• Offener Brief: „Die USA-Hörigkeit der deutschen Regierung ist mehr als beschämend!“

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    Deutschland steht den USA seit dem 2. Weltkrieg unmündig gegenüber. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie derzeit die Krim-Krise zeigt. Aus aktuellem Anlass des G7-Gipfeltreffens in Den Haag kritisiert Philosophin, Soziologin und Berliner Gazette-Autorin Yana Milev in einem offenen Brief die Mittäterschaft der Bundesregierung an einem US-amerikanischen Imperium und ruft zur Solidarität mit Russland auf.

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    Ich möchte mich mit diesem offenen Brief an Euch wenden, zum einen weil ich finde, dass WIR durchaus konkreter gegen die amtierende deutsche Regierung auftreten und zur Enttarnung des Lügengebäudes, auf dem die Kanzlerin in puncto Krim-Krise reitet, beitragen können. Zum Anderen, weil unter uns eine deutliche Solidarität fehlt!

    Ich finde es dramatisch, dass sich Deutschland mit einer korrumpierten Presse derart unter Verdacht begibt, wie dieser Tage. Und ich finde die USA-Hörigkeit der deutschen Regierung nicht nur beschämend, sondern ebenfalls höchst verdächtig.

    Wie jeder klar denkende Mensch, versuche ich die politische Situation in Deutschland und in Europa zu analysieren und zu verstehen. Bisher bin ich davon ausgegangen, das Deutschland mit seiner Energiepolitik am Ende ist, worüber auch die Tarnung der Atom-Multis zu Grün-Multis nicht hinwegtäuscht.

    Deutschland hat Interesse am Erdgas in der Ukraine und auf der Krim; die USA an der militärischen Kontrolle des Schwarzmeerraumes und an der Ausweitung der NATO-Politik. Soweit so gut, war mir doch irgendwie unklar, wieso dies alles mit einem solchen Säbelrasseln passieren muss.

    Es ist geradezu eine psychotische Rhetorik im Spiel, die Russland, Präsident Putin und seine Politik dämonisiert. Wie kann das passieren? Während die noch vor ein paar Wochen allgemein beunruhigende NSA-Spy-Affaire mittlerweile als NSA-Bagatelle abgewunken wird?

    Nun weiß man auch, dass Krieg schon immer das beste Geschäftsmodell war – kann es sein, dass sich Deutschland im Verbund mit der EU von den USA zu einem 3. WK animieren lässt?

    Deutschland ist US-amerikanische Besatzungszone

    Heute habe ich recherchiert, dass es immer noch 113 aktive US-Militärbasen in Deutschland gibt. Dieses Recherche-Ergebnis hat mir schlagartig sämtliche Fragen beantwortet.

    Dass die USA weltweit Militärbasen in Betrieb haben, ist bekannt. Aber, dass alleine in Deutschland davon 113 existieren, war mir neu. Mit dem Anschluss von Ostdeutschland an das BRD-Grundgesetz 1989, wurde ein Truppenabzug aller Besatzungsmächte verhandelt. Die Russen sind gegangen – die Amis sind geblieben.

    Wohl gemerkt: 113! aktive Militärbasen auf dem Boden von ‚Großdeutschland’. Das Fazit ist: DEUTSCHLAND IST US-AMERIKANISCHE BESATZUNGSZONE!

    Wenn eine Regierung unter einer militärischen Besatzungsmacht steht, dann muss sie deren Interessen prioritär berücksichtigen. Ein solches Verfahren erleben wir zur Zeit im Fokus der Krim-Krise – eine hörige Regierung, die ihre eigene Mittäterschaft (…) leugnet:

    Die Mittäterschaft an einem American Empire mit deutscher Subvention aus Banken und Industrie. Die Mittäterschaft an einer aktuellen Bedrohungslüge, die sich wie ein Tsunami im deutschen und amerikanischen Börsenblatt-Journalismus aufbläht. Und schließlich die Mittäterschaft an einem Kriegstreiben, das eindeutig von den USA, von der NATO und von Deutschland ausgeht, und nicht von Russland.

    Putin versaut Investoren das Geschäft

    Am 16.03.2014 fand auf der Krim ein Referendum statt in dem die Mehrheit der dort lebenden Menschen eine Angliederung an Russland befürwortet haben. Wie sich herausstellte, waren dortige Minderheiten nicht am Referendum beteiligt, wie die muslimischen Krim-Tartaren. Aber hätte diese Minderheit ein 100% Wahlergebnis in Frage stellen können, vorausgesetzt deren Wahlkampf wäre nicht von „ausländischen Investoren“ gesponsert worden?

    Da Präsident Putin zwingend mit einem manipulativen Eingreifen von Außen in die Wahlen gerechnet hat, sind diese „schnell“ verlaufen, ohne großen Wahlkampf. Jeder der das politische Szenario in der Ukraine verfolgt hat, weiß wie Politik gekauft wird und mobilisierte Mengen missbraucht werden.

    Am 18.03.2014 wendet sich Präsident Putin mit einer Rede an das russische Volk, auch an die Völker anderer Länder, auch an das deutsche Volk, jedoch nicht an dessen Regierung. Hier wird deutlich kund getan, dass Russland die politische Selbstständigkeit der Ukraine auch von seiner Seite besiegelt.

    Die NATO ist immer noch nicht zufrieden, denn Eins ist klar geworden: Putin hat sowohl den exilierten Oligarchen, sowie anderen Investoren, ein Geschäft versaut, indem er ihren Plan, auf der Krim einen optimal lancierten Wahlkampf zu pushen, zuvor gekommen ist.

