• Kritik am Orientalismus: Was für Menschen stecken hinter dem Label „Flüchtling“? Wer will es wissen?

    5136019261_84182e941b_okl

    Kaum ein Tag vergeht, an dem ein „Flüchtling“ nicht den Titel in irgendeiner Zeitung schmückt. Doch wer oder was ist eigentlich ein Flüchtling? Und ist die ganze Idee des Flüchtlings nicht ein Produkt des Orientalismus? Autorin Kim Ly Lam übt Kritik.

    *

    Was ist ein Flüchtling? Oder lassen Sie mich die Frage anders formulieren: Wer ist ein Flüchtling? Über die vergangenen Jahre ist der Begriff des Flüchtlings zu einem zentralen Schlagwort der Medien gewachsen. Und dennoch wirkt die Thematik komplex, zu komplex, um sie zu vereinfachen und zu beurteilen.

    Fast betäubt fühlt man sich inmitten der zahlreichen Informationsströme; sie überfluten die Reize, überfordern einige Bürger. Und obwohl wir uns ständig mit dem Thema „Flüchtling“ beschäftigen, begegnen wir trotzdem nicht jenem Flüchtling, der wahren Person, die sich hinter dem Begriff verbirgt.

    Stattdessen reduziert man die im Heimatland diskriminierte Familienmutter Mihaela zu einer Abstraktion, oder den jungen Gabriel, der die Bürde zu tragen hat, alleine aufzubrechen, um die ganze Familie in Nigeria durchzubringen. Und was ist mit der syrischen Fida, die ihr ungeborenes Kind während der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer verloren hat?

    Die „Krise“

    Gehen wir erst einmal von der allgemeinen Problematik der Flüchtlingsdebatte aus, bevor wir uns dem Detailproblem des verallgemeinernden Flüchtlingsbegriffs nähern. Regelmäßig durchstreifen unsere Augen die zahlreichen Artikel zu diesem Thema und generell ist man der Debatte dauerhaft ausgesetzt, wirkt sie nahezu omnipräsent. Mit einer konkreten Haltung zur Flüchtlingspolitik wird Wahlkampf betrieben, Parteien entwickeln unterschiedliche Strategien, um Vertrauen zu wecken. Letzteres ist fundamental, denn in einer Zeit der neuen Herausforderungen, die nicht selten dramatisch als „Krise“ betitelt wird, wächst Unsicherheit, Angst und damit auch Misstrauen.

    Ein Misstrauen, das den Populisten in die Hände spielt: Seit langem hatte es nicht so viele Protestwahlen gegeben und der Aufstieg rechtsnaher Parteien ist beängstigend und mahnend. Dass traditionelle Parteien wie die Union und die SPD zunehmend in die politische Mitte rücken, verstärkt die Situation. Und so lockt die AfD mit ihrer propagierten Alternative als einzige Zweitoption, ein demokratisches Debakel, vor dem die Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe im Jahr 2000 bereits warnte.

    Gefährlich: Nicht selten definiert die Partei die hilfesuchenden Menschen aus dem Ausland als Kern der Krise. Schlägt man den Krisenbegriff im Politiklexikon der Bundeszentrale für politische Bildung auf, wird er wie folgt beschrieben: „[griech.] Krise bezeichnet eine über einen gewissen (längeren) Zeitraum anhaltende massive Störung des gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Systems. Krisen bergen gleichzeitig auch die Chance zur (aktiv zu suchenden qualitativen) Verbesserung.“

    Nun ist zu untersuchen, ob es die Menschen sind, die das deutsche System stören, oder die eigentliche Störung vielmehr unsere Reaktion auf diese Menschen ist. Wenn eine Krise als Chance wahrgenommen werden kann, ist der erste Schritt die Selbstkritik des Systems. Welche Ressourcen fehlen? Welche Kompetenzen sind nicht genügend ausgebaut? Wie gelingt Integration? Selbstverständlich besitzt die Belastbarkeit des Systems eine Obergrenze und Schwierigkeiten sollte nicht naiv-dickköpfig verschwiegen werden.

    6749776139_b56b417780_okl

    Dennoch ist es problematisch, einen Menschen und sein einfaches Dasein, seine Existenz, mit einer Störung gleichzusetzen. Viel zu oft wurde dies in der Vergangenheit getan, und viel zu oft erwies sich dieser Schritt als fatal, man schaue allein auf das Ausmaß rassistisch-faschistischer Kampagnen. Sollte man den Anstieg an Asylanträgen trotzdem problematisieren wollen, gilt: Ein Symptom kann nicht bekämpft werden, solange die Wurzel dabei außer Acht gelassen wird. Und so wirkt der Kommentar, der Flüchtling solle einfach in seinem Land bleiben, ignorant im Angesicht der Ursachen und politisch-strukturellen Probleme, die ihn zu einer solch gefährlichen Flucht veranlassen.

    Wer hat zu richten?

    Was besonders an meinem Seelenfrieden zwickt, ist die vereinfachte Strategie, mit der Populisten und Rechtsradikale ihre angeblichen Lösungsansätze bewerben. Als Sündenbock hält nämlich der Fremde hin, der Außenstehende, der die geschlossene Gemeinschaft gefährde. Ob sie in einer globalisierten Welt tatsächlich so geschlossen ist, kann in Frage gestellt werden, ebenso wie die Tatsache, dass wir uns doch ebenfalls das Recht nehmen, in fremde Kulturen und Länder einzudringen.

    Sei es in Form von Urlaub, Arbeit, Auslandssemestern oder Freiwilligendiensten; der westliche Bürger besteht auf seinen Anspruch auf Austausch und Integration, und so lässt das Verwehren eben dieser Erfahrung für Menschen aus dem Osten und Süden Parallelen zum ehemaligen Kolonialismus anmuten. Dazu kommt, dass dieses Argument immer noch unberücksichtigt lässt, was eine Flucht von einem Arbeitsaufenthalt unterscheidet: die zwingende Notwendigkeit, all das, was man Heim und Kultur nennt, hinter sich zu lassen, um zu überleben. Dies ist von einer freien Entscheidung zu differenzieren, verliert der flüchtende Mensch schließlich jegliche Entscheidungsgewalt, wenn ihn äußere Umstände zu der Flucht zwingen und die Wahloptionen beschränken.

    Dazu zählen nicht nur Krieg und Verfolgung, sondern auch Arbeitslosigkeit und Hunger, insofern sie die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse gefährden. Die rechtliche Situation von Wirtschaftsflüchtlingen ist daher besonders schwer zu beurteilen, sowie die Tatsache, dass wir als Profiteur vom Elend anderer – Schlagwörter sind u.a. Waffenexport, Cobalt, Altfleisch-Dumping – nicht in der eigentlichen Position zum Urteilen stehen.

    Dennoch: Der Sündenbock-Ansatz ist eine simple und vor allem bequeme Erklärung, um Veränderung und mitmenschliche Verantwortung zu umgehen. Mit nacktem Zeigefinger und anderen Schuldigen lässt sich die eigene Schuld nun mal besser verdrängen. Und diese besitzen wir; man werfe allein einen Blick auf die zahlreichen deutschen Flüchtlinge, die im Zuge des zweiten Weltkrieges Obdacht und Zuflucht im Ausland erhalten haben.

    Wenn ein simpler Begriff degradiert und dehumanisiert…

    Alles in einem ist es eine prekäre Situation, die sich besonders dadurch auszeichnet, dass extreme Tendenzen zu Feindbildern führen. Und hier sind wir bei dem Detailproblem des Flüchtlingsbegriffs. Denn er ähnelt einer großen Schublade, einem Käfig, in den man Millionen von Menschen hineinzwängt, um sie mit einem einzigen Stempel zu brandmarken.

    Der Begriff des Flüchtlings entwickelt sich zunehmend zu einem Erweiterungsglied des Orientalismus; er verschleiert die Gesichter von Individuen, stülpt ihnen die leere Hülle unserer eigenen Vorannahmen über und stereotypisiert eine Vielfalt an Kulturen.

    Folglich verlieren diese ihre Diversität und Einzigartigkeit, während der Beobachter und Nutzer dieses Begriffs, der westliche Bürger, eine eigene Überlegenheit schafft und genießt. Denn er selbst hält sich für vielfältig und einzigartig, Werte, die er dem Flüchtling abgeschrieben hat. Diese Degradierung und Dehumanisierung der ihm fremden Menschen erhebt ihn in eine superiore Position, von der er auf die vereinheitlichte Masse hinabschaut. Bereits 1944 stellte der Kulturkritiker Theodor Adorno fest, dass Gleichheit und Vereinheitlichung als Methode genutzt werden könnten, um die Kontrolle über eine Masse individueller Menschen zu erlangen.

    Rote Pille oder blaue Pille?

    Nun kann man diese Problematik ignorieren, oder die rote Pille schlucken und sich der Wahrheit nähern. Ich habe meine Pille vergangenes Frühjahr erhalten, als ich zum ersten Mal ein vertieftes Gespräch mit einem Roma Pärchen aus Serbien geführt habe. Die Begegnung war lehrreich, vor allem aber real und wirklich, wie es kein gelesenes Wort und kein Zeitungsartikel hätten sein können.

    Mitja und Suzanna sind Eltern, die ihre Heimat verlassen haben, um ihre Kinder vor Gewalt und Ausgrenzung zu beschützen, und sie haben mir von ihrem Leben erzählt. Denn in Serbien werden sie systematisch diskriminiert, als Zigeuner beschimpft und misshandelt. So war Mitjas Sohn bereits im jungen Alter schwer krank. Doch eine Krankenversicherung besitzt die Familie nicht und auch Ärzte und Schwestern verweigern die Behandlung.

    5661181335_653421a658_okl

    Es kam schließlich zu einem Vorfall, der ausschlaggebend war, all das hinter sich zu lassen; ein fremder Serbe, der Suzanna vor ihrem Heim überfällt und sie würgt, während er hassvoll droht, sie zu vergewaltigen. Als Mitja versucht seine Frau zu beschützen und auf den Eindringling einschlägt, wird die Polizei aufmerksam. Mitja wird in die Zelle gesperrt, der Serbe kommt frei, man glaube ihm schließlich mehr als einem Roma. Und so entschließen sich Mitja und Suzanna das Land zu verlassen, eine Heimat, die sie lieben, und eine, die sie nicht zurückliebt.

