Infrastructure Struggles

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In der ehemaligen Sowjetunion wurden unter der Überschrift “Wiederaufbau” riesige Infrastrukturprojekte durchgeführt, die ein Gebiet zusammenhielten, das sich über Osteuropa und den Kaukasus bis nach Zentral- und ganz Nordasien erstreckte. Heute, Jahrzehnte nach dem Untergang des zentral gelenkten, föderalen Einparteienstaates, ist das Infrastrukturnetz im Begriff, sich aufzulösen. Was eigentlich noch alarmierender ist: Statt aufgehalten oder in eine nachhaltigere Richtung gelenkt zu werden, wird der Zerfallsprozess durch Privatisierung beschleunigt – auch oder gerade durch Privatisierung unter dem Banner von aus dem Westen importierten “grünen” Lösungen. Hier wie anderswo stehen die Interessen des privaten Sektors im Vordergrund, während das Gemeinwohl vernachlässigt wird. Anhand von Debatten über Infrastrukturprojekte (z. B. öffentlicher Verkehr) zeigen die kritischen Geographen Lela Rekhviashvili und Wladimir Sgibnev in ihrem “Black Box East”-Videotalk, wie Bilder der Vergangenheit und Zukunft aktiviert werden, um eine kompromittierte Gegenwart zu verteidigen.

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