Bedingungen des Krieges: Algorithmen, Extraktivismus und imperiale Geografien

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In diesem Video untersucht das Künstlerkollektiv eeefff, wie Krieg, ökologischer Kollaps und koloniale Infrastrukturen durch unsichtbar gemachte Systeme in das tägliche Leben eindringen. Cyberkrieg, digitale Kartografie, algorithmische Assistent*innen und codierte Anweisungen verändern leise und unbemerkt die Realität und verankern Militarisierung in Haushalten, Körpern und Vorstellungswelten. Extraktivistische Märchen, Produktivitätsregime und versteckte Kommentare im Code zeigen, wie organisierte Gewalt auf infrastruktureller Ebene normalisiert und stabilisiert wird. Bewegte Bilder, die auf kürzlich durchgesickertem Yandex-Code basieren, gewähren Einblicke in die extraktivistische Maschinerie von Geografien und Intimitäten und zeigen, wie sich der Imperialismus Russlands durch algorithmische Systeme und technologische Plattformen ausbreitet. Ton, Projektion und verkörperte Handlung zeigen, wie digitale Architekturen die Logik der Kontrolle, territorialen Dominanz und Ressourcenausbeutung reproduzieren und einen digitalen Faschismus schaffen, der imperiale Gewalt mit technologischer Standardisierung verbindet.

Das Video ist ein Auszug aus einer multimedialen Intervention, die erstmals im Rahmen der Konferenz „Pluriverse of Peace“ am Freitag, dem 17. Oktober, im ZK/U in Berlin gezeigt wurde.

Weitere Informationen: https://berlinergazette.de/de/projects/pluriverse-of-peace/

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