    Roma und Sinti ziehen umher, das ist bekannt. Doch wenn Mitja von seinen Umzügen sprich, werden seine Augen dunkel und die Stimme schwer. Er wünscht sich ein zu Hause für die Familie, sagt er. Einen Ort, wo sie sicher sind und menschenwürdig behandelt werden. Schließlich führten einige Roma und Sinti das nomadenähnliche Leben nicht freiwillig; sie würden gezwungen werden, mit jedem einzelnen Finger, der auf sie zeigt, jedem Schimpfwort, das ihren Kindern die Tränen in die Augen treibt und jedem einzelnen Stein, der ihnen gegen das Haus schlägt.

    Wer bin ich nun, dass ich Mitja und Suzanna in eine Kategorie sperren könnte, um über sie zu urteilen? Wer ist ein Wirtschaftsflüchtling, dass ich ihn einen Wirtschaftsflüchtling nennen kann? Auf ihrem Papier begründet die Familie ihre Flucht unter anderem als ökonomisch, da in Serbien Roma und Sinti nicht als Verfolgte anerkannt werden. Doch hinter dem Zettel steckt mehr als ein „Wirtschaftsflüchtling“. Es ist eine Geschichte, ein Leben und eine Familie. Ihre Hoffnungen und Wünsche sind nicht so viel anders als unsere; und der Flüchtlingsbegriff kann und sollte nichts an dieser Tatsache ändern. Wem die Träume jedoch erfüllt werden, ist ein Privileg, das wir lernen sollten, zu teilen.

    Anm.d.Red.: Die Fotos im Text stammen von Eddie Sin und stehen unter einer Creative Commons Lizenz.


50 Kommentare zu Kritik am Orientalismus: Was für Menschen stecken hinter dem Label „Flüchtling“? Wer will es wissen?

  • "Schließlich führten Roma und Sinti das nomadenähnliche Leben nicht freiwillig."

    Das ist doch nun wirklich Unsinn. Fahrende Völker sind nomadisch, gibt es seit anderthalb tausend Jahren in Europa. Mit der Sesshaftigkeit erlöscht auch die (repressive) Kultur.
  • Kim Ly Lam am 12.09.2016 15:33
    @Andy: Vielen Dank für Ihren Hinweis! Keineswegs wollte ich mit der Textstelle für die gesamte Nomadenkultur sprechen. Sicherlich gibt es viele Roma und Sinti, die stolz auf ihre Kultur sind und sich damit identifizieren. Ich werde daher den Satz umändern lassen:

    "Schließlich führten [einige] Roma und Sinti das nomadenähnliche Leben nicht freiwillig."

