
Mario Vargas Llosa, in Peru geboren und in diesem Jahr für seine Romane zum Nobelpreisträger gekürt, hat einen Faible für Erotik. Neben “Das Paradies ist anderswo” und “Das böse Mädchen”, stellt sein 1993 erschienener Roman “Lob der Stiefmutter” einen Höhepunkt in seinem dem Erotischen verpflichteten Schaffen dar. weiterlesen »
Immer weniger Menschen essen Rumkugeln. Wieso nur? Ein Lob auf das einzige Konfekt, das Schwipsschokolade, Punchline und Kunstobjekt in Personalunion ist. weiterlesen »
Das Rad der Geschichte dreht sich stetig und gleichmäßig. Nicht so die Disziplin, die sich die Erforschung und Deutung jenes amorphen Begriffs Geschichte zur Aufgabe gemacht hat. Kaum ein anderes Feld birgt soviel Konfliktpotenzial aber auch soviel gesellschaftliche Relevanz wie die Erforschung des Vergangenen. Was die Geschichtswissenschaft im Hier und Jetzt bewegt, brachte der diesjährige 48. Deutsche Historikertag in Berlin zu Tage. weiterlesen »
Ein Beitrag auf der Echo-Mailingliste Anfang Oktober: Der konservative Hamburger Bürgermeister Ahlhaus rechtfertige die starken Kürzungen bei den öffentlichen Bücherhallen, denn in Zukunft lesen alle Menschen ohnehin nur noch digitale Dateien auf elektronischen Lesegeräten. Ist das wirklich so? weiterlesen »

“Solidarität” war für mich zunächst ein Wort, das in einer ähnlichen oder derselben Schublade lag, wie “geldwerter Steuervorteil” oder “Sozialversicherungsausweis”. Das Solidarität aber viel mehr bedeuten kann, als ein in Großbuchstaben auf dem Schild eines Demonstranten geschriebenes Wort, verstand ich erst jetzt. Eine persönliche Begriffsgeschichte. weiterlesen »
Seit 1895 findet die zweijährliche Biennale in Venedig statt und zählt zu den wichtigsten Kunstmessen der Welt. In diesem Jahr präsentierten 53 Nationen in den Länderpavillons der Giardini moderne Formen und Funktionen aus aller Welt und die neuesten Innovationen im Bereich Architektur. Ein Bericht. weiterlesen »

Im vergangenen Monat fand an der Humboldt-Universität der 48. Deutsche Historikertag statt. Auf der fünftägigen Konferenz diskutierte und debattierte die Historikerzunft rund um das diesjährige Motto “Über Grenzen”. Auch an den HistorikerInnen gehen die aktuellen Entwicklungen an deutschsprachigen Unis nicht vorbei und so kam es zu einer kontroversen Auseinandersetzung über den Bologna-Prozess. weiterlesen »
Das Symposium Mobile Textkulturen beleuchtete den Einfluss von Mobilität auf die Kulturtechnik des Schreibens. Im folgenden Interview-Essay beschäftigt sich der Autor Hartmut Abendschein mit Fragen handschriftlichen Schreibens unter den Bedingungen des “digital shift”: Wie verändert sich Schreiben (und Lesen), wenn eine Kultur immer stärker auf Handschriftlichkeit verzichtet? Wie verändert sich Subjektivität unter solchen Voraussetzungen? Welche technischen Errungenschaften können Handschriftlichkeit unterstützen bzw. supplementieren und was kann daraus folgen? Welche Konsequenzen hat das für verschiedene Literaturbegriffe? Das Konzept dieses Handschriften-Experiments wurde in einem literarischen Weblog entwickelt. Die Fragen stellten Stefan Ruess, Sabine Jansen und BH Franzen. Hinweise auf Dokumente und Materialien finden sich hier. weiterlesen »

Manch einer echauffiert sich jedes Jahr über ein Phänomen, das aus den fernen USA zu uns kam, und immer um die gleiche Jahreszeit Privatwohnungen, Clubs, Kindergärten und Schaufenster heimsucht. Ich mache trotz Gemecker mit und bastle einfrig an meinem Kostüm. Doch wo kann man in der Hauptstadt angemessen Halloween feiern? weiterlesen »