• Eis am Stiel

    Viel zu frueh fuer achtzehnjaehrige Schueler machen wir uns an einem Sonntag auf den Weg an die Ostsee. Meine Klasse, die 12b, besteht zu fuenfundsiebzig Prozent aus Maedchen, ich bin leider auch ein Maedchen, und so sind die Jungs fuer uns echt Mangelware. Hinzu kommt, dass auch noch einer von unseren beiden Schwulen mit auf die Exkursion kommt. Man (oder Frau) kann sich also gleich alles abschminken. Macht mich nicht allzu traurig. Surfen sollen wir lernen, eine ganze Woche lang, doch wir muessen erst einmal die Abfahrt meistern, denn zwei Minuten vor der Abfahrtszeit unseres Zuges bemerkt Frau Dr. A., dass wir auf dem falschen Bahnsteig stehen. weiterlesen »

  • Im Entdecker-Modus

    Wie Sie wissen, hat die Berliner Gazette jeden Monat einen Themenschwerpunkt. In der Betreffzeile der woechentlichen E-Mail ist das jeweilige Motto in eckigen Klammern untergebracht: (Wallraff), (es), (Krieg) – um nur einige der beliebteren genannt zu haben. weiterlesen »

  • Ohne Grenzen

    Als Albert Einstein Ende der zwanziger Jahre ein Sommerhaus in der Naehe von Berlin suchte, fiel seine Wahl auf den kleinen maerkischen Ort Caputh. Hier baute ihm der damals noch unbekannte Architekt Konrad Wachsmann ein Holzhaus, in dem Einstein von 1929 bis zu seiner Emigration im Jahre 1933 glueckliche Sommer verbrachte. In Caputh lebte und arbeitete er, empfing er Gaeste und Freunde, darunter Max Planck und Erwin Schroedinger, Rabindranath Tagore und Heinrich Mann – viele Persoenlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Politik. weiterlesen »

  • Kaffee zum Gehen

    Einstein Kaffee am Savignyplatz. Zwischen Bagel, Baguette, Ciabatta, Focchiata, Kaffee in allen Variationen und der Financial Times, Sueddeutschen und FAZ erzählt Designer Volker Ludwig die Geschichte von Jana Wolkenstein. Zwei mal die Woche steht sie hinter dem Tresen und muss dem König Kunde auf Kriegspfad einen Kaffee zum Gehen servieren. Nur der Geldnot wegen. weiterlesen »

  • Sicherheit für Freiheit

    Vorneweg: ich bin eigentlich Physiker. Astrophysiker, um genau zu sein. Als solcher gehoerte ich waehrend meines Studiums in den fruehen Neunzigern einem Berufsstand an, der sich zur Kommunikation der weltweiten Datennetze bediente, noch bevor Begriffe wie Internet oder World-Wide-Web in aller Munde waren. weiterlesen »

  • Mein Weltbild

    Als ich vor gut drei Jahren zusammen mit meiner Frau von Tokio nach Berlin zog, erhielten wir in der Anfangsphase neben Hausratsgegenstaenden zahlreiche Kuscheltiere. Gott weiss warum. weiterlesen »

  • VIP.02 Editorial

    Der Zyklus VIP knuepft sich historische Figuren vor und versucht ihre Rolle in der Gegenwart zu beleuchten. Dieses Jahr reiben sich die Beitragsserien an Albert Einstein, Ferdinand Magellan und Charles Darwin. Beduerfen diese Figuren ueberhaupt noch einer Einfuehrung? Wohl kaum. Anstelle einer Einfuehrung, moechten wir lieber folgende Frage stellen: Was wuerden diese drei Figuren heute, in der dritten Phase der Globalisierung, tun? Oder auch: An welchen unerwarteten Orten lassen sich Spuren ihres Wirkens in der Gegenwart finden? weiterlesen »

  • Vetternwirtschaft

    Jeder profitiert davon, aber keiner redet gern darueber: Die Vetternwirtschaft treibt Unschuldige in den Ruin und laesst den Unchristlichen die Karriereleiter hochklettern, bis zu dem gewissen Punkt, an dem sich seine Unfaehigkeit nicht mehr vertuschen laesst – es sei denn er hat noch einen Schwippschwager als Chef… weiterlesen »

  • Hybride Körper

    Telematik beschreibt eine automatisierte Fernwirkung, mit
    programmierten Pfadfindern , den NetzModernenNavigatoren . Telematik als Medium, als Vermittler, bildet bereits heute eine kommunikative Sphaere von unsichtbaren Aktionen. weiterlesen »

  • Die schlafende Schönheit

    1950 veraenderte Richard Feynman schlagartig mit einem Vortrag unter dem Titel there is plenty of room at the bottom die Vorstellung von den Dimensionen, auf denen sich Leben abspielt, das fuer die Wissenschaft im Namen des menschlichen Fortschritts in den Dienst zu nehmen ist. Groesse ist ein Kernproblem der Evolution. Ein weiteres die vollstaendige Aufschluesselung der als mechanistisch vorgestellten Funktionen des Gehirns. Doch sicher haette selbst Feynman nicht gedacht, dass seine Idee so schnell durchschlagen wuerde, dass heute bereits Kinder wissen, was ein Nanobot ist. weiterlesen »