    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es gefährlich ist, den Verweis auf die Nomadenkultur zu nutzen, um dem fahrenden Volk ihr Recht auf Sesshaftigkeit abzusprechen. Mitja und Suzanna haben mir erzählt, dass sie sehr wohl ein Heim aufbauen möchten und viele Roma kennen - vor allem die jüngere Generation -, denen es ebenso ergeht. In Serbien wird dies jedoch nichts ernst genommen; viele Menschen sehen in Roma fremde Reisende, die aufgrund ihrer Andersartigkeit nicht integriert werden können/wollen. Da man in ihnen wandernde Nomaden sieht, werden keine Mühen unternommen, sie einzubeschließen. Das Motiv des Wanderers wurde bereits vor Jahrhunderten mit dem, des Fremden gleichgesetzt. Als Fremde werden einige Roma und Sinti ausgeschlossenen und diskriminiert; es ist ihnen somit nicht möglich, ihre Kultur auszuüben, ohne gesellschaftliche Sanktion zu erfahren. Diese Stigmatisierung von Roma und Sinti ist eine Problematik, auf die aufmerksam gemacht werden muss.
  • @Andy und Kim Ly: Wir haben diese Stelle im Text überarbeitet.
  • Manuel Bonik am 13.09.2016 14:45
    Ja, natürlich sind Flüchtlinge Individuen. Die, die ich kennengelernt habe, auf jeden Fall. Aber warum sollte man sie deswegen nicht Flüchtlinge nennen, und wie sonst? Geht es nur wieder um PC und den bizarren Glauben, dass man die Welt über Sprachregelungen verändert?
  • Kim Ly Lam am 14.09.2016 23:14
    @Manuel Bonik: Danke für den Kommentar! Political Correctness sollte nicht als vereinfachte Lösung eines komplexen Problems verwendet werden, da stimme ich Ihnen voll zu. Allerdings sollte unser Umgang mit Sprache nicht unterschätzt werden, da er unsere Wahrnehmung beeinflusst und unsere Beziehung mit den Subjekten und Menschen, die wir beschreiben, reflektiert. Dieser Artikel benennt weder das Hauptproblem unserer Zeit, noch versucht er eine Allzwecklösung anzubieten oder zu beanspruchen; er erläutert nur einen Teilaspekt am Rande der Debatte, über den man sich bewusst sein sollte. Es geht nicht darum, dem Flüchtling einen anderen Namen zu geben. Wichtiger ist es zu verhindern, dass bestimmte Interessengruppen den Begriff zu einer Schublade heranzüchten.
  • Ich glaube nicht, dass der Orientalismus ein Problem ist (auch wenn der Sündenbockkult dort herkommt, siehe Altes Testament ;-)
    Flüchtlingsproblematiken haben wir seit tausenden von Jahren.
    - In der Bibel können wir lesen, wie Davids Volk durch die Gegend ziehen musste: Babylon, Ägypten, Berg Ararat, Palästina: mal hier mal dort.
    Zur Zeit werden durch unsere Militäroperationen im Orient die westlichen Werte abgeschafft: unser Massenmorden schafft die Freizügigkeit ab, die wir mühselig in Europa mit EU und Schengen aufgebaut haben. Wir müssen aufhören, selbst dort Kriege zu führen oder die TErro4risten in Saudi-Arabien auch noch mit Waffen versorgen oder wie Steinmeier Waffen nach Syrien in einen laufenden Krieg hinein liefern. Was vor der SPD nicht zu unseren westlichen Werten gehörte.
    - im Mittelalter kamen die Goten von Orden in den Süden, eher als Wirtschaftsflüchtlinge
    - zwischen 1945 und 1950 flüchteten mehr Deutsche aus den Ostgebieten als jetzt aufgrund der kriegerischen Akte des Westens aus dem Morgenland fliehen. Damals mussten die Deutschen von den Besatzern militärisch gezwungen werden, ihre Landsleute in Deutschland aufzunehmen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950
    - nach der Tötung von vielen Millionen Menschen durch die USA flüchteten nach der Flucht der Amerikaner viele Vietnamesen auf Booten (siehe auch den kürzlich geehrten Rupert Neudeck, der den Boatpeople half)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Boatpeople
    Bis hierhin haben die 200 Jahre Flüchtlingsgeschichte nicht mit dem Orient zu tun. Das fing erst an, als England, Frankreich, usw. ab Ende des 19. Jahrhunderts überall Plünderungskriege führte.
    Die Problematik ist aber immer die Gleiche: die Flüchtlinge haben nichts und die Ansässigen haben Angst vor Wohlstandsverlust. Das muss man diskutieren. Aber nicht dämonisieren mit der Einführung einer Bergriffsdiskssuion und Orientalismus.
    Zudem sollte man sich nicht zu sehr von unserem rechten Rand zu Themen trieben lassen. Die 1 Mio Flüchtlinge in D von 2015 sind gegessen, die 3 Mio ind er Türkei in Zelten nicht nicht. Und noch immer bomben USA,., Russland, Türkei, Saudiarabien, England und FRankreich in Syrien,was das Zeug hält. Mitten imn den Waffenstillstand hinein ermordet Obama, der Prediger, einfach aus Versehen mal 60 syrische Soldaten mit terroristischen Bomben feige aus der Luft. Wir seit 1945 globales US-Tradition. Klar, dass dann die Menschen in Syrien auf die Flucht vor US-Bomben gehen. Die sind ja nicht blöd und wissen auch, wie brutal die USA von Kennedy an in Vietnam waren (siehe Geo-Epoche). Wir müssen unsere Kraft da hinein legen, dass die US-Terroristen zu den westlichen Werten zurückkehren, Law and Order, nicht Mord und Terror und Plünderung. Hört das westliche Terrormorden auf, versiegen auch viele Flüchtlingsströme. Da brauchen wir keine Begriffsdiskussionen machen.
  • Manuel Bonik am 21.09.2016 14:44
    "Und noch immer bomben USA,., Russland, Türkei, Saudiarabien, England und FRankreich in Syrien,was das Zeug hält." - "Russland, Türkei, Saudiarabien" würde ich nicht gerade den USA zuordnen. Und was ist mit den Truppen des syrischen Regimes, mit denen vom Iran, mit x muslimischen Gruppierungen? So schwarz-weiß, wie Du das darstellst, ist die Lage nicht. - Du willst sagen, dass der Islam und das brutale syrische Regime mit all dem nichts zu tun haben und alle Schuld bei den USA liegt? Merkwürdig.
  • @Manuel Bonik
    Über Religion habe ich mich nicht geäussert. Die Religion des Varus, der in Germanien von Hermann vertrieben wurde und der vorher Statthalter des Imperium Romanums in Syrien war, kenne ich zu wenig und den Islam gab es damals noch nicht.
    Und die Hasshetze der Christen, die schon 1095 von Papst Urban II in den Nahen Osten zum Schlachten gehetzt wurden, habe ich auch nicht bewertet:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deus_lo_vult
    In Staaten, wo Law and Order herrschen, werden keine Geheimdienste in fremde Länder geschicht udn Terroristen mit Waffen ausgerüstet, wie es die USA in Afghanistan, Irak 1953, Chile (Pinochet), Syrien und vielen anderen Ländern gemacht hat. Mir ist auch nicht bekannt, dass es für die Schlächtereien in Vietnam und Nachbarländern religiöse Hintergründe gab. Die Terroristen in der Saudischen Regierung, die von uns mit Waffen ausgerüstet werden, damit sie zum Beispiel im Jemen völkerrechtswidrige Angriffskriege mit den USA zusammen durchführen, sind in der Tat Moslems. Wie ich hörte wollen die auch dem Regime in Syrien mit militärischer GEwalt einen anderen Flavour ihres Glaubens aufzwingen. Aber diese muslimischen, internen Streitigkeiten sollten für uns kein Grund sein, diese de Terroristen mit Waffen zu beliefern, wie es Steinmeier und Gabriel von der SPD es machen, obwohl das EU-Parlament sich für einen Waffenboykotte gegen die saudischen Staatsterroristen ausgesprochen hat. Diese kriminellen Waffernlieferungen zersetzen nebenbei auch die EU. Die Gier der SPD nach Blut und Terror schadet Europa.
    Die Bundeswehr liefert der Türkei Aufklärungsfotos, damit die damit mit feigen Bomben aus der Luft präzise Kurden in Syrien abschlachten können. Das soll einen religiösen Hintergrund haben? Lächerlich. Das ist Gier zur Plünderung. Der westlichen Plünderung sind aber die Russen dazwischen gekommen. Das sind Christen. Soll ich da an muslimische Verschwörungstheorien glauben?
    Die enthemmt Gier und Mordlust des Abendlandes zerstört sein 2000 Jahren das Morgenland. Mit wechselnden Argumenten, aber konstanter Brutalität und Menschenverachtung. Seit 2000 Jahren fließt in Syrien Blut durch europäische Mörder. Da machen religiöse Verschwörungstheorien wenig Sinn. Es sein denn, man wirft sie als Nebelbomben oder als Vorwand, um weiter enthemmt morden zu können und die Menschen auf die Flucht nach Norden zu bomben.
    Assad wurde 2012 gewählt. Ich schicke auch keine Terroristen nach Washington, wenn mir die Massenmorde Obama mit Drohen in Pakistan und Jemen nicht passen. In zivilisierten Ländern macht man keinen Terror wie Obama ihn in Syrien veranstaltet. Das Perverse ist, dass Obama enthemmt mordet und die Türkei und Deutschland dann Millionen Flüchtlinge aufnehmen müssen, die vor den Massakern Obamas flüchten.
    Die 60 syrischen Soldaten, die von den USA letzte Woche mitten im vereinbarten Waffenstillstand "versehentlich" (trotz Aufklärungsfotos der Bundeswehr - taugt unsere Bundeswehr auch in Syrien nichts, so wie sie in Kundus bei der Aufklärung versagt hat und die USA 150 Männer und Kinder hat abschlachten lassen?) ermordet wurden, zeigen, dass die USA eines der terroristischen Hauptprobleme in Syrien sind. Nicht Religion oder das Wahlverfahren von Assad.
  • Manuel Bonik am 21.09.2016 16:36
    Interessant, auf welche Fragen Du antwortest, die gar nicht gestellt wurden. - Aber wenn Du schon so eifrig mit historischen Dimensionen argumentierst: Dass in muslimischen Ländern seit rund tausend Jahren nichts vorangeht und die Menschen weit unter dem Potential leben, würde ich schon der Religion zurechnen bzw. Herrschaftsformen, die durch sie gestützt werden. (Da tut Aufklärung not.) Die Amis und die SPD können es in den meisten Jahrhunderten nicht gewesen sein.
  • Dein Religionseifer führt in die Irre. Zu den Muslimischen Ländern: in Iran diskutieren wir über Atomenergie, in den VAR; Saudi_Arabien, Katar oder Irak hast Du keine Nachrichten gesehen, was da abgeht/vor den US-Bomben abging? Dort wo USA bomben (wie auch in Vietnam) und die SPD Waffen an Terroristen wie die saudische Regierung liefert, zerstört der Tod durch das Abendland die Länder, die Leute flüchten. Syrien, Libyen, Afghanistan hatten eine Chance, bevor der US-Bombenterror anfing. Der Islamische Staat hat nicht mal Flugzeuge, mit denen sie wie die Christen feige Bomben aus der Luft auf Frauen und Kinder werfen könnten. Mit deinem Moslemhass solltest Du dich vielleicht mal sachkundig über den Orient machen. Auch wenn das Christentum auch eine orientalische Religion ist, die Flüchtlinge hierhin mitbrachten.
    Die Amis und die SPD sind heute die Täter. Das Abschlachten im Orient hat aber 2000-jährige Tradition seit dem Imperium Romanum und der katholischen Kirche. An diese perverse Mordlust können die Muslime nicht heran reichen. Aber sie fliehen jetzt: nicht vor Bomben des Islamischen Staates, sondern vor den Mördern aus den USA, England, Frankreich, usw. Das hat sich geändert. Die nehmen ihr Abschlachten und das blöde Gelaber über Muslime nicht mehr ernst,sondern hauen einfach ab, bevor Obama sie ermordet. Aus Versehen natürlich.
    Ach, und der Saddam Hussein war auch ein ganz böser Muslim, der von den Christen beseitigt werdne musste, das Öl gekalut werden musste und das Land so verwüstet werden musste, dass nach den US-Bomben sich der Islamische Staat in das von der USA gemacht Bett des zerstörten Landes legen konnte. George Bush und seine Bande warne ja auch so schrecklich Muslime. Ja, im Religionsrausch kann man sich der Welt abwenden und frei vor sich hin spinnen, um neue Mordmotive zu haben?
    Und 1953 hat die CIA im Iran die demokratische, weltliche Regierung gestürzt, eine Monarchie mit Gewalt errichtet, weil alles so schlimm mit dem Islam war. Ja ne, ist klar.
  • Manuel Bonik am 22.09.2016 12:47
    Du meinst allen Ernstes, dass der Islam so eine richtig knufflige Kuschelreligion ist, und da eigentlich alles groovy wäre, wenn nicht seit 2000 Jahren ständig US-amerikanische sozialdemokratische Römer kämen? Bedenkenswert!
  • Mich interesserieren Religionen nicht. Es ging um Flüchtlinge. Dein Islamhass erklärt nichts für die Boatpeople aus Vietnam und nichts für die Behandlung der deutschen Flüchtlinge die nach 1945 hierher kamen (viele Katholiken mit Kopftüchern bei den Frauen). Der Islam erklärt auch nicht, warum 1953 die CIA die demokratische Regierung Mossadeq gestürzt hat, wo die Amerikaner über den Umweg des Schah Paleiw die Mullaghs an die Regeierung geputscht haben. Dein Islamhass erklärt auch nicht, warum die USA den Irak völkerrechtswidrig 2003 überfallen haben und die öffentliche Ordnung so vernichtet haben (wie in Libyen auch), dass sich dort die Perversen vom Islamischen Staat breit machen konnten. Letztlich hat die Bombardierung der USA zunächst in Irak dazu geführt, dass in Syrien viele Millionen geflüchtet sind, die in der Türkei und Deutschland Sicherheit vor den US-Bomben fanden.
    Hier in Berlin sind seit Jahrzehnten Muslime und auch Moscheen. Hier fallen aber keine US-Bomben mehr, also flieht hier auch keiner. Mit Deinem Islamhass wirst Du wohl andere begeistern müssen. Für mich soll das offensichtlich nur von den Flüchtlingsproblemn ablenekn, zumal es keinerlei Erklärung für die Boatpeople und die Schlesier, Pommern, OStpreussen und Sudentendeutschen liefert. Also er nur entglittenes Geschwafel. Religionseiferndes Realitätsflucht. Wie 1095 bei den römisch-katholischen Hasspredigern.
  • Manuel Bonik am 22.09.2016 14:06
    1095? Kreuzzug? - War, soweit ich darüber gelesen habe, im Blick der Muslime damals eher eine Lachnummer - als Höherentwickelte (lang, lang ist's her) konnten die die Kreuzritter als militärische Gegner nicht so richtig ernst nehmen. - "keinerlei Erklärung für die Boatpeople und die Schlesier, Pommern, OStpreussen und Sudentendeutschen" - übrigens auch keine Erklärung für schwarze Löcher. Auch die Vereinbarkeit von Relativitäts- und Quantentheorie kann damit nicht geklärt werden. Übrigens bin ich kein spezifischer Hasser des Islams - mich nerven alle Religionen. Aber möge jeder nach seiner Fashion seelig werden.
  • Kim Ly Lam am 23.09.2016 20:39
    @Wolfgang Ksoll
    Vielen Dank für Ihre Beiträge. Gerne wiederhole ich, dass der Orientalismus in diesem Artikel nicht als Grund oder Wurzel der Flüchtlingskrise beschrieben wird. In meinem Artikel wollte ich die Zusammenhänge zwischen der westlichen Perspektive und ihren Blick auf einen Begriff des Flüchtlings, der verschiedenste Kulturen in einem Merkmal gleichstellt, erleuchten. Ich beziehe mich hierbei auf die Definition des "Orientalismus" in Edward Saids wissenschaftlichen Texten 1978, nicht auf eine geografische Lage.
    Was die Mitschuld der USA und weiteren westlichen Ländern angeht, stimme ich Ihnen zu. Viel zu oft kommt deren Mitmischen - meist bereits vor Krisenausbruch - in der Nachrichtenerstattung zu kurz. Fakt ist, dass der Westen vor dem syrischen Bürgerkrieg keinerlei Probleme hatte, mit Assad zu verhandeln bzw. zu kooperieren. Erst als Letzterer sich gegen bestimmte Handelsvorkehrungen entschied, wurde er als Feind kategorisiert. Es ist demnach zu kritisieren, dass recht einseitig berichtet wird und einige Politiker bewusst Unschuld heucheln, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhalten.

    Dennoch stimme ich @Manuel Boniks Kritik zu, dass man einen solch komplexen Interessenkonflikt nicht auf wenige Parteien reduzieren kann, Herr Ksoll. Denn Menschenrechte lassen sich nicht nur damit schützen, dass allein der Westen Maßnahmen ergreift - oder wie Sie vorschlagen, sich zurückzieht. Es gibt nämlich strukturelle Probleme vor Ort, die gelöst werden müssen. Auch stehen wir leider weiteren Gruppen wie dem IS und dem syrischen Regime gegenüber, die ebenfalls nicht vor Waffengewalt oder Folter scheuen.
  • @Kim Ly Lam
    Der Begriff des Orientalismus Saids bezieht sich auf eine geografische Lage, nämlich den arabischen Raum. Er hilft nicht, Flüchtlingsphänomene in Ostpreußen und Schlesien zu erklären oder in Vietnam zu erklären. Ich kann auch nichts schlimmes daran erkennen, Flüchtlinge als solche zu benennen.
    Was die Kritik Saids so berechtigt macht, ist die tatsächlich vorhandene Arroganz des Westens seit 2000 Jahren (Imperium Romanum, Christen, USA,) die immer wieder z.B. über Syrien herfielen, um dort die westlichen Werte zu verraten. Man gönnt den Völkern z.B. keine Selbstbestimmung. Den Kurden z.B. wird ein eigener Staat von den meisten Staaten dieser Erde verweigert und die Bildung militärisch bekämpft. Interessant in dem Zusammenhang sind zum Beispiel die Tuareg in der Südsahara. Sie sind auch ein nomadisches Volk und würden gerne einen eigenen Staat haben. Sie werden aber unter anderem von der Bundeswehr bekämpft, weil im Süden Mali zu viele Rohstoffe hat, auf die der Westen wie üblich in Afrika mittels korrupter Eliten einfach zugreifen möchte. Also werden Bundeswehrsoldaten eingesetzt, um den Tuareg die Selbstbestimmung zu verweigern. Brutale militärische Hilfe für korrupte Eliten aus kommerziellem Interesse, die sich gegen die westlichen Werte richtet, die mit dem G36 abgeschlachtet werden.