    Fragen wir einmal anders herum: Warum drängen die USA, die NATO mit allen Mitteln und wie im Wahn auf die Krim? Was wollen eigentlich die Amis auf der Krim, die noch bis 1954 zur Sowjetunion gehörte und die vor 60 Jahren von Chruschtschow an die Ukraine angegliedert wurde? Nebenbei gesagt, ist man sich immer noch nicht einig, warum das überhaupt geschah.

    1991 gab es schon einmal eine Krise auf der Krim und die Bestrebung, sich von der Ukraine abzusetzen. Für die Krim-Bewohner heute ist das Referendum vom 16.03.2014 eine willkommene Gelegenheit die Zugehörigkeit zur Ukraine zu beenden.

    Welchen Anspruch hat die USA auf die Krim?

    Der USA-Anspruch auf die Krim ist ungefähr mit einem politisch-militärischen Anspruch Russlands auf Kuba zu vergleichen. Der verstiegene Anspruch der USA, Russlands Militärstrategie im Schwarzmeerraum zu vernichten wäre etwa identisch mit der militärischen Forderung Russlands an die USA, ihre Militärstrategie im Atlantik aufzugeben.

    Das würde heißen, die USA mit Sanktionen und kriegerischen Maßnahmen zu zwingen, ihre Militärbasen dort zu verlassen und u.a. die Gefängnisse auf Guantanamo zu schließen. Eigentlich eine schöne Idee. (Und eine Idee, die vise versa nicht funktioniert, weil Russland keine Geheimgefängnisse auf der Krim unterhält, so wie die USA auf Guantanamo.)

    Im Masterplan der USA steht, die russische Militärflotte strategisch zu vernichten, den Schwarzmeerraum zu kontrollieren und Ergasvorkommen sicher zu stellen. Für die USA ist es Routine in Länder kriegerisch einzufallen, deren Regierungen zu destabilisieren, Militärbasen, Abhörstationen und Gefängnisse weltweit zu errichten und Ressourcen zu annektieren.

    Es existieren öffentliche Listen von diesen Tatsachen (ausgelagerte Kriegsführung, Angriffskriege, geheime Gefängnisse, Abhörstationen und Militärbasen, Ökonomisierung von Ressourcen wie Wasser und Regenwald, Minen und Öl, etc.), die bisher von keinem Land überboten wurden, auch von Russland nicht. Die Krim wäre ein ideales Einfallstor für diesen Geschäftsplan gewesen. Auch in zweiter Hinsicht ist Putin diesem Plan zuvor gekommen.

    NATO steht vor Russlands Haustür

    Getroffene Hunde bellen und in dem Fall heult die nunmehr G7-Meute fürchterlich. Noch bis vor ein paar Jahren (etwa Anfang 1990er) hätte sich die USA Russland gegenüber diese Entgleisung im Umgangston nicht erlaubt. Doch nun ist Russland, der einstigen Alpha-Feind auf der Achse des Bösen, scheinbar schwach genug, um ihn zu umzingeln, auszuhöhlen und seine Macht zu brechen. Dabei wird vergessen, dass Russland das Land der Schachweltmeister ist – und Präsident Putin hat bisher verdammt gut Schach gespielt.

    Dass Deutschland an diesem mörderischen Gejaule mit teilhat liegt daran, dass es seine Kriegsschuld nicht abgetragen hat. Für Marshallplan und Luftbrücke haben die Deutschen hergehalten und den Amis erlaubt in ihrem Land Militärbasen zu errichten und Deutschland als US-Kolonie zu halten. Ganz genau so verhält sich dieser Tage das Kabinett Merkel – wie US-Marionetten. Deutschland steht unter dem Verdikt der amerikanischen Besatzungsmacht, seit 1945. Insofern leben wir immer noch in der Nachkriegszeit des II.WK.

    Es gab bestimmt einige historische Chancen für Deutschland sich aus seiner Unmündigkeit der USA gegenüber zu emanzipieren. Die Wende 1989 war eine historische Gelegenheit. Die wurde ganz offensichtlich verschenkt.
    Wir sind skeptisch geworden und zwar in einem Ausmaß der eigenen Regierung gegenüber, das es seit der Wende noch nicht gab.

    Die „Netzfrauen“ schreiben zu dieser Skepsis treffend: „Ein Grund für die Skepsis der Deutschen liegt sicher darin begründet, dass nirgendwo in Europa so stark wie in Deutschland die Erfahrung und das Bewusstsein darüber wach ist, wie weit die Grenzen der NATO und der EU sich seit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes nach Osten verschoben haben.

    Die Einflusssphäre der NATO wurde im Laufe der letzten 20 Jahre bis an die „Haustür“ Russlands verschoben: Polen, Litauen, Lettland, Estland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und das ehemalige Jugoslawien wurden aus dem Machtbereich der einstigen Sowjetunion peu à peu herausgebrochen und in die EU und NATO integriert.“ Trotz des Abkommens, dass mit Wiedervereinigung auch ein Truppenabzug von Seiten beider Großmächten stattfindet.

    Die Welt ist seit 1989 nicht sicherer geworden, ganz im Gegenteil. Russland, ist nach der Auflösung der SU zum Opfer einer internen Aushöhlung geworden, dem Oligarchenkapitalismus. Von nun an leben die 10 reichsten Menschen der Welt nicht mehr in Dubai, der Schweiz und den USA, sondern in Russland. Das Problem des Oligrachenkapitalismus, nämlich die Privatisierung von Ressourcen und deren Handel an der Wallstreet, hat dem Land und der dortigen Bevölkerung einen Rückfall in Armut gebracht.

