• Mami, wo bleibt mein Ritalin?

    Wenn der Philipp zuviel zappelt, kennt heute jeder Klassenkamerad die Diagnose: ADS! Eine geregelte Zufuhr von Medikamenten hilft ihm dann, sich besser zu konzentrieren. Doch wie lebten ADSler eigentlich bevor man ihre Störung medizinisch erklären konnte? Und welche Auswirkungen hatte das auf ihre Bildungskarriere? Der Regisseur Joerg Offer ist erwachsener Aufmerksamkeitsdefizit- patient und weiß Grausiges zu berichten. weiterlesen »

  • Kolumbus unter der Bettdecke

    Die Künstlerin Monika Linhard wurde während ihrer Internatszeit unfreiwillig zur Autodidaktin. Damals unternahm sie einsame Wissensreisen unter der Bettdecke. Heute reist sie lieber mit anderen zusammen und betreibt einen Salon, in dem das gemeinsame Lernen im Vordergrund steht. weiterlesen »

  • Baustellen bilden

    Am Bildungssystem wird ständig gewerkelt. Vielleicht ist es ja gerade der Zustand der “permanenten Baustelle”, der das Lernen interessant macht. Juliane Breitfeld hat diese Baustellen schon aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt: Als Studentin auf der Bologna-Baustelle und als Lehrerin in Mosambik.
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  • Bloggen, lernen, unterrichten

    Sie sitzen in den Klassenzimmern und wissen mehr über das Internet als ihre Lehrer – ein gängiges Klischee, wenn es um die Digital Natives geht. Doch die Situation ist vielschichtiger, denn inzwischen gibt es auch viele Lehrer, die das Internet als Arbeitsinstrument für sich entdeckt haben. Einer von ihnen ist Torsten Larbig. Er reflektiert in seinem Blog über alles, was mit Lernen und Bildung zusammenhängt. Gleichzeitig nutzt er die Struk- turen des Web 2.0, um selbst vernetzt zu lernen. weiterlesen »

  • Lass die Fingerpuppen tanzen!

    Im Auslandsjahr lernt man als Student am meisten, heißt es. Dabei ist es für Professoren und Lehrer genauso wichtig, ab und zu mal ihren Horizont zu erweitern. Die Künstlerin Nina Fischer hat mit ihrem Partner Maroan el Sani drei Jahre lang an einer Kunst-Uni in Japan unterrichtet. Neben der Sprache und Kultur haben sie vor allem gelernt, wie japanische Kids ticken. weiterlesen »

  • Widerstand im Hamsterrad

    Lehrerbashing ist zum Volkssport geworden, die Unis stehen sowieso vor dem Abgrund und die überqualifizierte Massenelite muss für Dumping-Löhne arbeiten. Solch düstere Szenarien finden sich in der Bildungsdebatte häufig. Der Philosoph Jens Badura regt an, sich endlich mit der Tiefengrammatik dieser Debatte zu beschäftigen – anstatt zu lamentieren. weiterlesen »

  • Geheimniswelten sichtbar machen

    Das Web 2.0 macht alles einfach. Zu einfach, wie Eckhard Hammel glaubt. Der Gründer des Online-Magazins “CultD” kritisiert die ser- verseitige Automatisierung wie sie im WWW inzwischen üblich ist und setzt sich für eine clientseitige Programmierung ein. Diesen Gegenentwurf zum Konsumentendasein überträgt er auf Lernum- gebungen und schlägt so neue Wege in der Wissensvermittlung ein. weiterlesen »

  • Gemeinsam sitzenbleiben

    Streiten wir über Bildung, geht es meist um Methoden. Dabei ist eine viel grundlegendere Diskussion über das gesellschaftliche Zusammenleben notwendig – findet die Künstlerin Susanne Stövhase. Doch reden allein reicht nicht. Deshalb ist sie selbst aktiv geworden und hat 2002 eine freie Schule mitgegründet und aufgebaut. weiterlesen »