    Ob man die Sinti und Roma Zigeuner nennt oder drüber diskutiert, ob die freiwillig oder unfreiwillig Nomaden sind, ist letztlich der Kern dessen, was Said beklagt. Wir richten über den Kosovo, sagen dass der Kosovo ein sicherer Staat sei, und schieben die Zigeuner in deutschen Staatsstrukturen dorthin ab, wo sie Elend erwartet. Unser einziges Interesse ist dann nur noch die gutmenschliche politische Korrektheit, dass wir die, deren Elend wir verursachen, dann bitte nicht mehr Zigeuner nennen sondern Sinti und Roma. So wie wir nicht mehr wie Martin Luther King als Schwarzer noch "Neger" sagen dürfen, sondern den völlig bescheuerten, rassistischen Begriff Afroamerikaner verwenden sollen. Sagt einer zu den WASPs rassistisch Euro-Amerikaner? Nein, wir lassen weiter unseren Rassismus an den Ngern aus, die nicht mal mehr selbst ihre Bezeichnung wählen dürfen und die Rede "I have a dream" politisch korrekt Rassismus sein soll, weil King ständig von Negern redet.

    Zum IS noch. Ein gutes Beispiel zu den strukturellen Problemen die Said beschriebt, ist der Überfall der USA auf den Irak. Der Politologe Francis Fukuyama war ein Förderer des Project for a New American Century (PNAC). In seiner bescheuerten politischen Theorie meinte er großkotzig, von außen dem Irak eine neue Staatsform aufzwingen zu können mit Command und Control. Er hat offenbar von Systemtheorie, wie z.B. Luhmann sie vertrat in seiner brutalen Einfalt nie was gehört. Sonst wüsste er, dass man soziale System nicht von außen steuern kann, sondern sie nur irritieren kann und sie sich selbst steuern müssen (siehe z.B: Niklas Luhmann, "Die Gesellschaft der Gesellschaft"). Dennoch haben diese primitiven Theoretiker dazu beigetragen, dass mit Pseudointellektualität der Irak überfallen wurden, Hussein gestürzt wurde ("Einmischung in die inneren Angelegenheiten", Verrat an westlichen Werten, brutales Scheißen auf Völkerrecht). Mit diesem Überfall haben die USA die Voraussetzungen für den Islamischen Staat geschaffen. Man muss also zuerst die Ursachen sich ansehen und dann die Folgen. Sonst kratzt man nur oberflächlich an den Phänomenen.
    Der Irak ist seit vielen Jahrzehnten Opfer des westlichen, brutalen Orientalismus:
    - der Kriegsverbrecher Bomber Harris übte schon 1919 in Bagdad Zivilbevölkerung zu bombardieren, wie r es nachher in Dresden auch tat was zivilisierte Menschen als Kriegsverbrechen ansehen
    - Lawrence of Arabia hat, dumm wie er war, die Araber verraten. Er hat den Briten ermöglicht, arabische Länder zu rauben und dann zu verschenken.
    - die USA haben Hussein gestürzt, um Öl zu klauen und den Islamischen Staat zu ermöglichen (genau wie bei der Verwüstung Libyens anschließend).
    Der IS ist nicht Ursache der Probleme in Syrien, sondern Folge der brutalen Politik des Westen: der Massenmörder wie Obama, die mit Drohne tausende von Zivilisten ermordet in Pakistan und Jemen. Ohne Kriegserklärung, ohne Gerichtsprozess. Einfach ermorden, weil es geil ist. So wie die Perversen vom IS, die vor laufender Kamera köpfen. Sie ahmen den Westen in ihrer Brutalität nach. Wenn in Frankreich die Sozialpolitik in den Pariser Vororten versagt, bombardiert der Mörder Holland in Syrien Frauen und Kinder. Aus Mordlust wie in einer italienischen Vendetta. Ursachen sind auch unsere Waffenschieber Steinmeier und Gabriel, die Waffen ohne Ende in den Orient schicken. Wenn das Europäische Parlament dann sagt, man solle einen Waffenboykott gegen Saudi-Arabien verhängen, weil die einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jemen führen. Unsere SPD-Waffenschieber scheißen auf das europäische Parlament und fahren zu Partys mit den Saudis, um die nächsten Waffenschiebereien einzutüten.

    Unsere Brutalität zeigt sich unter anderem daran, dass wir uns weigern, mit dem IS diplomatisch zu verkehren, obwohl er im Irak ein de-facto-Staat ist. Wir sagen, wer im Irak Staat sein darf, bestimmen wir, und reden nicht mit Einheimischen. Wir lassen nur Waffen sprechen, keine Diplomaten, die Erleichterung für das Staatsvolk des IS bringen könnten. Wir lassen nur feige, hinterhältige, terroristische Bomben aus der Luft unsere Meinung ausdrücken. Klar, dass wir dann nachgeahmt werden.
    Saddat letztlich ist genauso gewählt wie Obama und Bush. Anders als die Beiden schickt er aber keine CIA und Waffen in die USA, damit die dort die Regierung stürzen, sowie es die USA derzeit in Syrien machen. Wenn wir 15 Jahre sieglosen Krieg in Afghanistan führen, um die Heroinversorgung von 150 (unter den Taliban) auf 8.500 (unter der NATO) Jahrestonnen zu bringen, berufen wir uns auf das Selbstverteidigungsrecht. Saddat soll sich gegen die US-Terroristen nicht verteidigen dürfen, die bei ihm Bürgerkriege anzetteln und viele Städte schon mit feigen Bomben aus der Luft vernichtet haben?
    Das tödliche Hauptproblem im Orient ist der Westen. Da sollte man nicht auf Nebenkriegsschauplätze ausweichen, um die eigene Schuld kleiner zu reden.
  • Manuel Bonik am 25.09.2016 20:04
    In einigen Punkten würde ich Dir zustimmen, wenn die Fakten stimmten, was ich auf die Schnelle nicht überprüfen kann. Etliches wirkt wirr und gedankenflüchtig, und dass Du noch nicht mal die Namen der Leute schreiben kannst ("Holland"), über die Du schreibst, macht den Eindruck nicht besser. Wer ist eigentlich "Saddat"? Meinst Du den "genauso gewählten" Diktatorensohn mit dem Giftgas und den Phosphorbomben, die gerade auf Aleppo fallen, Assad?

    Den IS diplomatisch anerkennen? (Die Mafia auch?) Prima Drogenpolitik der Taliban? Eigentlich wären diese ekelhaften Drecksäcke ganz lieb, wenn nicht immer der böse Westen ...? - Die wollen nur spielen? Haben halt einen unüberwindbaren Nachahmungstrieb?

    "Das tödliche Hauptproblem im Orient ist der Westen"? Da liefen und laufen Schweinereien des Westens, keine Frage. Aber dann gibt es auch noch Russland und diverse Diktatoren und vor allem: den Islam, der Mensch und Tier das Leben zur Hölle macht.

    Gedankenspiel: Der "Westen" mischt sich da aus. Dann kommt sofort Frieden in das "Haus des Glaubens"? Oder ein Krieg, gegen den der Dreißigjährige ein müdes Scharmützel war? Fortsetzung tausendjährigen Stumpfsinns? Atombomben?
  • Das Werfen von Bomben auf Zivilisten ist westliches, abendländisches Kulturgut. Brutalste Beispiele sind Hiroshima, Nagasaki, Bagdad 1919, Dresden. Es ist Heuchelei von den USA, dass sie sich jetzt über Russland empören, wenn Russland die USA in Syrien nachahmt. Sieh Dir die Bilder von Kobane an, das von den USA in Syrien vollständig vernichtet wurde:
    https://de.sott.net/article/19674-Totale-US-Zerstorung-Kobane-und-Damaskus-aus-der-Luft-gefilmt-Bilder-wie-aus-dem-2-Weltkrieg

    Die Mafia ist kein Staat wie der IS. Sie hat kein Staatsgebiet und kein Staatsvolk. Zudem würden Amerikaner und Deutsche ihren Regierungen aufs Dach steigen, wenn sie die Mafia durch Bombenwürfe auf Zivilisten in Duisburg oder New York angeblich bekämpfen würden und dabei enthemmt Frauen und Kinder ermorden, so wie es Frankreich auch in Syrien macht. Es ist eine brutale Perversion, dass der Westen den IS nicht anerkennen will und jegliche Diplomatie ausschlägt und Frauen und Kinder in Irak nur mit Bomben bekämpft. Schlimmer als die Nazis.

    Russland ist Westen. Die meisten Menschen sind Christen, die Hauptstadt liegt in Europa. Und man schlachtet mit feigen Bomben aus der Luft Frauen und Kinder in Syrien ab. Wie jedes andere NATO-Land auch.

    Gedankenspiel? Was soll schon passieren, wen sich der Westen an Law and Order halten würde? Die Menschen wären weniger gefährdet. Der IS hat z.B. keine Flugzeuge für Bomben auf Zivilisten. Das Elend kommt durch die Arroganz des Westens, dass man machen könne ,was man wolle, weil man Atombomben hat. Man will in Washinton Regierungen auswählen, die Wahsington nichts angehen: 1953 Mossadeq in Iran, Saddam in Irak, Assad in Syrien, Pinochet in Chile, Ghaddaffi in Libyen. Eine lange Spur des Staatsterrors durch die USA. Ohne die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Dritter, ginge es den arabischen Völkern besser. Aber bei den Outlaws in Washington ist nicht so erwarten, dass sie von ihrem ruatlen Morden ablassen werden. Sie erkennen nicht mal den Internationalen Strafgerichtshof an. Sie scheissen öffentlich auf Law and Order und rennen weltweit als Massenmörder herum. Die Hauptgefahr für den Weltfrieden. Eine Schande für das amerikanische Volk, dass das einstmals vorbildliche Land, dass es solche kriminellen Regierungen duldet.
  • Manuel Bonik am 26.09.2016 15:00
    Interessant, dass Du hier so unverhohlen Werbung für IS machst und das offensichtlich außer mir hier niemanden interessiert.