    Präsident Putin hat es geschafft, dieser, nach Außen hin demokratisch medialisierten Aushöhlungspolitik, ein Ende zu bereiten – ein Schock für amerikanische Banken und Investoren, ein Neubeginn für Russland selbst, denn von nun an wird Russland weniger auf Ressourcen-Lieferungen aus dem Ausland angewiesen sein, wenn die Ressourcen und deren Markt im Land selbst verbleiben. Präsident Putin hat es geschafft seiner Bevölkerung, d.h. 143,5 Millionen Menschen wieder wirtschaftliche und ökonomische Autonomie in Aussicht zu stellen.

    Mut zur Gegenmeinung: Solidarität mit Russland!

    Ich wehre mich gegen ein Russland-Bashing in den korrumpierten deutschen Börsenblättern und rufe zur Solidarität mit Russland auf! Der Hetze gegen Russland müssen wir aufgeklärte Meinungen entgegensetzen können. Heute braucht es wieder Mut eine Gegenmeinung gegen standardisierte Medien-Meinungen zu vertreten!

    Ich begrüße es, wenn sich geopolitisch eine Gegenmacht zur USA-Welt-Herrschaft und zum NATO-Welt-Herrschafts-Anspruch bemerkbar macht und antagonistisch Position bezieht. Denn nur so wird eine Balance in den Kräfteverhältnissen deutlich. Ich bin dafür, dass diese geopolitische Balance weiter ausgebaut wird, damit der „militärische Frieden“ zwischen den Hegemonien, d.h. einem positionierten Verhältnis von Antagonismen, erhalten bleibt.

    Nun ist Frieden leider ein Unwort, das für Riesengeschäfte von UN-Peacekeeping bis BMW-gesponserter Friedensforschung, von einer deutschen Regierung die das Wort Frieden für ihre Wirtschaftsmissionen beansprucht, bis hin zum klassischen Staatseuphemismus „Für Frieden, Sicherheit und Wohlstand“, missbraucht wurde und gerade heute wieder missbraucht wird.

    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer Ordnung des zügellosen weltumspannenden neoliberalen Demokratieprojekts leben, in der Kriege und scheinlegale Plünderungen „The Best Business“ für den „Frieden“ sind. Jedoch aus der Sicht der politischen Philosophie ist die „Hegung des Krieges“ immer noch die beste Form des Friedens!

    In der Hoffnung auf eine neue, zeitgemäße globale „Hegung des Krieges“, eine neue Hegemonienbalance mit positionierten Antagonismen, was verantwortungsvolle Regierungen und politische Praxen sind und weil ich finde, dass man keine Stimme in diesem Land für eine reaktionäre Politik verschenken darf.

    Anm.d.Red.: Das Bild oben stammt aus „Deutschland. Ein vollständiges Handbuch für die Kunde des Vaterlands“ (1848).


23 Kommentare zu Offener Brief: „Die USA-Hörigkeit der deutschen Regierung ist mehr als beschämend!“

  • Rainald Krome am 28.03.2014 15:20
    apropos "113 aktive US-Militärbasen in Deutschland". Das ist nach Afghanistan weltweiter Rekord!

    Das hat Auswirkungen auf die Überwachungsgesellschaft, die das Produkt einer langjährigen und weitgehend willkürlichen Entwicklung ist. Sie dauert länger und ist willkürlicher als wir es bisher wahrhaben wollen.

    Analog zum Rüstungswettlauf drängt es sich auf, hier von einem Wettrüsten im Überwachungssektor zu sprechen. Ein Nebenprodukt dieses Rennens: Die Bundesrepublik ist das am stärksten überwachte Land in Europa. Dies gilt spätestens seit 1945, also dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

    Zu verdanken haben wir das - wie der Historiker Josef Foschepoth in seiner Forschung zeigt - der Besatzungszeit und damit verbundenen Alliertenrechten, die bis heute in unserem Grundgesetz nachwirken und der NSA zahlreiche Spielräume bieten. Schwer vorstellbar, dass die Geheimdienste der Bundesregierung bei diesem Wissenswettlauf einfach nur zusehen wollen.

    Josef Foschepoth hat neulich in Hamburg einen Vortrag zum Thema gehalten:

    https://www.youtube.com/watch?v=rd7-Z_X809A
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/30C3-Die-ueberwachte-Bundesrepublik-2072768.html
  • Barbara Scharfe am 29.03.2014 13:41
    Der militärische Aspekt ist eine (allerdings wesentliche) Komponente der amerikanischen Interessen an der Ukraine. Ich denke, auch die fracking Industrie ist entscheidend beteiligt. Obama hat in Brüssel schon offensiv versucht, das amerikanische Schiefergas in Europa zu verkaufen. Und in der Ukraine gibt es offenbar auch große Schiefergasvorkommen, die die amerikanische Industrie sich gern unter den Nagel reißen würde. Nur so kann ich mir das amerikanische Interesse an der Ukraine erklären. Obama könnte damit die amerikanische Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig die Bedeutung Russlands weiter zurück drängen. Ich finde das alles zum Kotzen.
  • Felix Hürlimann am 29.03.2014 17:11
    der schweizer bundesrat hat zwar entschieden bei den EU-sanktionen gegenüber russland nicht mitzumachen, doch der grund scheint mir klar: man bzw. die schweizer banken wollen es sich mit den oligarchenkapitalisten aus russland doch nicht verscherzen...der stadtpräsident von rapperswil-jona (kanton st. gallen :( hat sich mit seinem neu zugezogenen einwohner chodorkowski schon bei einem gemeinsamen pizza-essen "arrangiert"...er wird ja wohl auch noch ein häppchen der 15 milliarden bekommen in form von steuerabgaben...

