• Rap braucht Abitur

    Eine ziemlich gewagte Aussage. Schaut man sich die Medienlandschaft heutzutage an, ist eigentlich nur ein bestimmtes Genre staendig praesent: der Gangster-Rap. Mit Musik hat das nicht mehr viel zu tun. Da ist von Schiessereien, Messerattacken und Pruegeleien zu lesen. Als haetten grossgewordene Kinder ihre Spielzeuge in echte Waffen umgetauscht. Hart, haerter am haertesten ist die Devise. Der Normalbuerger bekommt den Eindruck, als sei das alles, was diese Kultur zu bieten hat. Andererseits ist er es ja auch der diesen Rappern die Plattform bietet.

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    Schliesslich entscheidet immer noch die Kaufkraft der Kunden, wer sich in der medialen Praesenz aalen kann. Doch im Endeffekt fehlt beim Gangstar-Rap doch meist einfach eine Aussage. Will man dem Hoerer da draussen nicht auch was mitgeben, als das xte mal darueber zu rappen, wie toll man doch ist und aus was fuer einer beschissenen Gegend man kommt ohne auch nur den Ansatz zu zeigen, dass man da raus will? Mir fehlt irgendwie der Gegenpol. Es sollte eine Art Gesundschrumpfung stattfinden, aus der heraus ein Gleichgewicht entsteht zwischen Aussage, Spass und eben auch harten Sachen.

    Nur steht wie gesagt im Moment eher der letztere Aspekt im Vordergrund. Es wird wirklich Zeit fuer einen kleinen Umschwung. Vielleicht sollte sich Herr Rap doch noch mal zusammenreissen beziehungsweise besinnen und sich, anstatt von der Schule abzugehen, auf das Abitur konzentrieren. Ich merke nur wie Leute, die schon laenger dieser Musik froenen einfach einen Umschwung vermissen. Die Langeweile setzt ein. Daher ist auch meines Erachtens eine kleine Kehrtwende erkennbar. Hoffen wir nur, dass genuegend durchs Abi kommen.


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