Leda Sutlović
Forscherin am Institut für Habsburg- und Balkanstudien. Sie hat am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien promoviert. Für ihre Dissertation „Interpreting Post-Socialist Gendered Transformations through Feminist Institutionalism, Ideas, and Knowledge: The Case of Croatia (1970-2010)“ erhielt sie den Johanna-Dohnal-Förderpreis und den GAIN Gender&Agency-Preis (Universität Wien).
Als Postdoktorandin forschte sie am Zentrum für Osteuropastudien der Universität Zürich (2025), am Zentrum für fortgeschrittene Studien Südosteuropa der Universität Rijeka (2023) und am Institut für fortgeschrittene Studien in Kőszeg (2019). Sie hielt Vorlesungen an der Akademie der bildenden Künste in Wien (2024–25) und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien (2019). Sie hat an mehreren Forschungsprojekten teilgenommen, die sich mit der zentralen Bedeutung von Genderfragen in politischen Prozessen befassen.
Zuletzt war sie am Projekt „Gendering Democratization: Path Dependencies or Rupture in the Face of Anti-Gender Campaigns“ unter der Leitung von Prof. Andrea Krizsan am CEU Democracy Institute beteiligt. Von Mai 2024 bis September 2025 arbeitete sie in der Forschungsgruppe Balkanstudien am IHB, wo sie das Projekt „Feeling (Counter)Democracy: Grassroots Democratic Innovations in Southeastern Europe“ (DEMINSEE) leitete, das vom ÖAW/FWF-Förderprogramm für disruptive Innovationen finanziert wurde.
von Leda Sutlović