
Eigentlich verändert sich Journalismus immer. Das Internet treibt den Wandel voran, pflügt den Journalismus geradezu um. Welche Machtverschiebungen lassen sich beobachten und wer macht mit beim großen Umpflügen? Wer hat Pflugangst? Ehemaliges Landei und Berliner Gazette-Chefredakteurin Magdalena Taube hat sich auf dem Feld mal umgeschaut. weiterlesen »

Die Digitalisierung gilt als die große Revolution unserer Epoche. Vergleichbar mit der Industrialisierung vor zweihundert Jahren. Noch hat die Reflektion darüber keine gesamtgesellschaftliche Dimension erreicht. Stattdessen wird der Diskurs von Fachgeplänkel oder populistischen Schlammschlachten bestimmt. Dass es sich dabei auch um ein Vermittlungsproblem handelt, zeigt der Kampf um das Leistungsschutzrecht. Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki kommentiert. weiterlesen »

Zwar ist die Pressefreiheit in Georgiens Verfassung verankert. Dennoch werden unabhängigen Medienorganisationen im Kampf gegen die großen, staatlich beeinflussten Medienkonzerne Steine in den Weg gelegt. Was ändert daran die Tatsache, dass das Internet in der transkaukasischen Region noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt ist? Der Kommunikationsexperte und Journalist Adam Thomas berichtet. weiterlesen »

Eigentlich sollten in unserer durch und durch digitalisierten Gesellschaft auch Journalisten mit HTML und Java Script arbeiten können. Aber ist es wirklich notwendig? Der Internet-Pionier und Medien-Unternehmer Christoph Kappes macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken über Software-Engineering als Muster für den Journalismus der Zukunft. weiterlesen »

Lokaljournalismus gilt im Zeitalter des Internet als Goldgrube: Weil das Produkt maßgeschneidert werden kann – von lokalen Gemeinschaften für lokale Gemeinschaften. Aber das Problem besteht darin, dass der Aufwand meistens viel zu groß ist: die Recherche ist langwierig und anstrengend. Katrin Krauß, Diplom-Journalistin und Dozentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, zeigt Auswege aus diesem Dilemma. weiterlesen »

User-generierte Themenwahl, personalisierte Zeitungen und Crowdfunding: Wie kann man die drei Schritte eines Textes bis zu seiner Veröffentlichung offen gestalten? Der Internet-Forscher Benedikt Fecher denkt in seinem Essay über Alternativen im Open Journalism nach und stellt Beispiele vor, bei denen die Einbeziehung der Öffentlichkeit funktioniert. weiterlesen »

Recherchieren, schreiben, redigieren. Das ist das Handwerkszeug von JournalistInnen. Doch wie lange noch? Gehört das Programmieren also auch bald zum Grundhandwerk? Berliner Gazette-Autor Julius Tröger probiert den Journalismus der Zukunft gerade selbst aus. Er ist derzeit bei einer renommierten New Yorker Non-Profit-Nachrichtenorganisation tätig und hat einen Programmier-Crashkurs zusammengestellt. weiterlesen »

Kaum jemand traut den Medien in Russland. Eine aktuelle Antwort auf dieses Dilemma: das Online-Magazin “Bumaga” (englisch: Paperpaper), ins Leben gerufen von Kirill Artemenko. An dieser Stelle spricht der 21-Jährige Gründer über Pressefreiheit, Finanzierung von Internetzeitungen und Soziale Medien. Interview von Stefanie Michels. weiterlesen »

Funktionieren die Filter der Mainstream-Medien wie eine diskrete Zensurmaschine, die blinde Flecken entstehen lässt? Ja, meint der Künstler und Berliner Gazette-Autor Horst A. Bruno alias Brunopolik. Seine Polemik ist nicht zuletzt ein Plädoyer für ein freies, offenes Feuilleton. weiterlesen »