• All of the crises haunting Europe today – be it “Lampedusa” or “NSA-Gate” – indicate one major problem: our governments’ democratic instruments are paralyzed by perpetual turbulence and hence unable to deal properly with the ensuing grievances. What now? It is necessary to reinvent democracy! In this challenging moment citizen movements act as laboratories of the future.

    TAKING A BIRD’S EYE POINT OF VIEW

    The Slow Politics conference (November 13-15) looks at the plurality of citizen movements as a greater whole and sets out to detect hidden commonalities: Only by connecting the dots does it become possible to create a counterforce to the acceleration of crises. In that sense “slow politics” is our motto for taking a bird’s eye point of view. From this decelerated perspective the conference explores the larger democratic project underlying various grassroots efforts: to empower people as political actors who are able to tackle the uncertainties caused by the manifold crises.

    When you roll over the photo with your mouse, the name of the respective guest pops up and the part of the conference she/he is involved in. Click on the photo for further info.

    WHAT ABOUT OUR LIBERTIES, PRIVILEGES AND RIGHTS?

    Slow Politics investigates perspectives for a precarious generation that is deeply concerned about its liberties, privileges and rights: What happens to free access to culture and knowledge if public institutions continue crumbling? How can we practice transparency if secret services are booming beyond public control? How can a mobile society restore its inner peace if migrants are always “the others”? How can we save the environment if consumerism and economics remain rampant? How can a communal feeling arise in Europe if national self-interests prevail?

 What is the common denominator linking all these issues?

    5 CONFERENCE TRACKS

    Slow Politics is dealing with these future concerns in five tracks, that is: 1) The Big We, 2) After NSA-Gate, 3) We Are All Migrants, 4) Bitcoin Meets Blue Marble and 5) Publics in Peril. Five parallel workshops take place on the first two days. A limited number of participants can register by contacting the following E-mail bgcon14@supermarkt-berlin.net. The third day, November 15, is open to the general public. Starting at 2 p.m., it offers five panels with prolific speakers including discussions. No registration is required. Admission is free.

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    Link ( berlinergazette.de/slow-politics ) Hashtag ( #bgcon14 ) Program PDF ( English / Deutsch )

  • Schöner Einkaufen in der Krise: Direktverkauf vs. Supermarkt in Thessaloniki

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    Griechenland ist Krisenland. Dies macht sich auch im Supermarkt bemerkbar. Gemessen am Mindesteinkommen sind die Preise für Lebensmittel in Griechenland höher, als in jedem anderen Mitgliedsstaat der EU. Daher greifen die Menschen auf ein altes Konzept zurück: Auf neu organisierten Märkten vertreiben Händler ihre Waren im Direktverkauf. Davon profitieren Hersteller und Endverbraucher und erzeugen nebenbei das, woran es gerade am meisten mangelt: soziale Netzwerke. Aus Thessaloniki berichtet Journalist und Blogger Florian Schmitz. weiterlesen »

  • Offener Brief: “Die USA-Hörigkeit der deutschen Regierung ist mehr als beschämend!”

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    Deutschland steht den USA seit dem 2. Weltkrieg unmündig gegenüber. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie derzeit die Krim-Krise zeigt. Aus aktuellem Anlass des G7-Gipfeltreffens in Den Haag kritisiert Philosophin, Soziologin und Berliner Gazette-Autorin Yana Milev in einem offenen Brief die Mittäterschaft der Bundesregierung an einem US-amerikanischen Imperium und ruft zur Solidarität mit Russland auf. weiterlesen »

  • 30 Minuten Revolution: Verwackelte Videos, kommentiert von den Aktivisten selbst

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    Die Umstürze in der Ukraine konnten in sozialen Netzwerken, über Twitter und auf Blogs verfolgt werden. Und so finden sich auch auf YouTube unzählige Videos, pro-russische und anti-russische. Eine Produktionsfirma aus Deutschland hat das Material gesichtet, die Urheber ausfindig gemacht und das Ganze in dem Videotagebuch “My Revolution” zusammengefasst: verwackelte Videos zeigen 30 Minuten Revolution, kommentiert von den Aktivisten selbst. Berliner Gazette-Autorin Rebecca Barth berichtet. weiterlesen »

  • Kritik an Offenheit: Steht „Open“ (wie in Open Access) nicht mehr für Fortschritt?

