ILLEGALE FANS
Zwei zukunftsweisende kulturpolitische Debatten – zur Kulturförderung und zum Urheberrecht – lenken das Augenmerk der breiten Öffentlichkeit auf eine höchst relevante Frage: Wie kann Kulturproduktion lebendig gehalten und finanziert werden? Das Dossier "Illegale Fans" (benannt nach einem Deichkind-Song) nimmt dies zum Anlass, um die fundamentale Transformation der Kultur in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung ins Blickfeld zu rücken. Nicht zuletzt erkundet das Dossier wie Kulturen der Zukunft aussehen können.
  • Träger oder Totengräber: Wie steht der Staat zu digitalen Kulturen?

    Als Mute im Jahre 1994 zunächst auf Financial Times-Papier erschien, sollte es als weltweit erstes „Art and Technology Newspaper“ den Kosmos der Medienperiodika nachhaltig prägen. Inzwischen ist Mute zu einer facettenreichen Institution herangewachsen – samt Buchpublikationen, Dienstleistungen, Bildungsangeboten und vielem mehr. Das Motto: Kultur und Politik nach dem Netz. Doch wie lange wird es dieses für die digitale Kultur so wichtige Unternehmen noch geben? Die Frage stellt sich, weil ihm kürzlich die staatliche Förderung komplett entzogen wurde. Mitbegründerin Pauline van Mourik Broekman empört sich an dieser Stelle darüber und kritisiert die Logik der staatlichen Förderung an sich. weiterlesen »