• Trauern auf Facebook

    Eine Facebook-Statusmeldung zu schreiben gehört bei vielen zum Alltag, und dieser Facebook-Alltag ist nicht aufregender als das normale Leben. Doch wie gehen Facebook-Nutzer mit einem Todesfall um, wenn die Normalität auf einmal unterbrochen wird? Wie trauert man auf Facebook? weiterlesen »

  • Sinnlich, radikal, unbekannt

    Valeska Gert ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Moderne – und niemand weiß es. Dabei ist ihre Arbeit PAUSE ein Schlüsselwerk der performativen Künste. Zeit, das Phantom ins Visier zu nehmen. weiterlesen »

  • Nicht ohne meine Cola

    Während die Tinte ihres Liebesbriefs an den Kapitän noch trocknete, benetzte Celestine 20.000 Meilen unter dem Meer ihre Lippen mit Brause.

  • Dreckige Netzwerk-Techno-Welt

    Unsere Kultur ist digital. Das wird leider immer vergessen, wenn Forderungen nach “mehr Kultur” oder “mehr Geld für Geisteswis- senschaften” laut werden. Jüngstes Beispiel für diese Amnesie ist Martha Nussbaums Manifest für die “liberal arts”. Technik kommt in ihrem Kulturbegriff nicht vor. weiterlesen »

  • Alternativen zum Public Viewing-Overkill

    Bei WM-Spielen, an denen das Team aus Deutschland beteiligt ist, merkt man es besonders deutlich: Public Viewing und alles was dazu gehört breitet sich agressiv aus. So agressiv, dass es kaum noch Freiräume zu geben scheint. Und doch, es gibt sie. An manchen Orten wird es sogar stiller. weiterlesen »

  • Das Abfall-Manifest

    Eine der Konstanten der Bourgeoisie ist die Produktion von Müll. Manchmal ist dieser Müll unangenehm, unbrauchbar oder einfach nur gefährlich. Gefährlich nicht zuletzt für die Bourgeoisie selbst. Er kann gegen sie und ihre Ordnung verwendet werden. Als Baustein für die nächste Revolution. weiterlesen »

  • Was wollte Judith Butler in Berlin?

    “Butler macht uns den Reich-Ranicki!” hätte die BILD vor einer Woche vermutlich getitelt – würde man sich dort für Gender-Themen interessieren. Doch auch ohne BILD war die mediale Aufregung um Judith Butlers Ablehung des Zivilcouragepreises des Berliner CSD groß. Der aufgewirbelte Staub hat sich ein wenig gelegt und man kann nun in Ruhe fragen: Welche Auswirkungen hatte Butlers Handeln? weiterlesen »

  • Dia-Schau mit Erdbeerbowle

    Klebrige Finger vom Fotoalbum-Basteln, Handkrämpfe vom Postkarten-Schreiben und unangenehme Dia-Abende beim Chef: Reiseerinnerungen festhalten und teilen war 1977 noch mit körperlichen Anstrengungen verbunden. weiterlesen »

  • Thorsten, du Microsoft-Vollpfosten!

    Computer sind wie Kinder. Schon die Namenswahl legt den Grundstein für ihre Zukunft. Auch das Erziehungskonzept sollte man sich gut überlegen. Ist eine autoritäre, “harte Hand” das Richtige oder sollte man den Kleinen auf eine Waldorschschule schicken? Egal wie man sich entscheidet: Irgendwann stehen wir als “Eltern” nur noch ohnmächtig vor dem Gerät und fragen uns: Wie können wir die Kontrolle zurückgewinnen? Ein Bericht. weiterlesen »

  • It’s a big big world

    Mit kleinen, klebrigen Fingern schob ich Lettern beiseite und sprang gierig in eine Papierwelt hinein, ohne je wieder aufzutauchen.

  • Facebook, Pessoa und Ich

    Das Facebook-Profil ist ein zeitintensives Spielzeug. Aus dem Spiel kann schnell eine Lebensaufgabe werden. Für manche ein Fulltime-Job, speziell im Fall von multiplen Identitäten. Von Poeten wie Fernando Pessoa können wir lernen, das kreative Potenzial der “Persönlichkeitspflege” auszuloteten. Denn das Spiel mit Identitäten ist nicht erst in sozialen Netzwerken wie Facebook erfunden worden. weiterlesen »

  • Vuvuzela, Informationsüberflutung, Rassismus

    Die dröhnenden Vuvuzelas lassen die Weltgemeinschaft aufhorchen. Zu Recht. Immerhin handelt es sich dabei um den Lärm einer Zivilisation, die immer weiter will, aber es noch nicht einmal schafft ihren Rassismus zu überwinden. weiterlesen »