    Nein, auch wenn das "S" in IS für "Staat" und nicht für (was treffender wäre) "Scheiße" steht, bleibt er eine marodierende Räuberbande ohne Staatsgebiet (das zu haben eines von vielen Momenten für die Definition eines Staats wäre). Der Vergleich etwa mit den bedauernswerten Kurden trifft nicht zu, weil bei denen immerhin - aber ich kenne mich da nicht wirklich aus - eine gewisse ethnische und historische Einheitlichkeit besteht.

    Russland gehört jetzt zur NATO? - Das ist mir neu.

    Aber irgendwie gebe ich Dir recht: Der Westen inkl. Russland sollten sich versuchsweise aus dem "Orient" rausziehen und allenfalls, statt Bomben, noch Lebensmittelpakete schicken. Soll sich der "Orient" doch ruinieren, wenn ihm außer Religion nichts (NICHTS!) einfällt. Schade halt für Millionen Menschen und Tiere dort, aber das ist deren eigenes, durch den Islam genuin gewordenes Problem (wenigstens bezüglich der Menschen). Tausend Jahre NICHTS, können sie gerne so weitermachen - haben sie historisch Pech gehabt, dass sie sich einen Räuberbanden-Codex wie den Koran als "heilig" haben andrehen lassen. Viel Spaß in der Wüste!

    Sorry für Zynismus, aber, liebe Mitleser, Ihr könntet auch mal Position beziehen!

    Die Religionen zerstreuen sich wie Nebel,
    die Zarenreiche zerstören sich von selbst,
    aber die Arbeiten des Gelehrten bleiben
    für alle Zeiten. Das Streben nach Wissen
    ist die Pflicht eines jeden!
    ULUG BEG
  • Ich würde mich vielleicht vorher sachkundig machen, bevor ich mich blamiere. Der Islamische Staat hat ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und erhebt Steuern in seinem Staatsgebiet.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
    Für die Terroristen in Westen, ide vorher im Beutefeldzug das irakische Staatsgebiet erobert hatten (mit Terroist Bush) ist es einfacher, den IS als terroristische Vereinigung zu bezeichnen. Dann kann man offen auf das Völkerrecht scheißen (Orientalismus) und Frauen und Kinder im Staatsgebiet des IS mit feigen Bomben aus der Luft abschlachten, wie die westlichen Verbündeten es im Irak seit jeher machen. Informationen findet man zum Beispiel hier. Auch die USA sind Produkt eines Bürgerkrieges, also kann man auch da sagen, dass der IS sich am westlichen Vorbild orientiert, bis hin zur Brutalität, die in Guantanamo und Abu Ghraib als christliche Leitkultur zu Tage trat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages schreibt:
    "Der IS kontrolliert inzwischen weite Teile Syriens und des Irak und hat dort einen grenzübergreifend zusammenhängenden „Quasi-Staat“ errichtet, dessen „Hauptstadt“ das syrische Raqqa ist."
    https://www.bundestag.de/blob/412790/92752bde0cfa3547edc46d9d6505aca1/wd-2-005-16-pdf-data.pdf
    Zum De-Facto-Staat siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/De-facto-Regime

    Es ist nicht Zynismus, wenn man meint der Westen wäre zum Helfen im Orient, sondern einfach Dummheit. Überall dort, wo der Westen keine Handfesten wirtschaftlichen Interessen hat, hat man Ruhe vor den westlichen Terroristen. Die Kurden haben zu viel Rohstoffe in ihrem Land, dass die vier betroffen Staaten plus die US-Terroristen, ihnen einen eigenen Nationalstaat gönnen würden. Daher überzieht der Westen die ganze Region regelmäßig mit Raubzügen, Plünderkriegen und packt seine Aggression in schöngeistige Deppenverdummungslyrik. Massadeq, der demokratische Führer des Iran wurde durch die CIA 1953, weil der Iran zu viel Öl hatte. Irak musste Husein weg, als er drohte, sein Öl in € vrkaufen zu wollen, Syrien wollte selbst entscheiden, wo welche Pipeline laufen sollte. Also schickte der US-Präsident die CIA, um Assad zu stürzen. Heute ist den Amis alles scheissegal: Kobane ist ein Trümmerhaufen, Aleppo wird auch gerade der Endlösung zugeführt, im Süden haben die USA den IS angesiedelt,d en Türken liefert die Bundeswehr Aufklärungsfotos, damit die Kurden mit feigen Bomben aus der Luft von türkischen Staatsterroristen ausgerottet werden können. Anhand der tausenden Kriegsverbrechen und Verwüstungen so zu tun, als wenn der Westen den Armen Orientalen helfen würde, ist eine dämlich Verspottung der Menschenwürde und Hasspropaganda für Kriegsverbrecher.

    Ich darf vielleicht daran erinnern, dass Helmut Kohl und Uwe Barschel in Flugzeuglieferungen der Israelis an den Iran verwickelt waren, als im Iran-Irak-Krieg die USA beide Seiten mit Waffen belieferten, damit sie ihre Länder verwüsteten. Ohne Menschen kommt man leichter an die Ölquellen ran. Kohl und Barschel verdienten mit an den Abschlachtereien fürs Öl. Den Giftgaseinsatz gegen die Kurden ordneten das US-Verteidigungsministerium Iran zu. Später war es für die Propaganda nützlicher, es Saddam zuzuordnen, dem die USA Anthrax geliefert hatte (non-military-grade, also das alte Zeug, nicht das moderne von dem Washington-Attentats 2001 im Oktober aus illegaler US-Produktion).

    Der Religionsfimmel erklärt nichts von der Brutalitäten der (christlichen) Amerikaner. Er lenkt nur von de Fakten ab, die für die Menschen dort tödlich sind. Dümmliche Propaganda.
  • Manuel Bonik am 27.09.2016 18:08
    In keiner der von dir zitierten Quellen steht das Geringste, das den IS als "Staat" qualifizieren würde. Schön, dass du es überhaupt mal mit Quellen versuchst, aber du solltest sie vor dem Zitieren vielleicht lesen.
  • Der Islamische Staat ist entegegen Deiner Leugnung durch Staatsgebiet (in Irak und Syrien), Staatsvoll, Steuererhebung und eigener Währung definiert und somit ein de-facto-Staat.
    Über die völkerrechtlichen Unterschiede zwischen de-jure- und de-facto Staaten kann man isch heute leicht im Internet sachkundig machen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_von_den_Vereinten_Nationen_nicht_als_selbstst%C3%A4ndige_Staaten_anerkannten_Gebiete (Liste inkl. Islamischer Staat)
    https://de.wikipedia.org/wiki/De-facto-Regime
    Zur juristischen Diskussion
    https://www.juwiss.de/6-2015/
    Mit Google findet man mehr Beispiele der Diskussion.
    Man kann sich sachkundig machen, oder auch leugnen. Es gibt ja auch immer noch viele Holocaust-Leugner.

    Der Westen versucht seine Völkerrechtsverbrechen zu übertünchen, in dem er den Islamischen Staat eine terroristische Vereinigung nennt. Der kann er formal nicht den Krieg erklären. Aber eigentlich müsste er sie dann auch polizeilich bekämpfen (was mit der RAF ja erfolgreich war). Aber völkerrechtswidrig überfällt der Westen Staaten militärisch, entzieht aber dem überfallenen Volk z.B. den Schutz der Genfer Konventionen. So kann der französiche Präsident Hollande straffrei Frauen und Kindern mit feigen Bomben aus der Luft in Syrien ermorden.
    Wenn der Islamische Staat mit Kampfflugeugen Bomben in Düsseldorf oder Berlin werfen würde, um Terroristen zu bekämpfen, die in seinem Land gewütet haben, würden wir von Krieg sprechen mit den entsprechenden Folgen (siehe 9/11 und dem Notwehrrecht gegen den Staat Afghanistan und dem Überfall "Enduring Freedom") und Berufung auf das Notwehrrecht. Aber in der Asymmetrie der Behandlung durch die Kombattanden durch den Westen, kommt die Verachtung des christlichen Abendlandes für die "minderwertigen" Menschen im Orient mörderisch zum Ausdruck (s.o. Orientalismus).
    Kriegsverbrechen werden verharmlost (150 tote Männer und Kinder in Kundus wegen "su bjektiver Bedrohung (also ein spinnender Soldat als Mörder, der objektiv einen an der Waffel hat oder 60 tote syrische Soldaten, die die USA "aus Versehen" ermordet hat, weil die Aufklärung durch die Bundeswehr unfähig ist, um Freund und Feind zu unterscheiden).
    Es ist der Westen, der seine Werte im Orient durch Soldaten verheizt und auf Law and Order scheisst, bis die Gehirne der Kinder mit feigen Bomben aus der Luft zerfetzt werden. Als humanitäre Maßnahme, wie die Christen dazu sagen.
    Seit Vietnam sind bei US-Missionen freie Reporter verboten. Sie werden embedded (als vornehmer Begriff der Zensur), um Ärgernisse wie nach dem Massaker an My Lai zu vermeiden, Zeugen auszuschalten. Aber bei Massakern des Islamischen Staates heuchelt man dann Empörung. Weil man sich mit Verachtung des Gegners das Recht so lange verbiegt, bis die Presse es als humanitäre Maßnahme verkaufen lann.
  • Rewari am 28.09.2016 10:27
    @wolfgang, @manuel: schaut euch doch mal diesen text hier an, als ergänzung: http://berlinergazette.de/islamismus-eurozentrismus
  • @rewari
    Ja, das geht in die gleiche Richtung wie die Kritik am Orientalismus hier. Eine Anmerkung jedoch: The Clash of Civiliztions von Huntington und das Ende der Geschichte von Fracis Fukuyma sind von US-Bürgern. Im Orient machen die USA derzeit auch größere Probleme als die Europäer. Von daher passt der Hinweis auf Eurozentrimus nicht. Es ist eher das westliche, christliche Abendland von San Franzisko bis zum Ural.
  • Andre am 01.10.2016 22:29
    Du argumentierst hart antiamerikanisch. Es ist ja in Ordnung gegenüber Hegemonialmächten kritischer zu sein, aber als Quell allen Bösen dieser Welt, das ist doch etwas naiv.

    "Der Islamische Staat hat ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und erhebt Steuern in seinem Staatsgebiet."

    Der IS ist ein Staat wie der Bimbam ein Heiliger.