    weiter hat die schweiz zwar keine us-militärbasen, doch der schweizer nachrichtendienst (geheimdienst) war ja erst letzten herbst in Washington zum "treffen"...was da alles besprochen wurde ist ja eben geheim, oder wie auf nachfrage von linken politikern beantwortet: "der schweizerische nachrichtendienst bearbeitet von ausländischen diensten nur daten, zu deren bearbeitung er nach den schweizerischen rechtsgrundlagen berechtigt ist."....
    ...wie schon an anderer stelle bemerkt, sind rechtssysteme schon längst "unterwandert" durch geopolitische und wirtschaftliche interessen...alles eine frage der interpretation...oder des geldbeutels...oder aus deiner dissertation zitierend: "das souveränitätsprinzip ist käuflich..."
  • Felix Hürlimann am 29.03.2014 17:20
    der schweizer bundesrat hat den Krim-Anschluss als völkerrechtswidrig verurteilt und doch entschieden bei den EU-sanktionen gegenüber russland nicht mitzumachen. der grund scheint mir klar: man bzw. die schweizer banken wollen es sich mit den oligarchenkapitalisten aus russland doch nicht verscherzen...der stadtpräsident von rapperswil-jona (kanton st. gallen) hat sich mit seinem neu zugezogenen einwohner chodorkowski schon bei einem gemeinsamen pizza-essen "arrangiert"...er wird ja wohl auch noch ein häppchen der 15 milliarden bekommen in form von steuerabgaben...

    weiter hat die schweiz zwar keine us-militärbasen, doch der schweizer nachrichtendienst (geheimdienst) war ja erst letzten herbst in Washington zum "treffen"...was da alles besprochen wurde ist ja eben geheim, oder wie auf nachfrage von linken politikern beantwortet: "der schweizerische nachrichtendienst bearbeitet von ausländischen diensten nur daten, zu deren bearbeitung er nach den schweizerischen rechtsgrundlagen berechtigt ist."....
    ...wie schon an anderer stelle bemerkt, sind rechtssysteme schon längst "unterwandert" durch geopolitische und wirtschaftliche interessen...alles eine frage der interpretation...oder des geldbeutels...oder aus deiner dissertation zitierend: "das souveränitätsprinzip ist käuflich..."

    auch wurde schon im jahre 2000 eine satellitenstation im wallis an eine amerikansiche firma verkauft, der verbindungen zu den US-geheimdiensten nachgesagt werden. diese station ist anscheinend teil von "echelon", einem weltweiten spionagenetz des amerikanischen nachrichtendienstes, das unter anderem in grossbritannien, australien, neuseeland, kanada und deutschland Stützpunkte hat....so viel zur usa-welt-herrschaft...

    ...die schweiz ist folglich genau so US-hörig wie die deutschland oder die meisten westlichen staaten...und macht - in gut schweizerischer Tradition - geld/profit daraus...

    fazit: der "neutralen" schweiz würde es gut anstehen, sich nicht nur auf eine seite zu schlagen und den krim-anschluss als ur-demokratischen entscheid der Menschen dort zu respektieren. wie viele andere quellen ja bestätigen, verstösst dieser entscheid ja in keiner weise gegen das Völkerrecht.
  • [...] http://berlinergazette.de/offener-brief-usa-hoerigkeit/ [...]
  • Vielen Dank an Reinald Krome, Barbara Scharfe und Felix Hürlimann für die Beiträge, die das Panorama des US-initiierten Polit-Krimis auf der Ukraine und der Krim um wichtige Aspekte erweitern.

    Danke Reinald Krome für die Links. Sehr wertvolle Informationen, die den Aspekt der "Amerikanischen Besatzungszone" um die "Amerikanische Überwachsungszone" erweitern!

    Danke Barbara Scharfe für den Aspekt des Erdöl/Schieferöl-Förderungs-Anspruch der USA in der Ukraine und auf der Krim.
    Seit 2001 hat die USA gesamt Middle East destabiliisert wegen dem Erdöl. Alles gut euphemisiert mit "Antiterrorkrieg" etc. Niemand hat bis jetzt (oder vielleicht doch? ) die Toten in Middle East gezählt die seit 2001 auf das KTO der USA gehen. Niemand spricht über die illegalen Gefangenen u.a.m. / Altkanzler Schröder hat eine gute Wirtschaftsbeziehung zu Russland aufgebaut - wir brauchen hier weder ein Freihandelsabkommen mit der USA /Monsanto, noch amerikanisches Öl/Gas, was sie nun in der Ukraine und auf der Krim fördern wollen. Als SHELL-Energie, wohl gemerkt, u.a. Wirtschaftskriminellen besonderer Güte, die bei der Katastrophe von Deepwater Horizon, deren Verantwortliche mit einer Entschädigung in Milliardenhöhe nach Hause geschickt wurden, anstatt sie lebenslänglich zu verurteilen. Genau die selben Verantwortlichen wollen sich nun die Ukraine unter den Nagel reissen (und die Krim), um dort ihre schmutzigen Ölgeschäfte fortzusetzen. Wohlgemerkt: die Deepwater-Horizon-Katastrophe hat eine Ölpest im Golf von Mexiko verursacht, die im Ausmass mit der Fukushima-Versäuchung im Pazifik zu vergleichen ist. Wer spricht darüber? Wir lassen uns nicht von unseren guten Wirtschaftsbeziehungen mit Russland isoliern, um dann bei den Amis zu kaufen!

