
Wenn es das, was Du gerne hättest, nicht gibt, dann musst du es erfinden. In der Medienkultur hat sich dafür der Begriff DIY etabliert: Do-It-Yourself. Ein spannendes Beispiel dafür ist „Mute“, ein Magazin über digitale Kultur, Kunst und Gesellschaft. Was 1994 in den Notfallredaktionsräumen der „Financial Times“ begann, ist bis heute ein Stück DIY-Kultur mit unabhängiger, kritischer Stimme. Ko-Herausgeber Simon Worthington berichtet für uns über die Gründerzeit. Unterhalb des Texts finden sich Videos, die ihn im Nahportrait zeigen. weiterlesen »

In Deutschland haben Verlage soeben das Leistungsschutzrecht in Aussicht gestellt bekommen: Axel Springer & Co. sollen fortan Gebühren kassieren, wenn ihre Inhalte von Suchmaschinen und Aggregatoren im Internet bekannt gemacht werden. In Großbritannien und in den USA liegen andere Entwicklungen in der Luft: Was, wenn die IT-Netzwerke selbst Inhalte produzieren und die News-Agenturen von Morgen werden? Immerhin: Tumblr ist Meister im Verwalten von Userinhalten, Facebook bringt Menschen zusammen und Google macht Daten für alle zugänglich. Der Londoner Blogger und Berliner Gazette-Autor Joseph Stashko spürt das journalistische Potenzial. weiterlesen »

Im vergangenen Jahr begannen die großen Zeitungen Paywalls einzurichten, um ihre Umsätze zu steigern. Dieses Jahr warten sie mit neuen Strategien auf: Sie expandieren ins Ausland, erschließen neue englischsprachige Zielgruppen, beispielsweise in Indien; sie bedienen das arabische Publikum mit Blogs oder entwickeln gar neue Medienformate. Medienforscherin, Bloggerin und Berliner Gazette-Autorin Mercedes Bunz bietet einen ersten Überblick. weiterlesen »

Wenn IT-Konzerne oder Staaten persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern für dubiose Geschäfte missbrauchen, ist der kritische Widerhall in den Zeitungen groß. Dabei fällt unter den Tisch: Zeitungen und Verlagshäuser haben in dieser Hinsicht keine weiße Weste. Vielmehr stehen sie heute vor der Herausforderung, eine komplexe Daten-Ethik zu entwicklen – kompatibel sowohl mit dem Persönlichkeitsrecht als auch mit dem Datenkapitalismus. Der Essay des Berliner Gazette-Herausgebers Krystian Woznicki fragt nach der Zukunft der Zeitungen in der Ära totaler Transparenz. weiterlesen »
Vom Geheimdienst verfolgt, vom Staat verboten und von tausenden von jungen Menschen gelesen: Irina Vidanava betreibt seit 12 Jahren das einzige unabhängige Jugendmedium Weißrusslands. WAS BLEIBT vom Engagement der jungen AktivistInnen? Wie nutzen sie das Internet für ihre Sache? Irina spricht in Text und Video darüber, wie sie und ihr Team in der “letzten Diktatur Europas” die freie Medienproduktion nachhaltig gestalten. weiterlesen »
Sie twittern, schneiden Videos und diskutieren mit LeserInnen auf Facebook: Junge JournalistInnen sind heutzutage Multimedia-Allroundtalente. Zena Barakat ist eine besonders schillernde Vertreterin dieser neuen Generation. Als Videoredakteurin bei der New York Times arbeitet sie allerdings nicht nur mit ihresgleichen, sondern auch mit JournalistInnen alter Schule. Gefragt als Vermittlerin, verrät sie im Video-Protokoll: Auf die Begeisterung für die neuen Techniken kommt es an, nicht auf das Alter!
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Sind Ihnen auch schon mal diese hübschen, interaktiven Karten aufgefallen, die seit einiger Zeit in den Online-Medien aufploppen? Und haben Sie sich vielleicht gefragt, wie diese Karten entstehen? Und ob man die auch selber machen kann? Der Journalist Julius Tröger hat sich mit einem Kollegen auf das Abenteuer Daten- visualisierung eingelassen, obwohl beide keine Programmierer sind. Am Beispiel der Berlin-Wahl berichtet er davon, wie er eine digitale Karte erstellt hat – all das vollkommen verständlich. Auch für Technik-Laien. weiterlesen »

Gründer des Autoren-Blogs CARTA, Grimme-Online-Award-Gewinner und E-Plus-Kurator des BASE_camp: Mit Robin Meyer-Lucht ist eine der schillerndsten Figuren einer neuen Generation von MedienmacherInnen gestorben. Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki hat einen persönlichen Nachruf verfasst. weiterlesen »