Warum ökologische Souveränität eine Voraussetzung für Frieden ist

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In Serbien, wo die Folgen von Krieg, Sparmaßnahmen und geopolitischem Druck eng miteinander verwoben sind, hat sich eine neue Konfliktfront gebildet. Unternehmen und Weltmächte konkurrieren um die Kontrolle über Lithium, Gold und andere ‚kritische Rohstoffe‘ und verwandeln dabei große Teile des Landes in Zonen neokolonialer Ausbeutung. Der ‚grüne Wandel‘ dient lediglich als Fassade für die Expansion jener Industrien, die die Automobilproduktion und den militärisch-industriellen Komplex antreiben. Die Massenmobilisierungen des vergangenen Jahres haben einen breiteren Kampf gegen die Aushöhlung der Demokratie in einer Region offenbart, die sich noch immer von den Kriegen nach dem Zerfall Jugoslawiens (1991-2001) erholt. In ihrem Beitrag zur „Pluriverse of Peace“-Reihe reflektiert Iskra Krstić, wie Umweltbewegungen den Extraktivismus als eine Form der Gewalt infrage stellen und sich für ökologische Souveränität als Voraussetzung für Frieden einsetzen.

Das Video ist im Rahmen des Workshops „Mining is War“ entstanden, der vom 16. bis 18. Oktober 2025 im Kontext der Konferenz „Pluriverse of Peace“ stattfand.

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