    Auf dem Masterplan der USA steht also weiterhin die Etablierung einer US-Marionetten-Regierung in der Ukraine um von dort aus das Schieferöl-Business voranzutreiben. Natürlich auch hier politisch euphemisiert mit den Debatten über das völkerrechtsbrüchige Russland, das jetzt isoliert werden muss.
    Hierzu gibt es folgenden Link, ausnahmsweise ein Videomitschnitt der ARD:
    http://www.youtube.com/watch?v=-iUzUXa53Uo&feature=youtu.be

    In den letzten Wochen waren Positionen von Persönlichkeiten und Spitzenpolitikern zu vernehmen, mit einem klaren NEIN zur US-gepushten Deutschlandpolitik. Dazu gehören:
    - Peter Scholl- Latour
    http://m.focus.de/politik/ausland/fuck-the-eu-scholl-latour-schockt-mit-drastischer-meinung-zur-krim-krise_id_3710639.html
    - Altkanzer Helmut Schmidt /SPD
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-gruene-kritisieren-helmut-schmidt-fuer-putin-verstaendnis-a-960951.html
    - Altkanzler Gerhard Schröder / SPD
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-eu-parlamentarier-wollen-gerhard-schroeder-maulkorb-verpassen-a-958405.html
    - Parteichef Gregor Gysi / DIE LINKE
    http://www.youtube.com/watch?v=ezEjykTJjVk
    - der Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer /CDU
    http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA&feature=youtu.be
    - Der österreichische Spitzenpolitiker Ewald Stadler /REKOS
    https://www.youtube.com/watch?v=47GhjL51TDc

    Orientieren wir uns autonom und beteiligen wir uns an den Montag-Demos am Brandenburger Tor!
    https://www.facebook.com/events/1552965438261936/?ref_newsfeed_story_type=regular

    Das Buch von dem Felix Hürlimann spricht heisst: Emergency Empire.
    Hier werden von mir ein paar Grundregeln der politischen Theorie und politischen Ökonomie dargestellt, die auf den aktuellen Plot der "Ukraine-Krise" übertragbar sind:
    http://www.amazon.de/Emergency-Empire-Transformation-Ausnahmezustands-Souveränität/dp/3211798110/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1396185733&sr=8-4&keywords=yana+milev

    YM
  • Mit diesem Beitrag soll initiiert werden, darüber nachzudenken, wie wir als Europäer in Zukunft autonom agieren.
    Das setz voraus, dass wir politisch selbstständig entscheiden wollen, mit wem wir Handelsbeziehungen eingehen. Dies wiederum setzt eine politische und ideologische Unmündigkeit gegenüber der USA voraus. Es kann auf gar keinen Fall sein, dass das Weltgeschehen und die Anliegen von Europa und Asien monoimperial durch die USA koordiniert werden. Europa sollte endlich aufwachen! Dazu gehört ein entschiedenes Nein gegenüber der US-Administration. EUROPA hat die Chance zwischen den beiden Grossmächten des Kalten Krieges als autonome Zone zu entstehen. Doch jeder weiss auch, wie vertrackt das ist, bedenkt man doch die dominante Einflusssphäre der USA auf NATO (Obama = Oberbefehlshaber), auf die UNO, die OECD und andere Empire-Gebilde.
  • Dieser Beitrag, der ein Hilfeschrei ist, müsste aufrütteln und zu vielen Kommentaren provozieren. Doch was passiert? Schweigen. Stille. Nichts. Das wirft bei mir die Frage auf, warum ist die Generation, um deren Leben und Zukunft es geht, kaum politisch präsent? Ist es ihr Mangel an politischer Kritikfähigkeit oder gar ihr naiver Glaube der Behauptungen der Politik?
  • How is it possible that the representative of the war criminal US government can stand before an European audience and speak of “rule of law,” “individual rights,” “human dignity,” “self-determination,” “freedom,” without the audience breaking out in laughter?

    http://www.zerohedge.com/news/2014-03-29/paul-craig-roberts-pushing-toward-final-war
  • Silvia Mirzenco am 01.04.2014 15:24
    Ich konnte diese ganze Artikel nicht durchlesen, da sie zu lang ist, aber ich werde zu ein Paar Punkten antworten.


    Es ist doch klar, dass alle mächtige Nationen zu einem bestimten Zeitpunkt der Geshcichte ihre Macht missbraucht haben. Das gilt für England, Deutschland, USA, Russia etc. Der Unterschied ist, dass die manche Länder ihre Fehler anerkannt haben (zumidienst teilweise), aber nicht Russland. Sieben Millionen Menschen sind in der Ukraine verhungert; Milionen von Behinderten in Russland wurden nach dem Krieg in KZs geschieckt, weil es im Sozialismus nur gesunde Menschen gibt. Und die Kinder dieser Behinderten, sowie deren Kinder preisen Stalin und Lenin. Das ist ein Volk, der denkt, dass alles was er macht, richtig ist. Ein Volk, das unfähig ist, selbst für die Warheit und die Würde seiner Stammväter zu kämpfen. Ein Volk, das reduziert wird auf den Willen seiner Regierung, und in der Regierung in Russland sind nur Banditen.

