
Eigentlich sollten in unserer durch und durch digitalisierten Gesellschaft auch Journalisten mit HTML und Java Script arbeiten können. Aber ist es wirklich notwendig? Der Internet-Pionier und Medien-Unternehmer Christoph Kappes macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken über Software-Engineering als Muster für den Journalismus der Zukunft. weiterlesen »

Recherchieren, schreiben, redigieren. Das ist das Handwerkszeug von JournalistInnen. Doch wie lange noch? Gehört das Programmieren also auch bald zum Grundhandwerk? Berliner Gazette-Autor Julius Tröger probiert den Journalismus der Zukunft gerade selbst aus. Er ist derzeit bei einer renommierten New Yorker Non-Profit-Nachrichtenorganisation tätig und hat einen Programmier-Crashkurs zusammengestellt. weiterlesen »

Gestern wurde die Vermählung des Journalisten mit dem Programmierer gefeiert – der “Datenjournalismus” erblickte das Licht der Welt. Heute prahlt die neue journalistische Disziplin damit, auch ohne die Kenntnisse einer Programmiersprache praktizierbar zu sein. Doch ist der Datenjournalismus wirklich die neue Zwille der Massen? Wer bleibt auf der Strecke und wer überspringt Hürden? Und wird der Datenjournalismus den traditionellen Journalismus so sehr verändern, wie der Punk die Musik? Berliner Gazette-Autorin Martina Dietz hinterfragt die vermeintliche Demokratisierung. weiterlesen »

Wind ist ein flüchtiger Zeitgenosse. In der Meteorologie wird er ziemlich unspektakulär als “gerichtete stärkere Luftbewegung in der Atmosphäre” definiert. Doch Wind kann mehr sein. Beispielsweise Datenjournalismus in seiner kunstvollsten Spielart. Und genau das bietet die “wind map”. Die animierte Karte zeigt, was normalerweise nicht sichtbar ist: die Schönheit der fließenden Windströme aus der Vogelperspektive. Für diese Luftmassen öffnet Berliner Gazette-Redakteurin Sarah Curth ihre Augen. weiterlesen »

Die Dreifachkatastrophe vom 11. März vergangenen Jahres hat im Internet eine schier unüberschaubare Gemengelage von Stimmen hervorgebracht: staatliche vs. zivilgesellschaftliche Quellen. Der Medienwissenschaftler Jean-Christophe Plantin hat sie untersucht und seine Analyse in einer Karte (Detail oben) visualisiert. Hier fasst er seine soeben abgeschlossene Studie zur Online-Debatte über Fukushima zusammen. weiterlesen »

Sind Ihnen auch schon mal diese hübschen, interaktiven Karten aufgefallen, die seit einiger Zeit in den Online-Medien aufploppen? Und haben Sie sich vielleicht gefragt, wie diese Karten entstehen? Und ob man die auch selber machen kann? Der Journalist Julius Tröger hat sich mit einem Kollegen auf das Abenteuer Daten- visualisierung eingelassen, obwohl beide keine Programmierer sind. Am Beispiel der Berlin-Wahl berichtet er davon, wie er eine digitale Karte erstellt hat – all das vollkommen verständlich. Auch für Technik-Laien. weiterlesen »
Foto von Smithsonian Institution (Commons)
Auf der Open Knowledge Konferenz in Berlin kommen Menschen aus aller Welt zusammen und diskutieren über eine nachhaltige Politik des Wissens im Zeitalter der Digitalisierung. Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki war dabei. Er nimmt mit Open Data, also Offenen Daten, einen Teilaspekt des Spektrums unter die Lupe – und hat dabei die folgenden Fragen im Hinterkopf: Sind Daten ein Rohstoff oder ein Gemeingut? Und was bedeutet das für den Journalismus? weiterlesen »
Grafik von Influence Networks (by OWNI)
Zwei Millionen weltweit aktive Akteure aus Politik, Wirtschaft und anderen Sektoren der Gesellschaft werden in einer Datenbank erfasst und können mit dem Recherchewerkzeug “Influence Networks” auf ihre Beziehungen hin untersucht werden. Der Datenjournalist Nicolas Kayser-Bril hat es mitentwickelt. In diesem Beitrag zeigt er, wie es funktioniert. Im Video-Portrait erklärt er wiederum, warum Journalisten heutzutage von Hackern, Programmierern und Entwicklern lernen müssen. weiterlesen »

Illustration: Still aus dem Film Avatar. © Twentieth Century Fox
Seitdem die Plattform WikiLeaks die US-Depeschen veröffentlicht hat, ist deutlich geworden: Die Forderung von BürgerInnen nach mehr Transparenz in Politik und Verwaltung kann man nicht mehr ignorieren. Die Open Data-Bewegung, der Datenjournalismus und andere Entwicklungen belegen das. Doch WAS BLEIBT von den Forderungen nach “mehr Transparenz”? Die Kulturtheoretikerin und Berliner Gazette-Autorin Mercedes Bunz nähert sich dieser Frage, indem sie unser Verständnis von Wahrheit beleuchtet.
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