• Identity-Loop

    Ich beschaeftige mich seit vier Jahren intensiv mit der Performancekunst. Waehrend meines Doppelstudiums 1996 zum Magister Kunstpaedagogik und zum Diplom Freie Kunst an der Kunstakademie Muenchen habe ich mich vor allem mit skulpturalen Koerperformen beschaeftigt. weiterlesen »

  • Suattime

    Viele Berufskollegen geben den Zuschauern fertige Meinungen vor und sind auf ihre festgelegten und bewaehrten Konzepte eingeschworen. Ich wollte schon immer einen flexibleren Weg gehen. weiterlesen »

  • Aufbruchstimmung

    Die Idee Schauspieler zu werden, kam mir relativ spaet. Mit 23 Jahren naemlich. Ich habe damals mit Freunden ein Leihen-Kabarett gemacht und wurde von einer Regisseurin entdeckt, die mir ein Kindertheater-Projektangebot in Witten (Ruhrgebiet) gemacht hat. Das habe ich dann auch angenommen und bei der Arbeit gemerkt, dass es das ist, was ich machen moechte. Daraufhin habe ich mich dann an einer Schauspielschule in Hamburg beworben und dort eine dreijaehrige Ausbildung gemacht. Seit zwei Jahren lebe ich nun als Schauspieler in Berlin. weiterlesen »

  • Ich brauch nen Deutschkurs

    Ich lebe seit 34 Jahren in Deutschland. Habe das Abitur mit 3,0 bestanden – die Einrittskarte fuer das Studium. Mein Diplom mit der Note sehr gut haengt als Zeichen ihres Stolzes heute im Esszimmer meiner Eltern. Meine Mutter kam vor 35 Jahren, 13 Monate vor meiner Geburt, nach Deutschland, hat kein Abitur, konnte nicht studieren, spricht gebrochen Deutsch mit turko-schwaebischem Akzent. weiterlesen »

  • VIP.03 Editorial

    Guten Tag,
    der Zyklus VIP knuepft sich historische Figuren vor und versucht ihre Rolle in der Gegenwart zu beleuchten. Dieses Jahr reiben sich die Beitragsserien an Attatuerk, Heidegger und Wheeler. weiterlesen »

  • Der Club als soziale Utopie

    Clubs sind vor allem Raeume, in denen mehrere Linien, divergente Linien, aufeinandertreffen und sich zueinander verhalten. Seine Oertlichkeit, seine visuelle Gestaltung, die Musik, die den Raum bewohnt, ebenso wie die Leute, die ihn betreiben und besuchen – alle diese Einheiten und noch vieles mehr (Lage, Preispolitik, Tuerpolitik, Lieblingsdrogen, Getraenkeangebot, Oeffnungszeiten usw.) bilden zusammen ihren Gegenstand: den Club. weiterlesen »

  • Der Beiruter Klub B108

    In das B 018 kommt man nicht rein ohne einen engen, dunklen Schacht hinabzusteigen und von einem soldatischen Tuersteher durch eine Schiessscharte gemustert zu werden. Wer durchgelassen wird, steht auf einem Fussboden aus grauem Stein oder setzt sich auf die dunklen Mahagoni-Baenke mit samtenen Lehnen, an gedrungene Tische aus weiss geaedertem Marmor. weiterlesen »

  • Russendisko

    „Ich wollte die russische Musik niemandem aufdrängen“ sagt Bestseller-Autor Wladimir Kaminer über die Russendisko im Kaffee Burger in der Torstraße. Ein Ort, den er scheußlich findet, der aber trotzdem Heimat für ihn wird. Ebenso Berlin, das er wegen der Mentalität schätzt und den ganzen Knallern, die von überall her ziehen. Ein Blick auf die Großstadt und die Geschichte einer Disko. weiterlesen »

  • Londoner Klubs

    Grossbritannien hatte immer eine Vorliebe fuer Klassensysteme. Wie alle unantastbaren Vorstellungen, brauchen solche Systeme aktuelle Manifestationen, um realisiert und verewigt zu werden. Die Clubs sind so eine einmalige, haeufig vergeblich kopierte Londoner Manifestation. Sie sind die Image-Maker der Upper-Class. Dabei gibt es zwei Kategorien von Club, die aelteren, mehr traditionellen Gentlemens Clubs und ein neuerlich auftretendes funkiges Phaenomen, das sich als Private Members Clubs bezeichnen liesse. weiterlesen »

  • „Multitudes“: Das Magazin der neuen Netzwerke

    Multitudes ist ein Magazin im Zeitalter der Multitude – den neuen Netzwerken der Menge – des Internets, der Globalisierung. Der Künstler Ludovic Burel arbeitet dort als Bildredakteur. weiterlesen »