    Was Amerika im Irak, Vietnam, Serbien gemacht hat, war aggressiv, war falsch (meiner Meinung nach). Aber man muss doch sehen, dass es gleichzeitig viele Proteste in USA gab, Bücher geschrieben wurden, und folglich hat (z.B.) Bush die Wahl verloren. In Russland, wagt niemand Putin zu arg zu kritisieren. Die Strafanzeigen gegen Putin aus den 90er Jahren sind irgendwie verschwunden. Und er hat zusammen mit Sobchak (der damalige Bürgermeister von Sankt-Petersburg) sogar in dieser Periode Milionen von dem russischen Volk geraubt.

    Ich halte die Ausbreitung der russischen Einflussfläche für besonders gefährlich für die Menschen, die dadurch beeinflußt werden.

    Und ein Paar Fakten über die Krim:

    - Die Annektierung der Krim wurde eigentlich nicht von Hruschiow entschieden, sondern von dem Präsidium des Obersten Sowjets. Hruschiow hatte damals noch keine Macht.
    - Die Krim hat weniger als 200 Jahre zu Russland gehört. Im 19. Jahrhundert war der Anteil der türkischen Bevolkerung in der Krim 70%.
    - Nach 1941 wurde die ganze nicht russiche Bevolkerung von der Krim umgesiegelt. Dann wurden Russen aus den nördlichen Regionen Russlands in die Krim geschickt. Sie waren nicht an die Steppe gewöhnt, folglich war der ökonomische und soziale Situation in Krim katastrophal. Die Krim der Ukraine zu geben war die beste Lösung. Ukrainer haben da Landsmänner, Ärzte, Ingineure, etc. hingeschickt. Die Krim wurde von den Ressourcen anderer ukrainischer Regionen gebaut. Die Ukraine hat so viel in diese Region investiert, dass man es sich kaum vorstellen kann.
    - Ein Referendum in 3 Tagen, ist Unsinn. Man braucht Zeit um sich zu informieren. 3 Tage sind nicht genung, um wenigstens die Verfassung von 1992 zu finden und zu lesen.
    - Es gibt keine Garantie, dass das Ergebnis des Referendums nicht gefälscht wurde
    - Von der Email: "Was wollen eigentlich die Amis ... auf der Krim?" - Eine logische Frage: Wenn eine große Gemeinde in Deutschland plötzlich den Willen hätte, sich von Deutschland zu trennen und sich z.B. mit ihrem Mutterland zu verbinden, dann sollte es eigentlich akzeptiert werden, da das Volk es so will?

    Es ist doch klar, Politik ist immer schmutzig, aber von zwei Übel muss man eines wählen. Ich bin sowohl gegen die russische Expansion, als auch gegen die Amerikanishe. Und ich bin sehr dagegen, wenn jemand, der sich als Politischer Philosoph bezeichnet, sich nicht gut genug informiert.

    Beste Grüße,

    Silvia Mirzenco
  • stefan am 03.04.2014 11:08
    krasse panikmache!

    Die Ukraine-Krise schreckt die EU auf. Wie stabil sind die Nachbarstaaten? Eine Risikoanalyse zeichnet ein düsteres Bild, sechs Länder fallen ganz durch.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-syrien-aegypten-eu-nachbarn-im-risikoprofil-a-961957.html
  • Heute lese ich in "unsensuriert. at":

    Putin will Dollar-Hegemonie auf den Rohstoffmärkten beschränken

    http://www.unzensuriert.at/content/0015104-Putin-will-Dollar-Hegemonie-auf-den-Rohstoffm-rkten-beschr-nken

    Das wäre eine geniale Partie und zwar der dritte Schachzug (in Folge der bereits benannten im "offenen Brief").

    Dieser entspricht ganz genau der wünschenswerten Perspektive am Ende des "offenen Brief":

    In der Hoffnung auf eine neue, zeitgemäße globale „Hegung des Krieges“, eine neue Hegemonienbalance mit positionierten Antagonismen...!!!
  • Eine weitere Schwächung der Dollar-Hegemonie bedeutet die geplanten Handelsvereinbarungen für Chinas Währung an den Börsen in Frankfurt und London. Diese bedeutsame Meldung vor wenigen Tagen wurde von wichtigen Medien ignoriert. Sie passte offenbar nicht in den derzeitigen Ukraine-Mainstream.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zentralbanken-frankfurt-wird-handelszentrum-fuer-chinas-waehrung-yuan-a-961378.html
  • Bernd Hüppauf am 10.04.2014 14:52
    Man kann ja zustimmen: die USA sind eine Hegemonialmacht und Deutschland macht sich freiwillig zum Vasallen. Muss man sich aber zum Freund eines Diktators machen, nur weil er der Gegenspieler der USA ist? Die politische Rhetorik der USA steckt voller Lügen und Täuschung. Wird dadurch gerechtfertigt, das Moskauer Lügengespinst zu verteidigen? Wieviel Mühe ist es wert, die simplen Tatsachen zu verdecken? Hat es sich bei der Krim nicht um militärisch gestützte Gewalt mit dem Ziel des Landraubs gehandelt? Das Argument einer historischen Bindung ist wertlos und lachhaft. Sollte demnächst Österreich mit militärischer Gewalt Südtirol von Italien zurückholen? Der Wunsch, sich aus der Abhängigkeit von Washington zu lösen, wird diskreditiert durch die freiwillige Unterwerfung unter den Hegemon in Moskau. Ein wenig Mut zum selbständigen Denken täte gut.
  • Sehr geehrter Herr Hüpfauf, danke für Ihren Mutzuspruch. Wenn Sie das Anliegen des Briefes gelesen haben, nämlich für eine Hegemonienbalance einzutreten, wozu in der Konsequenz der Stop der US/NATO-Ausweitung gehört, wie schon 1990 verhandelt, wie auch ein Rückbau der US-Suprematie in Überwachung, Verteidigung/Angriff, Propaganda, Freihandel, Vorherrschaft in UNO und NATO, militärischer Besetzungen weltweit, abgesehen von den XXX-Kriegen die die USA seit dem II. WK weltweit führen!, dann würden Sie auch gelesen haben, dass dies die einzige Möglichkeit ist, das US-Empire zu relativieren und auf seinen Platz zu verweisen. Denn: mit dem Erstarken von Russland entsteht erstmals wieder eine Hegemonienbalance! Genau das ist das Phänomen, das die US-Suprematie aggressiv abwehrt. Es gibt Grenzen, auch für die USA/NATO, eben gerade auch weil die USA beispiellos und unvergleichlich in ihrer kriegerischen Expansion ist (auch nicht von Russland oder China zu topen). Es wird Zeit kann ich da nur sagen. Und auch dass ein Europa als autonome Zone agiert. Das könnte ebenfalls zur Hegemonienbalance beitragen. Ich bin da ganz zuversichtlich!
  • Anbei noch ein wenig Input zu konkreten Fragen, die der Ukraine-Konflikt und die Rolle Russlands im Allgemeinen aufwerfen:


