Umweltkriege gegen Nomad*innen

Shuree Sarantuya bei der „Pluriverse of Peace“-Konferenz. Foto: Sabrina Apitz (cc by nc)
Shuree Sarantuya bei der „Pluriverse of Peace“-Konferenz. Foto: Sabrina Apitz (cc by nc)

Die oft unbehausten Unterschichten der Mongolei – nomadische und halbnomadische Völker – sind in mehrfacher Hinsicht von der Gewalt der kolonial-kapitalistischen Entwicklung betroffen: Sie werden im Namen der Ausbeutung des ‚mineralischen Reichtums‘ ihres Landes, ihrer Ressourcen etc. beraubt (und damit ihrer Selbstversorgung) und den daraus resultierenden ökologischen Schäden ausgesetzt, etwa der Umweltverschmutzung. Letztere wird sogar als Waffe gegen sie mobilisiert, wenn die Wohnung sowohl als Rückzugsort vor Umweltbelastungen als auch als Mittel zu deren Überwindung propagiert wird, etwa durch die Privatisierung der Sorge um die persönliche Umwelt. In ihrem Vortrag bei der „Pluriverse of Peace“-Konferenz zeichnete Shuree Sarantuya die verschiedenen Wege der Umweltkriegsführung gegen Nomad*innen nach und beleuchtet deren Kämpfe.

Das Audio wurde bei der „Pluriverse of Peace“-Konferenz am Donnerstag, den 16. Oktober, aufgezeichnet. Der zugrunde liegende Vortrag basiert auf Shuree Sarantuyas Beitrag zur „Pluriverse of Peace“-Textserie. Das begleitende Video können Sie hier sehen. Der Eröffnungstag der BG-Konferenz „Pluriverse of Peace“ fand in Zusammenarbeit mit dem ICI Berlin statt.

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