FRIENDLY FIRE
Ob Krieg gegen den Terror und Cyberwar, ob Rechtsterrorismus oder Islamismus: Wann herrschen tatsächlich "kriegähnliche Zustände"? Wann werden sie an die Wand gemalt? Wann darf man – wie die rechtspopulistische AfD droht – den "gesellschaftlichen Frieden aufkündigen"? Welche Interessen werden verfolgt, wenn der Krieg erklärt oder "lediglich" beschworen wird? Heute, zwischen technologisch aufgerüsteten Schlachtfeldern und überhitzten Internet-Foren, drängt sich nicht zuletzt die Frage auf: Inwiefern "schießen" Staaten auf ihre Bürger und schaden damit auch sich selbst? Im Rahmen des BG-Jahresschwerpunkts 2017 wollen wir diverse Formen von Konflikt, Gewalt und Krieg untersuchen. Dabei möchten wir erkunden, welche Kräfte den Zustand der Entgrenzung von Krieg und Frieden befördern. Unser Ziel: Wir wollen verstehen, wie die aufreibenden Zustände das politische Subjekt schwächen bzw. herausfordern und wie ein politisches Narrativ aussehen könnte, das den dissonanten Verhältnissen gerecht wird. Zum Auftakt-Event bei dem transmediale Festival am 4.2. um 12 Uhr.