthusiastin darüber, wie sie ihren StudentInnen komplexe philosophische Ideen vermittelt und was die wirklich magischen Momente beim Unterrichten sind. weiterlesen »

  • Netzutopien für die Alma Mater

    Was können wir vom Internet lernen? In Bildungsinstitutionen wird diese Frage noch nicht ernsthaft gestellt. Dabei prägt die Kommunikationskultur des Internet die meisten SchülerInnen von heute – und damit nicht zuletzt alle wichtigen Bedingungen des Lernens. In unserer großen Umfrage zum Thema BILDUNG reflektiert der Coach und Psychologe Claas Triebel die Chancen und Unwägbarkeiten der neuen Verhältnisse. weiterlesen »

  • Lasst euch immer neue Fehler einfallen!

    Wie können wir tatsächlich aus unseren Fehlern lernen? Der Schulleiter Peter O. Chott beschäftigt sich in unserer großen Umfrage zum Thema BILDUNG mit der gegenwärtigen Fehlerkultur. Seine wichtigste Erkenntnis: Wir sollten das “Modell Autodidakt” in Frage stellen. Das gemeinsame Lernen und der Mut zu neuen Fehlern müssen hingegen angeregt werden. weiterlesen »

  • Die Bibel auf Twitter

    “Lernen mit der Bibel” muss nicht bedeuten: Wir lesen einfach nur Bibeltexte und lernen sie auswendig. Nein, die Bibeldidaktik versucht mit der Zeit zu gehen und ihren Beitrag zu einer “umfassenden Bildung” zu liefern. Wie das im Internet-Zeitalter aussehen kann, davon berichtet Bibel-Forscher Stefan Scholz im Rahmen unserer großen Umfrage zum Thema BILDUNG. weiterlesen »

  • Mami, wo bleibt mein Ritalin?

    Wenn der Philipp zuviel zappelt, kennt heute jeder Klassenkamerad die Diagnose: ADS! Eine geregelte Zufuhr von Medikamenten hilft ihm dann, sich besser zu konzentrieren. Doch wie lebten ADSler eigentlich bevor man ihre Störung medizinisch erklären konnte? Und welche Auswirkungen hatte das auf ihre Bildungskarriere? Der Regisseur Joerg Offer ist erwachsener Aufmerksamkeitsdefizit- patient und weiß Grausiges zu berichten. weiterlesen »

  • Kolumbus unter der Bettdecke

    Die Künstlerin Monika Linhard wurde während ihrer Internatszeit unfreiwillig zur Autodidaktin. Damals unternahm sie einsame Wissensreisen unter der Bettdecke. Heute reist sie lieber mit anderen zusammen und betreibt einen Salon, in dem das gemeinsame Lernen im Vordergrund steht. weiterlesen »