Bei diesem Seminar geht es um kreative Umweltkommunikation. Hier werden Dialoge zwischen Forschung und Publizistik, Kunst und Ökologie stimuliert. Schreibübungen kulminieren in einer Lesung & Radiosendung.

Das Ergebnis aus diesem Jahr:

"Liquid Writing" ist ein Seminar-Angebot des Berliner Gazette e.V. in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt und Hausradio, im Rahmen von "Wassermusik".
  • Wem gehört das Wasser?

    Wem gehört das Wasser? Eine Frage, die absurd anmutet – speziell für jene Menschen, die nicht von Kleinauf mit der Eigentumsideologie kapitalistischer Staatsformen indoktriniert wurden. Eine Frage allerdings, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer wichtiger wird. Während am heutigen Tag die Generalversammlung der UN erstmals über ein Menschenrecht auf Wasser diskutiert, wird in Berlin die Kritik an der Privatisierung des Wassers immer lauter. weiterlesen »

  • Umweltthemen vorm Ausbleichen schützen

    Der bewusste Einsatz von grüner Rhetorik in der Unternehmens- kommunikation, das Greenwashing, führt zu einer Abnutzung vieler wichtiger Umweltbegriffe. Wie kann man dieser Abnutzung entgegenwirken und wie kann man es als Autor vermeiden, beim Schreiben über Umweltthemen selbst in Klischeebilder zu verfallen? Matthias Barth vom Institut für Umweltkommunikation versucht in Theorie und Praxis Antworten auf diese Fragen zu finden. weiterlesen »

  • Bewegt Wasser Massen?

    Wasser ist Teil unserer Umgebung, auch im urbanen Raum. Doch nehmen wir die Flüsse, Seen und Tümpel überhaupt wahr? Im nachfolgenden Interview gibt Jörg Welke Antworten auf diese Frage. Er hat die Öffentlichkeitsarbeit bei dem Projekt Spree2011 koordiniert und ist heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter am “Unabhängigen Institut für Umweltfragen” tätig. weiterlesen »

  • Wassermusik vom anderen Stern

    Liquid Media. Liquid Democracy. Liquid Thinking. Das Adjektiv “liquid” dient seit einigen Jahren dazu, Dinge oder Tätigkeiten als besonders zeitgenössisch, dynamisch und wandlungsfähig zu bezeichnen. Wie aber können wir diesem Modewort gerecht werden? Ein Blick auf zwei Highlights aus dem Programm des Festivals “Wassermusik 2010”. weiterlesen »

  • Schwimmen im Social Media-Ozean

    Wasser steht häufig im Mittelpunkt, wenn es um den bedrohten Planeten Erde geht. Doch gerade die Omnipräsenz des nassen Elements in Zukunftsfragen erfordert ein Umdenken – weg vom Überflussdenken, hin zum Haushalten. Diese Verschiebung im Bewusstsein könnte mithilfe von Social Media vollzogen werden. Aber wie genau? Im nachfolgenden Interview gibt Daniel Schulz vom Institut für Umweltkommunikation Antworten auf diese Frage. weiterlesen »

  • Warum Fußball zu Wasserball wird

    Fußball funktioniert im Trockenen am besten. Doch offenbar kann der Sport nicht anders als sich immer mehr in Wasserball zu ver- wandeln. Die absurd anmutende Affinität von Wasser und Fußball tritt auch diesen Sommer im Umfeld der WM in Südafrika zu Tage. weiterlesen »

  • Ein Zusammenfluss von Strömen

    Die Wasserwelt von heute ist eine Welt des ständigen Fließens. Das Zusammenleben der Menschen ist ein Zusammenfluss von Strömen. Wie lässt sich dieser Zustand beschreiben? Wie kann man ihn intellektuell erfassen? Antworten auf diese Fragen finden sich bei Michel Serres, einem 1930 in Agen, Frankreich, geborenen Philosophen, der im Juli nach Berlin kommt. weiterlesen »

  • Willkommen in der Wasserwelt

    Die Oberfläche unseres Planeten besteht zu 30% aus Erde und zu 70% aus Wasser; lange Zeit hat die Menschheit so getan, als wäre das Verhältnis genau andersherum. Warum sonst heißt unser Planet Erde? Spätestens zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird das Bild zurecht gerückt. Wasser scheint allgegenwärtig – ob in den Nachrichten über die Klimakatastrophe, über die ewigen Kriege um Ressourcen oder über die Umweltverschmutzung. Selbst im Universum der digitalen Kurznachricht ist es nicht mehr wegzu- denken, wie Sie gleich im linken Randfenster sehen. weiterlesen »