• Die Berliner Gazette – jetzt auch im Internet!

    Sie wundern sich sicherlich ueber den kessen Spruch, den ich fuer die Ueberschrift gewaehlt habe. „Die Berliner Gazette ist doch schon laengst im Internet!“ werden Sie ausrufen. Das entspricht der Wahrheit. Seit zehn Jahren cruisen wir nun bereits auf dem Datenhighway. Wir haben schon gebloggt, als andere noch „Trendforscher“ waren, wir haben E-Mails verschickt, bevor es Spam gab.

    Kurzum: Wir kannten dieses Ding schon im alten Jahrtausend. Nun, dafuer gewinnt man keinen Blumentopf. Wirklich nicht. Und man will ja auch nicht staendig einen auf dicke Hose machen (>Alter, wir kannten schon Chat Rooms, da gingst du noch in Klassenraum.<). So etwas liegt nicht in unserer Natur. Wie dem auch sei, wo will ich hin? Ach ja, die Ueberschrift. Die habe ich nur gewaehlt, um Ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen. Kurze Irritation: Was soll das denn jetzt? und schon lesen Sie den Text. Ganz alter Trick aus der Mottenkiste. Jetzt sind Sie hier mit mir. Also weiter geht’s. Das digitale Mini-Feuilleton gibt es also seit einer Dekade, sowohl online als offline (Denken Sie nur an die zahlreichen Berliner-Gazette-Veranstaltungen, die sie schon besucht haben oder an das huebsche Buch, das wir einst herausgaben.) und wir sind nie auf irgendwelche Trendzuege aufgesprungen. Als die New Economy boomte, machten wir auf Ehrenamt. Als das Web 2.0 kam, stellten wir die RSS-Feeds ab. Und jetzt, im Krisenboom, gehen wir an die Boerse!

    Oder so aehnlich. Vor kurzem habe ich jedenfalls beschlossen, dass wir jetzt auch bei Twitter ganz gross einsteigen sollten. Meine Grosstante hat mir naemlich gesagt, das sei das naechste grosse Ding. Wenn die so was sagt, kann ich sicher sein, dass es kein Hype mehr ist. Also jetzt ganz ohne Ironie und Hammerschlagaugenzwinkern: Werden Sie Follower der Berliner Gazette!

    Taeglich werden Ihnen kurze Benachrichtigungen aus dem BG-Kosmos das Leben versuessen. Und waehrend Sie diese niedliche Gezwitscher empfangen, wird Ihnen vielleicht auch ein Licht aufgehen (so wie mir): Nun bekommt das Mini im digitalen Mini-Feuilleton noch mal eine ganz andere Bedeutung. Das ist eine sich selbst erfuellende Prophezeiung.


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