• Im Störfall: Reise durch das „New Normal“-Japan

    Kann man nach Fukushima wieder zur Tagesordnung übergehen? Irgendwie muss man das. Irgendwie muss man ja weitermachen. Für dieses Lebensgefühl ist in Japan „the new normal“ zum geflügelten Wort geworden. Der Künstler, Regisseur und Berliner Gazette-Autor Noritoshi Hirakawa hat das Land mit seiner Kamera bereist. Sein Foto-Essay führt vom Norden in den Süden, wo in Hamaoka das am stärksten gefährdete AKW der Welt steht. Letzter Boxenstopp: Manhatten.

    Supermarkt in der Nähe der nuklearen Wiederaufarbeitungsanlage Rokkasho.

    Golfplatz in der Nähe der Wiederaufarbeitungsanlage Rokkasho.

    Ein Nachmittag in der Altstadt Tokios.

    Die Veränderung eines Charakters.

    Stille.

    Bürohaus in Tokio.

    Residenz des Premierministers.

    Viele kleine Bars sind in Ginza geschlossen.

    Ein Friedhof in Aoyama, Tokio.

    Eine Bar namens „Atom“ in der Nähe des Kernkraftwerks Hamaoka.

    Arbeiter des Kernkraftwerks Hamaoka am Tage eines Störfalls.

    SchülerInnen in der Nähe des Kernkraftwerks Hamaoka am Tage eines Störfalls.

    Atom Bomb House, 1946.

    270 Broadway, 18. Stock, New York: Hauptsitz des Manhatten-Projekts.

    Anm.d.Red.: Der Beitrag erscheint als Einstimmung auf die „Berliner Gazette“-Konferenz Learning from Fukushima. Der erste Teil des Foto-Essays erschien unter dem Titel Reise ins Herz der Finsternis. Hirakawa bereitet derzeit eine Ausstellung am FCCJ in Tokio vor, die sich kritisch mit der Nuklearindustrie auseinandersetzt. Der programmatische Titel seines Ausstellungsprojekts lautet:
    „For A New, Clear Era“.


6 Kommentare zu Im Störfall: Reise durch das „New Normal“-Japan

  • Leonie am 21.10.2011 13:01
    Tolle und starke Fotos!
  • Hans Fleischner am 22.10.2011 10:56
    Thanks and all the best to Hirakawa-san. Will share it.
  • Sonny Klein am 22.10.2011 14:37
    starker fotoessay!
  • Hisako-Coco Steuerle via Facebook am 23.10.2011 09:44
    das ist meine heimat. ich sage seit 11.03.,dass ich jetzt eine heimatlose geworden bin.... .bye-bye,baby.
  • Vessela Kulev via Facebook am 23.10.2011 09:44
    Es tut Weh... Wir waren in Japan zuletzt im Herbst 2010, genau 5 Monate vor der Katastrophe und planten nochmal im Frühling 2011 dahin zu fliegen, als es passierte. Es kam wie ein Schlag... Uns sind nur die Photos geblieben vom Japan, das wir lieben...
  • Florian Frühstückl via Facebook am 24.10.2011 10:19
    sehr interessant, dass über f. nicht mehr viel gesprochen wird

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