
Kindersoldaten, enthusiastische junge Westler und eine traurige und zugleich mitreißende Geschichte. Das alles zeigt der Kurzfilm „Kony 2012“, der Anfang März von der US-amerikanischen NGO “Invisible Children” veröffentlicht wurde, um Missstände in Uganda aufzuzeigen. Mit Rekordgeschwindigkeit eroberte er ein breites Publikum in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Die Berliner Gazette-Autorin Gesa Steeger fragt, was der Film wirklich bewirkt hat – außer ein virtuelles Helfersyndrom freizusetzen und kritische Stimmen auf den Plan zu rufen. weiterlesen »

Das Prinzip ist vermeintlich einfach: Geh zur Schule, mach einen guten Abschluss und du wirst nicht arbeitslos. Doch vielen Schülern und Schülerinnen in Deutschland fällt es nicht so leicht, sich in dieses System einzufügen – ein System, das für sie wie ein Gefängnis sein kann. Sie werden zu Schulverweigerern und schwänzen den Unterricht. Wie man ihnen helfen kann, das zeigt der ehemalige Lehrer Stefan Schwall am Beispiel seiner innovativen Sozialarbeit. weiterlesen »

Zahlen sich Investitionen in ländliche Regionen überhaupt noch aus? Der Wirtschaftswissenschaftler Carsten Dethlefs glaubt, dass entvölkerte Randgebiete die Lust der Entdeckter und Eroberer aufs Neue stimulieren sollten. Dazu acht Thesen. weiterlesen »

Verletzen, verachten, Seiten wechseln, durchatmen, warten. Die digitale Dichtung der Poetin Dana Buchzik spürt das Ganze – in Teilen. Das Ich – im Wir. Und kennt den “Traum, der dich an dich erinnert”. weiterlesen »
Wie können wir unabhängig und frei arbeiten und dennoch in einem Netzwerk erfolgreich sein? Wie lassen sich soziale Konzepte entwickeln, die sich auch finanziell tragen? Welche Rolle kann Theater bei diesen Prozessen spielen? Auf diese Fragen fand die Sozialunternehmerin Sandra Schürmann im Laufe ihres Lebens Antworten. In der Berliner Gazette spricht sie über ihre rebellische Phase und ihr Ziel, durch neue Geschäftsmodelle gesellschaftliche Gewinne zu erzeugen. Das Video oben entstand in unserem Büro, der nachfolgende Beitrag liefert das Gesprächsprotokoll als Text. weiterlesen »

Das Genre des Pornos hat sich heute stark ausdifferenziert. Für jede Neigung gibt es die passende Befriedigung online oder auf DVD. Doch wer nutzt diese speziellen Angebote und welche Folgen haben die Ausflüge in die Parallelwelt der ständigen Erregung? Was wir sehen, ist die schiere Masse an Angeboten, aber nicht, wer sie eigentlich nutzt. Berliner Gazette-Autorin Nancy Chapple hat darum ein “Porno-Scanning” unternommen und drei Konsumenten befragt. weiterlesen »

Wie sieht die Zukunft des digitalen Aktivismus aus? Um das herauszufinden, braucht man nur den aktuellen Entwicklungen in Russland zu folgen. Neue Tools und Technologien verwandeln sich dort in wirkungsvolle Waffen der Opposition. Auf die Innovation der Aktivisten folgt die Gegeninnovation der Regierung. Oder umgekehrt. Berliner Gazette Autor und Mapping-Aktivist Patrick Meier gibt einen Einblick in Russlands vernetzten Widerstand und beleuchtet die taktische Seite des digitalen Aktivismus. weiterlesen »

“Das ist auch nicht tot zu kriegen, dieses Netzunkraut!” sagt Pit Schultz mit Blick auf das Vermächtnis seiner Generation. Anfang der 1990er Jahre hat Schultz zusammen mit dem Medientheoretiker Geert Lovink das Genre der Netzkritik begründet und hierzu zahlreiche, teils sehr einflußreiche Schriften veröffentlicht. Als Medienaktivist der ersten Internet-Jahre hat er die internationale Mailingliste nettime und das Berliner Technologielabor bootlab gegründet, später zahlreiche netzbasierte Radios. Berliner Gazette-Autor Clemens Apprich sprach mit ihm über die vergessene Zukunft. weiterlesen »