    1. Der von Russischen Dissidenten mehrheitlich gelobte Gorbatschow, Perestroika-Präsident,
    lobt das Krim-Referndum Putins:
    http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_68537984/gorbatschow-lobt-den-anschluss-der-krim-an-russland-und-die-krim-jubelt-.html

    2. Zum Vorwurf einer von Putin verteidigten Homophobie in Russland hier folgender Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=wqwkePSgyfU

    3. Zum Thema der Medienlüge und Medienpropaganda in Deutschland hier ein hervorragendes Beispiel:
    http://www.youtube.com/watch?v=zzHYtFIh9cM

    4. Hier ein sehr lehrreiches Video, über die wahren Zusammenhänge des Ukraine-Konflikts, für den Russland verantwortlich gemacht wird. Hier kann man deutlich nachvollziehen, wer verantwortlich ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=qAT85Is_5I4

    5. Meine These im "Offenen Brief", dass Deutschland immer noch Amerikanische Besatzungszone ist und nach Afganistan an 2. Stelle kommt, was den Umfang der militärischen Basen in D betrifft, hierzu dieses Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=yikCcmnuQzM

    6. Und das Video finde ich herausragend! Hier kritisiert Putin sehr nachvollziehbar den US-Einsatz von Giftgas in Syrien und distanziert sich. Daraufhin hatte Putin auch Zuspruch in der USA-Bevölkerung erhalten. Ich denke, dass sich jetzt die US-Regierung an Russlands Kritik von 2013 revanchieren will, weil mit Russland erstmalig ein Akteur auftritt, der die US-Medienpropagada unterbricht:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZzTGuZt9JO8

    7. Und zum Schluss etwas Heiteres, die Comedy-Sendung "Die Anstalt", auf dem ZDF, die die NATO/US-Farce zur Satire macht:
    http://www.youtube.com/watch?v=BAFaWgo6jtI

    Russland erhebt prinzipiell keinen Anspruch auf die EU (EU-Beitritt) und auf die NATO (NATO-Beitritt). Damit entsteht ein neues Phänomen und zwar ein Akteur, der sich keiner Unterwerfung preisgibt. Nur so kann sich allmählich eine neue globale Hegemoniebalance etablieren, die, neben China , das US-Empire schrumpfen lässt. Es wäre wünschenswert, dass sich ein Europa ebenfalls an einem autonomen Autonomiegefälle beteiligt. Jedoch wenn man bedenkt, wie viele europäische Länder, ehemals Ostblock-Länder sich von einem Hegemon dem nächsten an den Hals schmeissen, der EU und der NATO und damit dem US-amerikanischen militärischen Vormachtbereich beitreten wollen, stellen sich berechtigte Zweifel, wie autonom Europa, mit Deutschland an der Spitze, auch in Zukunft sein kann. Der Euro hat in diesem Sinne keinen Wert! Wenn der Rubel neben dem Yuan als weiter Welt-Währung einführt wird, ist dieser Prozess auf einem guten Weg!
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/04/11/bye-bye-dollar-yuan-ist-neue-weltwahrung/
    Die aggressive Ausweitungspolitik der USA/NATO bis vor die Haustüren Russlands und die aggressive Unterwerfung der NATO und der EU unter ihr Verdikt sind die letzten Aufgebote einer sinkenden Weltmacht. Europa hat nur gute Chancen, wenn es sich vom US-Hegemon abkehrt und wenn Deutschland seine gute Wirtschaftsbeziehungen mit Russland weiterhin pflegt.
  • Bernd Hüppauf am 27.04.2014 04:55
    Ich ändere meine Meinung,seitdem ich gelesen habe, dass an der Ostgrenze der Ukraine keine russischen Soldaten stehen, sondern die Heilsarmee. Sie wollen versuchen, lese ich, die Ukraine von ihrem größten Übel zu befreien, dem Alkoholismus. Da kann ich nur noch sagen: weiter so. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der Alkoholmissbrauch in den USA bedrohliche Ausmasse annimmt. Von Russland ist das nicht bekannt. Es lebe die Russische Hegemonie - als ausgleichende Gegenhegemonie gegen die Drogenmacht Amerika. Wenn sich Polen, die Baltischen Staaten und alle anderen Staaten der früheren Sowjetunion gegen die Gegenhegemonialmacht Russland wehren, haben sie noch nicht verstanden, dass Russland nur das Beste will. Ein paar russische Panzer werden sie schon lehren. Kampf dem Export des US-Alkoholismus! Gleichgewicht der Mächte! Bedauerlich, dass Putin in seinen klugen Kommentaren zu den NGO, der Opposition in Russland, dem Greenpeace-Schiff, der Folter in russischen Gefängnisses und dem Urlaub im Norden Sibiriens dieses Argument bisher nicht eingefallen ist. Vielleicht kann die BERLINER GAZETTE zur Verbreitung beitragen, mal einen der traurigen US-Alkoholiker interviewen?
  • BG Redaktion am 29.04.2014 10:56
    @#17: "Vielleicht kann die BERLINER GAZETTE zur Verbreitung beitragen, mal einen der traurigen US-Alkoholiker interviewen?"