    Der Kampf gegen die Schwertreligion ist was das nachantike Europa als Gemeinschaft überhaupt konstituiert. Wir sind heute so im antikolonialen Diskurs gefangen und Kinder der taktisch islamophilen Aufklärung und ihrer Legenden, dass wir das oft übersehen wie prekär und bedroht die Lage Europas einst war. Kreuzzüge sind ja reine Verteidigungsfeldzüge zur Sicherung des Heiligen Landes.

    Bzgl. der Polarisierung ist in der Tat die Frage des Cui Bono? sinnvoll. Es lohnt sich hier z.B. einmal auf die Aktivitäten der dubiosen DCI Group zu schauen, die massiv islamkritische Propaganda in Europa unterstützte. Ich halte die ganze Islamkritische Szene in Europa für eine Fabrikation. Im 20, Jahrhundert war die radikale politische Recht immer tendenziell islamfreundlich.
  • @Andre
    Realitätsflucht bringt uns nicht weiter.
  • Andre am 01.10.2016 23:48
    Weltgeschichte in Täterklischees zu denken legt andere auf passive Opferrollen fest. Es ist bequem den "Westen" oder "Amerika" als universalen Täter zu wähnen, weil man sich dann mit dem anderen gar nicht mehr beschäftigen braucht. Ob Beacon of Light oder Universalbösewicht, das Heft des Handeln liegt klar in einer Hand.

    Außer dem Daesh gibt es ja noch andere Milizgruppen, die Teile von Staaten kontrollieren. Rund 10000 Milizionäre sind etwas wenig für einen Staat. Wir hatten übrigens auch schon mal unseren eigenen daeshartigen Religionsirrsinn in Deutschland: Das "Täuferreich" von Münster unter dem König der letzten Tage "Johannes I.".
  • Natürlich kann man versuchen, von den Hauptproblemen abzulenken. Aber es hilft nicht, die Mörderbanden zu decken. Das Hauptproblem im Orient ist nun mal nicht die Religion, sondern eine USA, die Millionen von Menschen ermordet in Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien, Iran, Irak, Syrien, Lybien, Mali, Sudan, und vielen anderen Ländern. Das schafft weder der Islam noch die Russen, noch die anderen.
    Wenn man nun ständig davon ablenkt und darauf hinweist, dass es neben dem Hauptproblem auch andere Nebenprobleme gibt, dann kommt man schnell in den Verdacht, eine Propagandanutte zu sein.
    Kleines Beispiel: 1986 wurden im Berliner "La Belle" einige US-Soldaten getötet. Was machen die Mörder vom Clinton-Clan? Sie schicken Bomben auf Frauen und Kinder in Libyen statt die Mörder zu fangen und vor Gericht zu stellen wie in einem zivilisierten Stat. Was macht Hillary Clinton 2011? Sie hetzt ihren Obama auf, mal wieder Libyen zu bombardieren. Einfach so, weil man es kann. Und was machen wird dann, wenn die Leute sich dort wehren? Wir faseln von Islam und rechtfertigen mit Orientalismus-Hetze die Mörder.
    Die USA haben in Afghanistan gegen die Russen die Al Quida aufgebaut und mit Waffen beliefert. Die CIA hat Osama bin Laden unter Vertrag genommen. Bill Clinton hat die Al Quida dann mit auf den Balkan genommen, um Jugoslawien zu zerstören. Bomben auf Belgrad, Bomben auf Frauen und Kinder, Bomben auf Treckerkonvoys und zivile Eisenbahnen. Feige und hinterhältig aus der Luft. Christen bombardieren Christen. Der CClinton clan ist eine brutale, korrupte Mörderbande. Und Obama wollte die saudischen Staatsterroristen schützen, damit die nicht für die Morde der 18 Saudis bei 9/11 in Haftung genommen werden, die dem CIA-Mitarbeiter bin Laden zur Last gelegt wurden, um eine Vorwand zu haben, in Afghanistan einzufallen. 8.500 Jahrestonnen Opium unter der NATO statt 150 Jahrestonnen 2001 unter den Taliban. Das darf der Westen den bösen Moslems natürlich nicht durchgehen lassen, dass die auf die Heroinproduktion verzichten wollen. Dann holt man sich den Samuel Huntington und andere kriminelle Schwätzer, die Unsinn faseln um die Kriegstrommeln zu wirbeln. So wie der aufgeflogene Schwindel, dass die Iraker angeblich Babys in Kuwait aus dem Brutkasten geworfen war, was einfach nur eine inszenierte US-Propagandalüge war, um die US-Amerikaner in den nächsten Krieg zu hetzen.
    Beim Jan van Leiden in Münster wurden die Täter aus den Wiedertäufer getötet und in Käfigen auf Lamberti aufgehängt. Wenn die USA Millionen Menschen mit Bomben feige und Hinterhältig töten wie in Vietnam und Orient, werden die Mörder nicht belangt. Selbst die Mörder von My Lai wurden nach kurzer Zeit begnadigt von dem Kriminellen Nixon.
    Man kann die Dinge auch differenziert denken, statt Religionshetze als Grund für entartete Gewalt zu verbreiten.
    Die USA sind ein prächtiges Land, haben eine hervorragende Verfassung und nette Bürger. Aber seit 1945 können sie sich nicht mehr gegen Terroristen und Kriminelle mit Millionen von Todesopfern wehren.
  • Manuel Bonik am 02.10.2016 18:12
    "Religionshetze?" - DU sagst doch hier ständig, dass die Christen an allem schuld sind, was die muslimischen Länder nicht auf die Reihe kriegen. Und allerdings spreche ich auch ungern pauschal von "Muslimen" oder "Christen", sondern eher, im z. B. ersteren Fall, von "Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis", schließlich dürfte der Anteil von Atheisten dort erheblich größer sein, als sie bekennen (dürfen). Wenn ich von irgendwelchen "islamischen" Religionshetzern als "Christ" bezeichnet werde, kommt mir das auch merkwürdig vor.

    Wie auch immer, spätestens wenn es um den IS geht, der sich - mit einigem Recht - auf den Koran beruft, finde ich "Religionshetze" äußerst angebracht. Diesen Kopfabschlägern, Sklavenhändlern und Kinderfickern muss auf jeder Ebene begegnet werden. Du scheinst mit diesen Schwerverbrechern ja zu sympathisieren?

    "Christen bombardieren Christen". Nichts Ungewöhnliches, die christliche Religion hat da selten was verhindert und eher was verstärkt bzw. gerechtfertigt, wie das halt bei vielen Religionen so ist. "Muslime" hauen sich auch gerne gegenseitig die Schädel ein oder drücken sich, wie aktuell die Saudis gegenüber den Syrern, vor Verantwortung gegenüber ihren vorgeblichen Glaubensbrüdern. - Woraus man wiederum den Schluss ziehen könnte, dass das Bekenntnis zum Islam bei den Saudis vorgeschoben ist (was in solch einer dekadenten Gesellschaft nicht weiter verwundern würde).

    "hinterhältig", "feige" - die Amis haben halt die bessere Waffentechnologie (und verwenden immerhin kein Giftgas, Fassbomben etc.). Ich würde meine Krieger auch nicht in Gefahr bringen, wenn möglich. Vor langer, langer Zeit waren die "Muslime" auf dem Gebiet ja auch mal ganz gut und ohne Skrupel, die Waffen auch einzusetzen. Spätestens bei gedrehten Läufen war halt dann Schluss - der Preis für tausend Jahre wissenschaftlichen und technologischen Stillstand, zu dessen Gründen die Religion Wesentliches beigetragen hat. - Hältst du Selbstmordattentäter irgend für Helden?

    Weiterhin bezweifel ich nicht die vielen Schweinereien der Amis. Aber die für alle Probleme des muslimischen Kulturkreises verantwortlich zu machen? Da gibt es nicht das kleinste Bisschen an Problemen, die der sich in den letzten tausend Jahren vielleicht selbst eingebrockt hat?
  • Es ging darum hier in dem Artikel, wie der Westen den Orient mit Orientalismus herabsetzt. Nicht wie Araber sich selbst untereinander bekämpfen oder Vietnamesen, was uns wegen des Völkerrechtes (Nichteinmischung in die inneren Angelegenheit).
    Deine vermeintlichen islamischen Gräueltaten sind internationaler Standard:
    - der eine hackt den Kopf ab, der andere wirft feige Bomben, so dass die Gehirne aus dem Schädel spritzen
    - Kinderficker? Schon den Skandal einer eurpäisch/amerikanischen Religionsgemeinschaft vergessen mit zigtausenden von Opfern zolibatärer Verbrecher?

