• Zeit für Zombies, oder: Wer hat Angst vor Halloween?

    Manch einer echauffiert sich jedes Jahr über ein Phänomen, das aus den fernen USA zu uns kam, und immer um die gleiche Jahreszeit Privatwohnungen, Clubs, Kindergärten und Schaufenster heimsucht. Ich mache trotz Gemecker mit und bastle einfrig an meinem Kostüm. Doch wo kann man in der Hauptstadt angemessen Halloween feiern?

    „Ach, schon wieder dieses Hello-wien? Das gabs bei uns früher nicht.“, schimpfte der ältere Herr hinter mir an der Kasse, als ich Kunstblut, Plastikspinnen und Hexennasen auf das Band legte. Da hat er Recht. Halloween ist ein neuer Brauch. Während sich der gemeine Berliner gar nicht so recht daran gewöhnen will (denn Verkleiden ist nichts für ihn: Fastnacht kennt er nicht, Karneval will er nicht und Fasching, ist das ne Stadt?), flippen die anderen jedes Jahr aufs Neue aus, wenn es heißt: Trick or Treat!

    Dabei sitzen sie (also ich zum Beispiel) schon Wochen vor dem großen Event an der Nähmaschine um sich dem kreativen Prozess des „Kostümbastelings“ hinzugeben (DIY sei Dank!). Oder bestellen sich ein Orang-Utan Kostüm im Netz (denn an Kostümfachgeschäften mangelt es leider etwas in Berlin).

    Partygeister, versammelt euch!

    Wer noch auf der Suche ist nach einer optimalen Gruselsause, auf der er sein originelles Hello-Kitty-Kostüm vorführen kann, der sei herzlich eingeladen zur Halloween-Kostümparty präsentiert von Horrorblogger Marcel Eichner. Samstag Abend ab 21 Uhr finden sich in der KIM Bar am Rosenthaler Platz alle Partygeister zum großen Tanzreigen ein.

    Für musikalische Unterhaltung sorgen Fabmaster Soul und ich a.k.a. DJ Pony Hütchen. Daneben erwarten euch gebeamte Horror-Clips und ekelerregende Drinks. Und damit ihr euch für euer Kostüm besonders viel Mühe gebt, findet um Mitternacht die Preisverleihung für die drei besten Kostüme statt. Weitere Infos findet ihr auf horrorblog.org und facebook.


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