
In seiner gegenwärtigen Konfiguration spaltet sich das Internet in zwei Seiten: Hier das Front End, an dem NutzerInnen miteinander interagieren; dort das Back End, zu dem nur die EigentümerInnen Zugang haben. Internet-Theoretiker und Berliner Gazette-Autor Felix Stalder analysiert das dynamische Verhältnis beider Seiten und skizziert Bedingungen für eine Komplizenschaft. weiterlesen »

Der Handel mit Konsumentendaten ist zu einer großen Industrie herangewachsen – so genannte Datenkraken wie Google und Facebook treiben diese Entwicklung voran. Aber auch Datenfirmen und Datenbroker: Sie sammeln Unmengen von Informationen über nahezu jeden Bürger und verkaufen sie weiter. Die Journalistin und Datenexpertin Lois Beckett zeigt am Beispiel der USA wie der Widerstand aussehen kann. weiterlesen »

Das größte soziale Netzwerk der Welt wächst ohne seinen Nutzern, inzwischen mehr als eine Milliarde, ein Mitspracherecht zu gewähren. Douglas Rushkoff, ein bekannter US-amerikanischer Autor und Medientheoretiker, findet das nicht mehr erträglich und hat Facebook medienwirksam verlassen. Die Journalistin Fanny Steyer betrachtet die Gründe dafür und mögliche Gegenpositionen. weiterlesen »

Soziale Netzwerke sind überall. Doch sind sie wirklich „sozial“? Was wären die Alternativen? Und wie lässt sich Pseudonymität als Waffe gegen die Facebook-Maschine einsetzen? Der Medientheoretiker und Berliner Gazette-Autor Geert Lovink antwortet auf diese grundlegenden Fragen. weiterlesen »

Die großen Internetdienste, die unser Leben verändern, kommen aus den USA. Warum können Startups aus Europa nicht mithalten, obwohl es viele gute Ideen gibt? Der Programmierer und Berliner Gazette-Autor Nicolas Kayser-Bril denkt: In Europa muss zuerst ein Umdenken auf mehreren Ebenen stattfinden. weiterlesen »

Soziale Netzwerke wie Facebook nehmen heute jene Rolle ein, die einst der Staat innehatte. Siegfried Zielinski erkundet die Folgen: Der Medientheoretiker und Berliner Gazette-Autor beschließt seinen dreiteiligen Essay mit der Frage, ob man im Internet nicht nur existieren, sondern auch sein kann. weiterlesen »

Google hilft mit seiner “Autocomplete”-Funktion nicht nur, den richtigen Suchbegriff zu finden. Sondern spiegelt mit seinen Vorschlägen gleichzeitig das Suchverhalten eines Landes wieder. Der Soziologe René König erforscht die kulturellen Unterschiede. Hier unternimmt er eine Bestandsaufnahme am Beispiel des Suchbegriffs “9/11″. weiterlesen »

Was bedeutet es, online zu existieren? Siegfried Zielinski, Professor für Medientheorie, spürt dieser Frage in einem dreiteiligen Essay nach. Im ersten Teil geht es um eine Echtzeit-Archäologie namens YouTube und die Frage, ob Gegenwart zum bloßen Effekt geworden ist. weiterlesen »

In Zeiten der vielen Krisen in Europa wird es umso deutlicher: Wir brauchen intakte Vernetzungskulturen. Dazu müssen wir nicht zuletzt die Monopole der IT-Konzerne in Frage stellen: Was für Alternativen gibt es zu Google und Facebook? Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki sucht nach Antworten. Nachtrag, blau, 22.10. weiterlesen »