    "Ich würde meine Krieger auch nicht in Gefahr bringen, wenn möglich." Das mag sein, dass Du so brutal bist. Aber die Amerikaner sind das einzige Volk der Erde, dass Atombomben auf Frauen. Kinder und Alte Männer geworfen hat. Das hält zwar die feigen Mörder auf sichere Entfernung, aber im Völkerrecht ist das ein Kriegsverbrechen. Ich finde es nicht gut, dass Du Kriegsverbrechen gut findest.
    Ein Soldate von Ehre kämpft mit offenem Visier. Ein Soldat, der feige und hinterhältig Bomben auf FRauen und Kinder hält, ist ein feiger, hinterhältiger Terrorist. Abschaum, fern der Zivilisation. Bezeichnender Weise hassen die Amis ja mittlerweile Law and Order. Sie haben Angst, ihre Morde vor dem Internationalen Strafgerichtshof zu verantworten, wo wir noch Milosevic hingeschickt haben und die Nazibanden in Nürnberg vor Gericht gestellt haben. Aber auf den Rechtsstaat scheißen die Amis mittlerweile.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof#Bef.C3.BCrwortung_des_IStGH
    Im Prinzip beweist Du mit Deinen Hasspredigten gegen den Islam (die bei Vietnam nichts erklären) die Thesen von Kim Ly Lam, die dem Orientalismus vorwirft, hauptsächlich zur Herabsetzung der Menschen dort zu dienen. Moderne Aspekte der gesellschaftlichen Ausprägung wie Rechtsstaat, Völkerrecht werden dafür zugunsten von Religionshetze immer ausgeblendet.
    Ich sage Dir für Deinen Unsinn ein letztes Beispiel, wie sehr Du daneben liegst. Ich hatte eine jungen Syrer hier aus Aleppo, der eine andere Wohnung suchte, weil seine zu weit von seiner Sprachschule war. Der erzählte, dass seine ganze Familie durch den von der CIA angeheizten Bürgerkrieg in Syrien über ganz Europa und den Orient verstreute wurde. Er selbst konnte dort nicht mehr lernen wegen des ständigen Bombenlärms und der getöteten Bekannten. Er sprach hervorragend Englisch, ich kann kein Arabisch.Wir unterhielten uns über WLAN-Zugriff und die Sendungen die er im Internet sich ansah (mit denen er Englisch gelernt hatte). Wir sprachen nicht über Religion. Und auch nicht über die feigen Mörder, die in Syrien mit Bomben aus der Luft dioe Ziviolbevölklerung abschlachten oder beim Abschlachten helfen: Türkei, USA, Russen, Saudis, Deutsche Bundeswehr, Franzosen, Engländer. Der Islamische Staat aber wirft keine Bomben aus der Luft auf Frauen und Kinder.
    Das Du meinst, dass der Islamische Staat sich am Islam orintiert, kann ich nicht beurteilen. Ich lese keine Koran. Aber ich sehe, dass der Islamische Staat ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk, eine Regierung, eine Währung hat, also ein normaler de-facto-Staat ist. Ist seinem Staatsgebiet regiert keine andere Macht. Aber der West zieht es vor, keine diplomatische Verhandlungen zu führen, sondern nur Waffen sprechen zu lassen. So befürwortet Steinmeier auch, das Abwerfen von Frauen und Kindern und die Bundeswehr hat Tornados da für Fotos , die den Türken beim Kurdenausrotten hilft, den Russen bei der Zerstörung von Aleppo und den Amis bei der Vernichtung von Kobane. Die westlichen Werte finden nicht mehr statt, statt dessen redet man sich auf dem Religionstrip die Minderwertigkeit der Orientalen ein, mit denen man nicht sprechen darf, sondern deutsche Steuergelder dafür verheizen kann, den Menschen die Lebensgrundlage mit feigen Bomben aus der Luft zu zerstören. Da hat sich seit dem Verräter Lawrence of Arabia und seinem verabscheuungswürdigen Verrat an den Arabern in Akaba (العقبة) nichts geändert.
  • Manuel Bonik am 03.10.2016 13:42
    Ganz passend:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/islamischer-staat-kein-ausweg-im-nahen-osten-14455937-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
  • @Manuel Bonik
    Positiv ist, dass in dem Artikel offenbar die Rationalität wächst, dass man einen Staat wie ein Staat behandelt und das irakische Volk, das im IS organisiert ist, nicht wie ein Stück Dreck behandelt, mit dem man nicht spricht, sondern nur Bomben auf Männer; Frauen und Kinder wirft, wie die Kriegsverbrecher im Westen es tun. Die Ansicht setzt sich selbst im bundesdeutschan Boulevard, wenn auch nur gegen Geld, durch:
    http://www.spiegel.de/spiegel/syrien-gegen-den-krieg-hilft-nur-ein-geruesteter-pazifismus-a-1114862.html

    Wenig hilfreich ist, dass man so stark an die Wirkung von Religion glaubt. Es ist völlig egal, ob in Sachsen oder Mecklenburg Vorpommern kommunistische Atheisten oder protestantische Kapitalisten herrschen. In beiden Fällen muss man Respekt vor dem Staat, vor Law and Order haben. Man kann nicht einfach auf Dresden oder Schwerin Bomben werfen, weil man Sachsen oder Pommern für Scheiße hält, wie es der Westen mit den Arabern enthemmt treibt Auch wenn britische Bomber Harris der selbe ist, der 1919 in Bagdad Bomben auf Iraker und in Dresden Bomben auf die sächsische Zivilbevölkerung geworfen hat. In beiden Fällen ist es ein Kriegsverbrechen durch Briten, die früher mal christlich war (und nur ein Bishof gegen die Bombardierung der Dresdener Zivilisten im britischen Parlament war).
    Die religiöse Verengung kommt aber nicht auf den Punkt. Als die CIA, auf Wunsch von Carter und des hasserfüllten Flüchtlings Brzeziński aus Osteurpoa die Al Quida mit Osama bin Laden anheuerten, um die russisch unterstützten Kommunisten in Afghnaistan zu bekämpfen un di eTaliban an die Macht zu bomben, hatte das nichts mit Religgon zu tun. Der Religionstrip ist eine Märchenstunde des Westens, um von seinen Kriegsverbechen abzulenken. Noch heute ermorden Verbrecher wie Obama und Clinton ehemalige CIA-Agenten wie Osama bin Leden, die ihnen in ihrer Bruatlität aus dem Ruder gelaufen sind. Auch bei Clinton und Obama haben die Massenmorde in Afghanistan, Libyen, Pakistan und Jemen mit Drohnen oder mit Terroristen der US-Army, die Kriegsverbrechen und Morde begehen, nichts mit Religion zu tun. Wenn der Westen nicht zu Law and Order bereit ist, sollte er nicht so vblöd sein zu galuben,d ass man mit dem Religionsgeschwafel al a Huntington noch jemand über den Tisch ziehen könnte.- Die Hasspropaganda des Orientalismus hat versagt, die westlichen Massenmörder stehen mit der Verwüstung des Orientes dumm als entlarvte Mörder da.
    Auch als Donald Rumsfeld auf Wunsch von Ronald Reagen Saddam Hussein mit verbotenen Anthrax-Biowaffen (non military grade, als nicht so gefährlich wie die Antrhax-Sporen aus verbotenen US-Laboren, die im Oktober 2011 in Washington, D.C. eingesetzt wurden, hatten nichts mit Religion zu tun? Oder ist Rumsfeld ein Moslem, der seine Glaubensbrüder auf den Ölfeldern im Orient mit Anthrax abschlachten wollte? Das sind eher abenteuerliche Verschwörungstheorien.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-153210/Rumsfeld-helped-Iraq-chemical-weapons.html
  • Andre am 04.10.2016 12:38
    Das Opfer des Daesh ist ja erst mal die lokale Bevölkerung.
  • Die Opfer in der lokalen Bevölkerung des Islamischen Staates waren erst Opfer der US-Kriegsverbrechen wie dem militärischen Überfall auf Irak und der CIA-Unterstützung von Terroristen in Syrien zum völkerrechtswidrigen Sturz von Assad (wie 1953 Mossadeq n Iran durch die CIA gestürzt wurde) sowie auch der Terrorbomben von Hillary Clinton in Libyen, die die Bombardierung ihres Gatten dort fortsetze und den Weg für den Islamischen Staat in Libyen frei bombte. Ohne den US-Terror gebe es keine Al Quida und keinen Islamischen Staat.
  • Andre am 04.10.2016 14:44
    Hin und wieder muss man militärische Macht nutzen, wenn man den Respekt aufrecht erhalten will. Mit Gaddafi ist der führende Diktator in Nordafrika ausgeschaltet worden, ein Signal an die anderen Staaten. Wenn die USA das syrische Regime ausschalten wollten, wäre das eine Sache von wenigen Tagen.
  • @andre
    In Deutschland ist so was als Aufruf zu einem Angriffskrieg und Mord strafbar. Deswegen hat sich Westerwelle auch nicht an der Hetze gegen Ghdaffi beteiligt. Diese Art von krimineller Brutalität ist genau das, was wir dem Islamischen Staat vorwerfen, wenn er unsere Brutalität nachahmt. Wir versuchen unseren Blutrausch dann religiös zu verbrämen. Seit 2000 Jahren in Europa und Nordamerika. Aber Sie führt in die Iree, wie wir schon in Vietnam gesehen haben, wo in Südvietanm schon Kennedy eine korrupte Regierung mit brutaler Gewalt unterstützte, weil er die Selbstbestimmung des vietanmesischen Volkes aufs Messer bekämpfte. So wie die USA seit den 1990er in einer Serie von angeblich moralischer Überfällen Jugoslawien, Afghanistan, Syrien, Libyen, Sudan, Mali, usw. eine Schleifspur des Todes durch den Westen gezogen haben. Dieser Exzess der Gewalt bringt nichts. In Vietnam konnte man sehen, das trotz millionenfachen Massenmordes die USA unfähig waren, den Vietnamesen den Willen auf zu zwingen. Wie auch das Scheitern in Afghanistan und Irak. Eine unfähige Militärische Macht, die nur Morden kann, aber nicht gewinnen. Passen Sie auf, dass Sie da nicht mit dem deutschen Strafrecht in Konflikt kommen, wenn Sie sich diesem Blutrausch der US-Terroristen anschließen. In Vietnam glaubten die weltfremden Spinner und Mörder auch, man könne die Geschickte in Vitenam in wenigen Tagen mit Napalm und Agent Orange auf Frauen und Kinder richten. So wie man Frauen und Kinder in einem Megakriegsverbrechen in Hiroshima und Nagasaki pulverisierte, was bei vielen Ländern den Wunsch auslöste, selber Atombomben zu haben, um Ruhe vor den US-Terroristen zu haben. Wie Nordkorea.
  • Manuel Bonik am 04.10.2016 16:00
    Es ist in der Tat erstaunlich, dass die Amis so ziemlich jeden Krieg, in den sie - schuldhaft oder nicht - involviert waren, verloren haben oder nicht (alleine) gewinnen konnten. Ich wünsche ihnen viel Erfolg beim IS, bei Leuten, die sich immer die neuesten Hollywood-Produktionen reinziehen und dann gar nicht anders können, als das nachzuahmen oder gar noch ein bisschen an Bestialität draufzusetzen. Man denkt erst: brutale Mörder, aber dann: diese armen Opfer! Hilf- und wehrlose Nachahmungstäter! Die Amis sollten dorthin keine Bomber schicken, sondern Psychologen.
  • Andre am 04.10.2016 16:09
    Ach, ich fordere oder stachle zu gar nichts auf.

    Mir ist es suspekt, wie man alles Böse in die USA projizieren kann und dann auch noch strafrechtliche Repression wünscht einer harmlosen Debatten: "Passen Sie auf, dass Sie da nicht mit dem deutschen Strafrecht in Konflikt kommen, wenn Sie sich diesem Blutrausch der US-Terroristen anschließen." - das ist natürlich non-sequitur.

    Kennedy wurde 1963 ermordet, vor mehr als 50 Jahren. Ich stimme zu, dass Auslöschung von Bevölkerung keine legitime Kriegslist ist. Aber auch das sind alte Geschichten. Westerwelle dachte vielleicht auch den Feldmarschall.