    vielen für den Kommentar und den Vorschlag. Sehen Sie eine Möglichkeit, uns einen entsprechenden Interview-Partner zu vermitteln?
  • Lieber Horst A. Bruno, heute ist der 26.08.2014, etwa 4 Monate später, nach dem die Debatte zum offenen Brief gelaufen ist. Du warst der einzige in diesem Forum hier, der meinen Brief als "Hilferuf" erkannt und vernommen hat. Heute, 4 Monate später, kann ich nur bestätigen, dass mein Hilferuf vom März gerechtfertigt war! In dieser marktkonformen Demokratie, die Industrie- und Bankeninteressen über alles setzt, auch das Interesse eines Krieges, wenngleich auch eines Stellvertreterkrieges der USA gegen Russland, wird übelste Propaganda gegen Russland betrieben, die Bevölkerung gezielt desinformiert und der schmutzige Bürgerkrieg in der Ukraine gegen Russland befördert wird. Geradezu ein Kriegsverbrechen, dem ein Tribunal gemacht werden muss, ist die hemmungslose Verbreitung der Anschuldigung RU für den Absturz der MH17. Nachdem etliche unabhängige Medien, auch OSZE-Beobachter, die Sache aufgeklärt haben, bleibt der Rufmord im Medienraum stehen und die wirklichen Tatsache wird nicht öffentlich gemacht. Das ist nur 1 Beispiel! Wenn man die unabhängigen Medien liest und den massiven Protest von tausenden von Menschen, dann müssen wir in Anbetracht des Staatsverrats am Volk davon ausgehen, dass wir einer Diktatur leben - in einer Demokratie-Dikatur! Ich möchte Dir noch mal danken für Dein hellhöriges Ohr! Herzliche Grüsse Yana Milev
  • Hallo, liebe Yana Milev, auch wenn der Anlass erschütternd ist, habe ich mich über Deinen Kommentar mehr als gefreut. Einen ganz lieben Dank dafür.

    Die Weltlage mit dem sich nunmehr ganz ungeniert etablierenden Machtkampf der USA gegen alle, die sich nicht fügen - ist beängstigend. Wieder einmal versagt die Politik total. Die Kriegstreiber beherrschen mittels gefügiger Medien/Schreiberlinge die Szene.

    Spannend und hierzu passend ist auch der derzeitige Diskurs von Krystian Woznickis Snowden-Debatte.

    http://berlinergazette.de/open-the-snowden-files/

    Kunst und Künstlern könnte es gelingen, Machtstrukturen transparent zu machen und Verantwortlichkeiten zu benennen. Darin sehe ich trotz allem noch einen Weg. Verdrängung und Resignation sind keine Alternativen.
  • Sehr richtige Kritik am Westen -wie sie vielfach in Blogs steht:
    Medien und Krim-Krise: Was ist wirklich los in der Ukraine?
    Immer weniger Deutsche können glauben, was ARD, ZDF und Bertelsmann ihnen vorsetzen: „Krim-Referendum? Völkerrechtsbruch!“ „Faschisten auf dem Maidan? Alles nur russische Propaganda!“ Solche Behauptungen, von Merkel bis Grünen ventiliert, erweisen sich schon bei geringer Recherche als haltlos. Die Gemeinde der Tagesschau-Gläubigen schmilzt rapide, trotz raffinierter medialer Gegenstrategien. Der Orient-Experte Peter Scholl-Latour nennt die aktuelle Berichterstattung in Sachen Ukraine „Desinformation im großen Stil“. mehr...
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/03/15/medien-und-krim-krise-was-ist-wirklich-los-in-der-ukraine/
    oder
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/03/18/krim-krise-wie-glaubwurdig-ist-der-westen/
  • werte Schriftstellerin!
    ich bin nahezu in allen Belangen ihrer Meinung!
    Warum schließen sie sich nicht Frau Örthel in Dresden an?
    Sie möchte doch nun eine Partei gründen, nachdem sie ihre radikalen Freunde verlassen hat.
    Ich begrüsse solche Szenarien und begreife immer noch nicht warum sie sich hier äußern und nur ein kleines Schaufenster öffnen! Seien sie mutig und kämpfen sie!
    AUF GEHTS
  • Liebe Yana Milev, Deinen Beitrag hatte ich auf Facebook seinerzeit geteilt. In diesen Tagen erinnerte mich Facebook daran und ich teilte erneut mit dem Vermerk: unverändert sehr aktuell. Daraufhin kommentierte Michael Gratz, ein Hochschullehrer aus Greifswald: „sie waren und sind weißgott nicht der einzige, der auf putinpropaganda fliegt, 2014 oder heute. Den Dialog dazu danach habe ich schließlich als sinnlos beenden müssen.

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