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    „Open“ hat es als Schlagwort geschafft: es ist ein Wort geworden, mit dem man uns gerne vor dem Gesicht herumwedelt. Von „Open Society“, einem Nachkriegskonzept des Philosophen Karl Poppers, über emanzipatorische Bewegungen wie Open Acces ist es in den Mainstream gewandert und taucht heute in Wahlkampagnen und bei Geschäftsstrategien auf. Doch ist Offenheit überhaupt noch fortschrittlich? Ist das Prinzip noch politisch brauchbar? Kulturwissenschaftlerin und Berliner Gazette-Autorin Mercedes Bunz kommentiert. weiterlesen »

  • Stimmen aus dem Nichts? Das Video “Liebe ist kein Argument” und der Blog “Lookismus gegen Rechts”

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    Im Internet, ohne direkten Kontakt zum Gegenüber, entstehen beim Hinterlassen von Kommentaren oftmals zweifelhafte Inhalte. Derzeit kursieren in den sozialen Medien zwei Projekte, die versuchen, diese Situation zu überwinden: Das Video “Liebe ist kein Argument” und der Blog “Lookismus gegen Rechts”. Berliner Gazette-Autorin Rebecca Barth kommentiert. weiterlesen »

  • Malaysia Airlines MH370: Mit Crowdsourcing nach dem verschollenen Flugzeug fahnden

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    Um den Flug MH370 der Malaysia Airlines ranken sich Rätsel. Seit dem Verschwinden der Maschine fragen wir uns: Sind allein Militär und zivile Behörden in der Lage, eine Lösung zu finden? Patrick Meier sieht auch Crowdsourcing als Möglichkeit. In diesem kurzen Bericht schaut sich der Krisenkartograph und Berliner Gazette-Autor an, was ein Heer an digitalen Freiwilligen auf die Beine stellt und wie ein Tool zur Twitter-Analyse weiterhelfen kann. weiterlesen »

  • Internet nach Snowden: Reicht es, wenn wir jetzt über unseren Daten-Schatten springen?

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    Edward Snowden hat nicht nur Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten enthüllt, sondern dadurch auch die Wahrnehmung des Internet grundlegend verändert. Medientheoretiker und Berliner Gazette-Autor Felix Stalder wagt eine Bestandsaufnahme. weiterlesen »

  • Sieben Jahre Hassliebe zu Google, Facebook und Co.

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    Eine neue Generation wächst heran: Digital Natives schicken sich Links via Skype als Liebeserklärung, schreiben auf Blogs über ihr Leben und erholen sich in Entzugskliniken vom Internet. Brauchen die jungen Leute eine Internet-Therapie? Oder sollte die Gesellschaft ihre Haltung gegenüber der Technik therapieren? Berliner Gazette-Autorin Adriana Radu über sieben Jahre Hassliebe zu Google, Facebook und Co. weiterlesen »

  • Trauerfall in der Familie: Mit De:Bug verabschiedet sich ein Vorreiter des jüngsten Indie-Magazin-Booms

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    De:Bug, die “Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte”, stellt nach 16 Jahren ihre Print-Ausgabe ein. Damit verabschiedet sich ein Vorreiter des jüngsten Indie-Magazin-Booms – von 032C über Mono.kultur bis Apartamento. Und es verschwindet eines der wenigen Magazine vom Markt, das sich kompetent und publikumsnah mit Digitalkultur beschäftigt. Ein Abschiedsbrief von De:Bug Mit-Gründer Sascha Kösch. weiterlesen »