
Diplomatie ist eigentlich die Kunst und Praxis des Verhandelns zwischen bevollmächtigten Repräsentanten verschiedener Gruppen oder Nationen. Im digitalen Zeitalter wandelt sich diese Praxis. Politologin Geraldine de Bastion unternimmt eine Bestandsaufnahme und skizziert die Chancen und Gefahren für Komplizenschaften im Zeichen der digitalen Diplomatie. weiterlesen »

Was haben die Aufstände in Pariser Banlieus, die Occupy-Wall-Street-Bewegung und die arabischen Revolutionen gemeinsam? Der Theatermacher und Berliner Gazette-Autor Alexander Karschnia entdeckt darin Komplizenschaften, die jenseits von Hierarchie und konkreten Forderungen entstehen. Und die basisdemokratische Prinzipien von Selbstbestimmung und Selbstverwaltung radikal ausleben. weiterlesen »

In seiner gegenwärtigen Konfiguration spaltet sich das Internet in zwei Seiten: Hier das Front End, an dem NutzerInnen miteinander interagieren; dort das Back End, zu dem nur die EigentümerInnen Zugang haben. Internet-Theoretiker und Berliner Gazette-Autor Felix Stalder analysiert das dynamische Verhältnis beider Seiten und skizziert Bedingungen für eine Komplizenschaft. weiterlesen »

Menschen raufen sich zusammen, um für die Absicherung natürlicher Ressourcen sowie neu entstandener gemeinschaftlicher Güter zu kämpfen. Solche Bewegungen stehen häufig abseits der politischen Arena. Wie sie dennoch Gemeingüter als radikal demokratisches Projekt konkret umsetzen können, darüber brütet die Wissenschaftlerin und Aktivistin Danijela Dolenec im dritten Teil ihres Essays. weiterlesen »

Selbstorganisation und Solidarität können natürliche, aber begrenzte Ressourcen retten. Jedoch bleiben die Ziele kollektiver Bewegungen im Diskurs über Gemeingüter häufig unklar: Reicht es eigenes Gemüse anzupflanzen? Oder sollten wir anstreben, die Rolle des Staates zu verändern? Die Wissenschaftlerin und Aktivistin Danijela Dolenec bewertet im zweiten Teil ihres Essays die bestehenden Ansätze in der Debatte rund um Gemeingüter. weiterlesen »

Frei verfügbare, aber begrenzte Ressourcen sind durch Übernutzung bedroht. Dieses Problem kennen wir allzu gut, es ist die Tragik der Gemeingüter. Können Gemeingüter gerettet werden? Und können sie ein radikal politisches Projekt für sozialen Wandel werden? Die Wissenschaftlerin und Aktivistin Danijela Dolenec beleuchtet im ersten Teil ihres Essays die Voraussetzungen für ein solches Vorhaben. weiterlesen »

Eigentlich sollten in unserer durch und durch digitalisierten Gesellschaft auch Journalisten mit HTML und Java Script arbeiten können. Aber ist es wirklich notwendig? Der Internet-Pionier und Medien-Unternehmer Christoph Kappes macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken über Software-Engineering als Muster für den Journalismus der Zukunft. weiterlesen »

User-generierte Themenwahl, personalisierte Zeitungen und Crowdfunding: Wie kann man die drei Schritte eines Textes bis zu seiner Veröffentlichung offen gestalten? Der Internet-Forscher Benedikt Fecher denkt in seinem Essay über Alternativen im Open Journalism nach und stellt Beispiele vor, bei denen die Einbeziehung der Öffentlichkeit funktioniert. weiterlesen »

Die Wirklichkeit kann heute mit allseits verfügbaren digitalen Werkzeugen jederzeit erweitert werden. Was ist die Aufgabe des Dokumentarischen unter diesen Bedingungen? Wird es beerdigt? Oder neu erfunden? Medientheoretiker und Berliner Gazette-Autor Florian Schneider erkundet in seinem Essay die Komplizenschaft zwischen dem Dokumentarischen und dem Internet. weiterlesen »

Ob Naturkatastrophen oder Revolutionen – Regierungen müssen binnen weniger Stunden reagieren, doch meistens sind andere schneller. Die junge Geschichte des Crowdsourcings in Zeiten des Umbruchs zeigt: Es kommt nicht nur auf innovative Tools an, um Gruppen oder gar Massen zu koordinieren, sondern ebenso auf innovative Formen der Zusammenarbeit. Medienaktivist und Berliner Gazette-Autor Patrick Meier bilanziert. weiterlesen »