• Inkubatoren in the House

    Ende der Neunziger wurde ich erst Mitarbeiterin, spaeter dann Chefin eines kleinen Berliner Unternehmens der IT-Branche, dass seine Reise in die Welt des Wirtschaftens gerade erst antrat. weiterlesen »

  • Übersee

    Eine Zeit lang habe ich Magazine gesammelt. Alte Ausgaben von Harpers Bazar – aus der Zeit als Brodovitch dort Art Director war. Hefte wie i-D, Purple, SZ-, FAZ- und Zeit-Magazine, Geo, … alles was irgendwie ein spannendes Bild von der Welt mitbrachte. Und von jedem Heft, das neu auf den Markt kam, nahm ich zumindest die erste Ausgabe mit. weiterlesen »

  • Ugur

    Ein Tag in Berlin wie jeder andere: aufstehen, anziehen, Hund an die Leine nehmen und zu Ugur gehen, dem Coffeshopbesitzer. Berliner Gazette-Autor Ruwen Poljak wagt ein literarisches Experiment zwischen Gewalt und Beherrschung, Fiktion und Realität. weiterlesen »

  • Winter-Reise

    In den 1990er Jahren hatte ich mehrfach die Gelegenheit Programme mit japanischen Filmen zu kuratieren. Ein Hoehepunkt dieses Engagements war 1997 erreicht: Die von mir kuratierte, 18 Filme (8, 16 & 35 mm) umfassende Reihe Young Japanese Cinema wurde in Holland, Belgien, Oesterreich und Deutschland gezeigt, u.a. in den Filmmuseen von Frankfurt und Antwerpen, sowie im Kuenstlerhaus Stuttgart. weiterlesen »

  • Wehrdienstverweigerung

    Hiermit werde ich die Gruende darlegen, aufgrund derer ich den Wehrdienst verweigern moechte. Da der Dienst an der Waffe absolut meinen innersten Ueberzeugungen und Ansichten widerspricht, denke ich, dass ich laut Grundgesetz der BRD, Art. 4 Abs. 3 dazu berechtigt bin, den Wehrdienst zu verweigern. Die im folgenden genannten Gruende sind dabei fuer meine Entscheidung ausschlaggebend: weiterlesen »

  • Reality Drive

    In dem amerikanischen Science-Fiction The Matrix gibt es diese eine Szene. Sie beschaeftigte mich noch lange ohne dass ich erklaeren konnte, warum. weiterlesen »

  • Filmclub 58

    Vor ziemlich genau zwei Jahren, an einem eiskalten Berliner Wintertag, sassen vier naive aber attraktive Jungs um einen schaebigen Tisch in einer noch schaebigeren Pizzeria in der Dimitroffstrasse. Nach einigen vielen Bieren und dem beliebten Spiel kennst den Film, wo der Dings mitspielt, na der der ooch in dem andern Du weesst schon beschlossen diese vier lustigen Gesellen, eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, auf der Freunde Freunden Filme zeigen koennen und nannten es, man hoere und staune, Filmklub. Genauer gesagt: Filmclub 58. weiterlesen »

  • Meine Fernbeziehung

    Der ganze Hype um die amerikanische Krankenhausserie Emergency Room fing bei mir mit ungefaehr fuenfzehn Jahren an. In dem Pilotfilm torkelte George Clooney als Frauenheld und Kinderarzt Dr. Doug Ross ueber den Bildschirm und mir war nicht bewusst, dass mich diese Serie von nun an begleiten wuerde: Ich habe alles mitgemacht, die ganzen Sendeplatz- und Sendezeitenwechsel, das lange Warten auf die neueste Staffel und auch das Ausscheiden meiner liebsten Charaktere aus der Serie. weiterlesen »

  • Weil ich es mir wert bin

    Der Slogan von L”Oreal (>Weil ich es mir wert bin< ) fuehrt uns direkt zum ICH als Schauplatz einer symbolischen Aufruestung: Konsum, Diaetik, Sport und Medizin konvertieren den Koerper in symbolisches Kapital zur sozialen Verwertung – der Koerper wird zu einer Szenerie des Sinns, der sich eigentlich erst als Distinktionsversprechen, als Identitaetsvehikel fuer die gesellschaftliche Selbstdarstellung erfuellt. Wir entwerfen dieses ICH dabei im Hinblick auf (soziale) Bilder, fuer die uns unter anderen L”Oreal wie zahllose andere Imagekampagnen (Nikes Just do it! ) eine Art Anleitung zur Hand geben. weiterlesen »

  • Grammatik.03 Editorial

    Guten Tag,

    der Zyklus Grammatik ist kein Novum in der Berliner Gazette. Letztes Jahr zum Beispiel waren Personalpronomen die thematischen Klammern des ersten Quartals: wir, du, es. Dieses Jahr haben wir uns Konjunktionen vorgenommen. weiterlesen »