Bruna Della Torre
Postdoktorandin am Käte-Hamburger-Zentrum für apokalyptische und postapokalyptische Studien an der Universität Heidelberg. Nach ihrem Studium der Sozialwissenschaften an der Universität von São Paulo forschte sie als Postdoktorandin am Institut für Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft derselben Universität und war Gastwissenschaftlerin im Literaturprogramm der Duke University unter der Betreuung von Fredric Jameson. Außerdem war sie Horkheimer-Stipendiatin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt, Gastwissenschaftlerin an der Goethe-Universität Frankfurt und der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Akademie der Künste in Berlin.
Ihre Forschung steht in der Tradition der Kritischen Theorie, mit besonderem Schwerpunkt auf Kulturkritik und den Beziehungen zwischen ästhetischer Form, Politik und Gesellschaft. Sie ist Autorin von „Vanguarda do atraso ou atraso da vanguarda? Oswald de Andrade e os teimosos destinos do Brasil“ (Avantgarde der Rückständigkeit oder Rückständigkeit der Avantgarde? Oswald de Andrade und die beharrlichen Schicksale Brasiliens) und Mitautorin von „Objective Form and World Literature: Antonio Candido and Roberto Schwarz“ (Verso, erscheint in Kürze).
von Bruna Della Torre