    Das nordkoreanische Regime oder die Diktaturen des Mittelmeeres sind dagegen ganz real. Keine Bedrohungen für uns, sondern für die eigenen Staatsunterworfenen. Dabei ist es einigermaßen irrelevant, ob sie getauft sind oder nicht. Keine Ahnung ob die Flüchtlinge ihre Haltung gegen die USA teilen, das müssten sie ja dann wohl.

    "Was besonders an meinem Seelenfrieden zwickt, ist die vereinfachte Strategie, mit der Populisten und Rechtsradikale ihre angeblichen Lösungsansätze bewerben. Als Sündenbock hält nämlich der Fremde hin, der Außenstehende, der die geschlossene Gemeinschaft gefährde. ..., dass wir uns doch ebenfalls das Recht nehmen, in fremde Kulturen und Länder einzudringen."

    Interessanterweise gibt es für für Snowden kein Asyl. Aber der Vergleich ist genauso schief wie der Vergleich der Refugiaten mit Auslandssemestern. Wenn man eine Vorwurf gegen die USA machen kann, dann dass sie sich nicht an der Aufnahme von Flüchtlingen genauso enthusiastisch beteiligen wie sie die syrische Opposition unterschützt haben.
  • @Andre
    2003 wusste Gerhard Schröder, dass man nicht zu einem Angriffskrieg gegen den Irak in Deutschland aufstacheln darf. 1 Millionen Bürger haben das Unter den Linden unterstützt. Die SUA sind längst kein REchtsstaat mehr und haben dann ohne uns das Kriegsverbechen begangen, den Irak zu überfallen, was uns im Irak und Syrien den Islamischen Staat und in Deutschland 800.000 syrische Flüchtlinge brachte und in der Türkei 3 Mio brachte. Sie sollten daher nicht so einfach daher plappern, man habe Ghadaffi ausgeschaltet und man können das auch mit Syrien machen: Es waren Morde und völkerrechtswidrige Angriffskriege.
    Vorbereitung eines Angriffskrieges
    https://dejure.org/gesetze/StGB/80.html
    Aufstacheln zum Angriffskrieg
    https://dejure.org/gesetze/StGB/80a.html
    Bei Kennedy scheinen Sie sich auch nicht auszukennen:
    "Zu den umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen Kennedys gehört auch sein Engagement in Vietnam. Indem er unter anderem Militär nach Südostasien schickt, will er verhindern, dass der Kommunismus sich weiter ausbreitet."
    http://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/die_kennedys/pwiejohnfkennedy100.html
    J.F. Kennedy hat in Vietnam ein korruptes, kriminelles Regime militärisch unterstützt, was sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Vietnamesen richtet und zu Millionen Toten mit Napalm; Agent Orange mit feigen Bomben aus der Luft. In Neoliberaler Deutung war das nur der Kampf gegen den böswilligen Islam wie schon vorher die Atombomben auf Frauen und Kinder in Hiroshima.
  • Solcher Fanatismus hilft nicht weiter. Niemand hat je behauptet. dass die Atombombeneinsätze gegen den Islam gerichtet waren.
  • Die Flucht in die Religion als Motiv ist aktiver Täterschutz:
    Andre:"Wir hatten übrigens auch schon mal unseren eigenen daeshartigen Religionsirrsinn in Deutschland: Das "Täuferreich" von Münster unter dem König der letzten Tage "Johannes I."."
    In Vietnam und Hiroshima gab es keien Religionsgründe, aber den selben Staat aus dem die Kriegsverbrecher der Täter kamen, die Millionen Zivilisten wie später im Orient ermordet haben.
    Andres:"Wenn die USA das syrische Regime ausschalten wollten, wäre das eine Sache von wenigen Tagen."
    Solche militaristischen Spinenreien, kosten imOrent viele Millioenn Mneschen das Leben. Den die Versager USA können den Gegener n nicht den Willen aufzwingen (Erstes Ziel im Krieg von Clausewitz, wie es auch in West Point gelhert wird.). Die Versager schaffen es nicht: die CIA-Terroristen haben in Syrien den Putsch nicht geschafft und auch das Vernichten von Kobane hat nur Zivilisten getötet, die Stadt zerstört baer keine Kriegsziele erreicht. Die USA sind militärisch jämmerliche Versager. Deswegen tun sich ja die Deutschen so gerne mit Ihnen zusammen und helfen beim Bombardieren vom Zivilisten in in Syrien:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-barack-obamas-miese-optionen-a-1115375.html
    Der Versager Petraeus hat in Irak die Basis für den Islamischen Staat geschaffen und ist in Afghanistan lieber Vögeln und Fremdgehen gegangen, als seiner bezahlten Arbeit als Soldat nachzugehen. Das hat er mit dem deutschen Oberst Klein gemeinsam, der lieber in der Kapelle beten ging, als seinen soldatischen Aufgaben nachzukommen. Und nach der unterlassenen Aufklärung hat er einfach 150 Männer und Knaben mit feigen Bomben aus der Luft abgeschlachtet, weil er sich "subjektiv" bedroht fühlt von fahruntüchtigen, leergepumpten LKWs. Das Sinnen ist die moralisch und beim Morden die leitende Größe des christlichen Abendlandes. Dieser totale Realitätsverlust (wie auch beim Orientalismus) kosten Millionen Menschen das Leben.
    Die CIA ist übrigens schon seit über 60 jahren mit kriminellen Machenschaften in Syrien. Die Religionsstorys sind Teil des Covers. Für dumme Gutgläubige:
    https://en.wikipedia.org/wiki/CIA_activities_in_Syria
    Obama ist Hauptverantwortlicher für den missglückten, kriminellen Regimechange-Versuch in Syrien. Und der ist kein Moslem.
  • Manuel Bonik am 06.10.2016 15:39
    Du würdest also sagen, dass religiöse Motive für den IS keine Rolle spielen?
  • Nein, ich sage, dass für die Massentöterei durch feige Bomben aus der Luft im Orient wie von USA, Russland, Türkei, England, Deutschland, Frankreich, Saudi-Arabien, Iran, Religion keine Rolle spielt. Der IS fliegt keine Flugzeuge mit mit Bomben.
  • Manuel Bonik am 06.10.2016 16:05
    Zum Glück haben die keine Bomben und diverse andere Waffen auch nicht. Ist schon übel genug, was sie mit ihren gegenwärtigen Mitteln treiben.
  • Opfer des Daesh sind doch in erste Linie mal die dort lebenden Leute. Nicht ohne Grund gibt es eine Menge Flüchtlinge. Und deutsche Truppen waren in erst zu nehmenden Stärken doch zuletzt in Afrika 1943. Von welchem deutschen Bomben sprichst Du?
  • Der Islamische Staat ist eine Kreation der USA, die 2003 völkerrechtswidrig im Irak eingefallen sind. Viele der US-Opfer sind zum IS gegangen. USA und IS haben viele Iraker und Syrer zu Opfern gemacht. Die deutsche Bundeswehr beteiligt sich seit Jahren am Krieg gegen die syrische Regierung. Zunächst wurden in de Türkei Raketen gegen die syrische Regierung von der Bundeswehr aufgestellt, dann haben wir von deutschen Steuergeldern Flugzeuge hin geschickt, die Aufklärungsfotos machen, mit den en die Türken Kurden in Syrien mit Bomben aus der Luft abschlachten und mit denen die USA dann Städte wie Kobane vernichtet oder "aus Versehen" 60 syrische Soldaten ermordet. Mach Dich doch einfach mal sachkundig, was in Syrien abläuft. Mit Deinen Steuern wird Beihilfe zum Mord in Syrien geleistet, vor dem die Flüchtlinge abhauen. Vor der westlichen "Humanität", die im Irak den IS ermöglichte und Syrien kaputt bombt.
  • Hier noch die Geschichte des Islamischen Staates in allen Suren von der ZDF-Anstalt:
    https://www.youtube.com/watch?v=tC_vYJBhJuc
  • @45 Also keine deutschen Bomben. Danke.
  • @47
    Dass die Bomben aus russischer und amerikanischer Produktion stammen, erleichter nicht wirklich. Im deutschen Strafrecht wird die Beihilfe genauso bestraft wie die Tat selber. Wir leisten in Syrien militärisch Beihilfe zum Abschlachten von Kurden durch die Syrer und zum Abschlachten syrischer Soldaten durch die USA. Wir leifern mit unseren Militärflugzeugen "Aufklärungsfotos", damit Türken und Amerikaner die Opfer für ihre Vebrechen zielgenau treffen. Militärflugzeuge heisst auch, wir sind Kriegspartei in Syrien und nicht charmante Gutmenschen, die humanitäre Hilfe leisten. Wir helfen den Mördern.
    "§ 27 StGB Beihilfe
    (1) Als Gehilfe wird bestraft, wer vorsätzlich einem anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat.
    (2) Die Strafe für den Gehilfen richtet sich nach der Strafdrohung für den Täter. ..."
  • https://www.tagesschau.de/inland/syrien-bundeswehr-101.html
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/tornado-syrien-bundeswehr-aufklaerung/komplettansicht
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/deutschland-frankreich-is-tornados-kommentar
    "Zwischen Zielerkundung und Bomben besteht völkerrechtlich kein Unterschied."
    Interessant ist auch die Begründung: Weil in Paris die Sozialpolitik in den Vororten scheiterte udn französische Bürger Morde an Franzosen in Frankreich begingen, verfolgt man das nicht polizeilich, sondern der Verbrecher Hollande wirft Rachebomben auf Frauen und Kinder in Syrien. Und wir helfen ihm dabei militärisch. Mit den Orientalen können wir es ja machen, die können sich ja nicht wehren. Und unsere Vendetta schlachtet enthemmt in Syrien Menschen, die in Rechtsstaaten durch die Genfer Konventionen geschützt sind. Darauf scheisst der Westen mittlerweile öffentlich:
    http://www.gegenfrage.com/hollande-120-zivilisten-syrien/
    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48890/1.html
    https://www.radio-utopie.de/2016/09/17/barbarisches-abschlachten-u-s-luftangriff-auf-syrische-soldaten-mit-phosphor-bomben/
    Dank unserer Aufklärungsfotos werden die Opfer gefunden, die man ermorden wollte.
  • @48 Ich halte nichts von diesem Strafrechtsverständnis. Es steht ihnen aber frei deutsche Staatsanwaltschaften mit solchen Ausführungen zu beschäftigen. Ich glaube die Debatte führt weg vom empathischen Ansatz des Artikels für Wirtschaftsflüchtlinge.

Kommentar hinterlassen