• Water Edge

    Songs of the toad pervade the world/ Bird’s flight enchants the ocean/ Trees are dreaming calmly in green/ Tents are standing in the wind protectively/ Animals are wandering long distances/ Steadily a tower is/ growing stone by stone/ Wheels are starting to turn/ Clouds change the horizon/ Warriors conquer their empire/ The dragon still is in deep sleep.

    Die Landschaft einer bestimmten Kultur und Gesellschaft wird von einer biophysikalischen Infrastruktur umschlossen. Die Beziehung weist auf komplexe Stadien verschiedener menschlicher Interventionen in Raum und Zeit hin. Organisierte Orte werden auf viele Arten kolonialisiert – auf verschiedensten Ebenen durch komplexe Adaptionen und Identitaetsaneignungen innerhalb der Landschaft.

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    Diese finden wiederum ihren Ausdruck im Zusammenspiel mit den Landschaftselementen. Wasser und die Architektur des Stroemens gehoeren vielleicht zu den klarsten Interaktionen einer Form von Natur; ein natuerliches Phaenomen in Relation zu menschlichen Beziehungen. Die Bewegung des Wassers ist wie der dynamische Fluss des Lebens, sie ist das Symbol des Lebens und auf diese Weise der resultierende Ort und seine Identitaet zugleich. Die kulturelle Identitaet der Beziehung zwischen Mensch und Natur wird von der Dynamik zwischen Wasser und Behausung angetrieben. Die Idee der Behausung wird dadurch bestimmt, wo Menschen in der Natur Bedeutung fuer sich selbst und fuer die Dynamiken untereinander finden.

    Weiterhin wird sie davon bestimmt, was Menschen erschaffen, wie sie leben und vom Wasser. Wasser als eine Gestalt wird von seinem Behaeltnis geformt, vom Flussbett. Der oben genannte Einfluss steht in Zusammenhang mit der Rolle des Kanals und seiner Wirkung auf uns. Die Bedingung der oekologischen Funktion generiert Bedeutung. Der Ort einer Gemeinschaft und ihr Identitaetsraum leiten sich aus signifikanten Beziehungen mit notwenigen Elementen ab. Dort werden kulturelle und natuerliche Phaenomene zusammengefuehrt. (Anm. d. Red.: Der vorliegende Text ist ein Auszug aus einem Vortrag, gehalten an der Yamaguchi University, Japan 2004 und ist in voller Laenge nachzulesen in: Patrick Geddes: By Leaves We Live, 2005)


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